47


1 Seiten

Nonsens

Fantastisches · Poetisches
Es war einmal ein Fisch,
der kam auf einen Tisch,
mit Soße und Zitrone,
und einer grünen Bohne.

Es war einmal ein Franzose,
der trug stets Hemd und Hose
und immer auch nen Hut,
der stand ihm richtig gut.

Was war einmal ein See,
drumherum war Schnee,
oben drauf war Eis,
der Winter ist nicht heiss.

Es war einmal ein Brite,
der zahlte keine Miete,
man schmiss ihn also raus,
wohnt nun bei mir im Haus.

Es war einmal ein Wald,
in dem wars richtig kalt.
Man zündete ihn an,
richtig warm wars dann...

Es war einmal ein Hund,
der war kunterbunt,
denn er war aus Pappmache,
tut so Keinem weh.

Es war einmal ein Schmetterling,
lustig buntes kleines Ding.
Der flatterte um eine Pflanze,
wurd gefangen von der Wanze.

Es war einmal ein alter Schuh,
der ging einfach nicht mehr zu.
Längst kaputt war auch die Sohle,
doch drinnen haust ne kleine Dohle.
HomoFaber am 21.03.2006: Es war einmal ein Pärchen,
eigentlich war es eher ein Märchen,
denn die Frauwusste nichts davon,
und der Mann träumte nur davon.

Es war einmal ein Giftzwerg,
der hatte ein so großes Mundwerk,
eines Tages bekam er ein vor die Backe,
als Strafe für seine große Klappe.

Es war einmal ein Richter,
doch der wurde lieber Dichter,
doch er schrieb so einen Mist,
dass ihn keiner mehr vermisst.
 
rosmarin am 21.03.2006: Es war einmal ein Schneider
Doch das wusste keiner
Da kauft er sich nen Faden
Fächelte dran die Maden
Die aus seinem Käse krochen
Schon so madig rochen
Hängt sie auf im Laden
Dass kann ja wohl nicht schaden
Die Glocke schellt
Ein Hund der bellt
Reißt ab den Faden
Rennt aus dem Laden
Des Hunds Herrchen meckert
Schneiders Fenster scheppert
Das ist fatal
Na egal
Laufen dem Hundel hinterher
Beeilen sich gar sehr
Weiter immer weiter
Hin durch die ganze Stadt
Die so was nie gesehen hat
Herrchen schreit
Verfluchter Schneider

Wieso wusste von dir keiner

***
 
krassNick am 12.04.2006: .
Wieso Meerschweinchen grunzen,
das lässt sich erklären:
weil’s, würden die wiehern,
ja Seepferdchen wären.
 
André Linke am 18.04.2006: Es war einmal 'ne Birne,
die kratzte sich die Stirne,
dann plötzlich nahm sie an,
dass sie gar nicht denken kann.
 
krassNick am 18.04.2006: .
Es waren einmal zwei Affen,
die lebten beide im Zoo.
(Der eine in Bremerhaven,
der and're in Gütersloh.
So kam's, dass die beiden Affen
einander niemals trafen.)
 
doska am 20.04.2006: Es waren einmal zwei kräftige Meisen,
wollten so hoch wie die Flugzeuge reisen,
bestanden jedoch überhaupt nicht aus Eisen,
weil hungrige Katzen sie konnten verspeisen
 
rosmarin am 20.04.2006: Es waren mal zwei Mädchen
Die spannen sich ein Fädchen
Sie dachten sie seien Knaben
Und könnten sich nicht haben
 
rosmarin am 20.04.2006: Es war einmal ein Himmel
Der war voller Schimmel
Flog hindurch ein Rabe
Der war eine Schabe

Es war einmal ne Schabe
Die dachte sie sei ein Rabe
Sie krabbelte in den Himmel
Doch der war voller Schimmel

Die Schabe fraß den Schimmel
Da war blau der Himmel
Der Rabe kam geflogen
Das ist nicht gelogen
 
doska am 20.04.2006: .
Es war einmal ein fleiß`ges Mädchen,
das hieß nicht Lieschen sondern Gretchen.
Ihr Bruder, der hieß Franz,
der hatte einen Schw ...

schwierigen Charakter!
 
rosmarin am 20.04.2006: Das Mädchen guckt verschämt in' Himmel
Der Franz der Bruder auf den P...
Da kam ein Storch geflogen
Auch das ist ungelogen
 
Sabine Müller am 20.04.2006: Es war einmal ein Grille,
die trug ne elegante Brille,
doch die war eine Tages leider unscharf,
sie sie deswegen in den Graben warf...

Es war einmal ein altes Klo,
darauf setze sich der Popo,
dieser gehörte einem Arsch,
und der hiess Peter Barsch...

Es war einmal ein Hase,
der hatte Schnupfen in der Nase,
er holte sich ein Tempo,
war dann wieder froh.
 
Sabine Müller am 20.04.2006: Einst lebte im schönen Krefeld,
ein richtig großer Frauenheld.
Doch an einem schönen Tag,
er tot im Rheine lag,
weil die Frauen auf seine Affären stiessen
und ihn dann im Wasser ertrinken liessen...
 
doska am 20.04.2006: .
Es war einmal ein hübsches, braunes Känguru,
dem hörten alle Kängurus gar nicht mehr zu,
denn jedem Känguru war schon lange klar,
dass dies nur ne braune Beutelratte war.
 
krassNick am 23.04.2006: .
Es war mal ein Herr Jäger
der traf die Beute nie.
Doch schoss er nen Querschläger
sich selbst ins eigne Knie.
 
doska am 23.04.2006: .
(Ach, werden wir doch entelich mal anständige Leute!)
Es war einmal `ne Ente,
die tief im Schilfe pennte.
Sie rutschte dabei – wie gemein!
sehr plötzlich in das Wasser rein!
(Nicht darüber lachen bitte, das wäre sonst schadenfroh!)

Es war einmal `ne Maus,
die sah so drollig aus,
dass Fuchs und Katze lachten
und mussten sie betrachten.
Jedoch die graue Eule
verschlang sie trotz Geheule
(Tja, so geht´s manchmal in der großen weiten Welt zu, Puh!)

Es war einmal ein Brummelbär,
den liebten alle Kinder sehr.
Selbst Lieschen und der kleine Fritz
erzählten ihm so manchen Witz.
Zwar konnt` er gar nicht lachen,
doch Brummellieder machen.
(Na, der Kerl ist doch irgendwie bärig, oder?)
 
Middel am 23.04.2006: Es war einmal ein Riesenfisch
der lag auf einem Mittagstisch
und hoffte noch er träume nur
und schwämme sicher in der Ruhr

Es war einmal ein alter Mann
der ging fischen dann und wann
dabei aß er veganisch nur
drum hatte seine Angel keine Schnur

[...]
 
doska am 24.04.2006: Es war mal ein alter Rabe,
der sprach mit einer Küchenschabe,
klappte auf den gelben Schnabel
wie `ne große, scharfe Gabel,
sagte: „Komm ruhig hervor!
Das hier ist doch nur ein Tor!
 
doska am 25.04.2006: .
Es war einmal ein Krokodil,
von diesem wusste niemand viel,
nur, dass es schlief und fraß.
Das sagte mal zum Spaß:
Ich wäre lieber eins zwei drei
ein schöner schlanker Tigerhai!
Auwei!


Es war einmal ein altes Pferd
und das hieß wohl schon immer Gerd,
das wollte nicht mehr weiter gehn,
viel lieber in der Sonne stehn.
Schön!
 
sabine Müller am 06.05.2006: Es war einmal ein Schwein,
dass sprang in den Rhein rein,
wollte sauber und rein sein,
doch knallte auf einen Stein.
Das Wasser wurde rot,
das Schwein war tot.
Die Moral von der Geschicht,
in den Rhein da springt man nicht.

Damals am Südseestrand,
ich einen Seestern fand,
der hatte fünf Zacken,
die konnte man abknacken,
denn der Seestern war trocken
und hatte viele Seepocken.
 
doska am 08.05.2006: Es war einmal ein Schäferhund,
der war hübsch und gar nicht rund,
Er musste leider viel angeben,
und nahm sich darum fast das Leben,
als er mutig sprang – oh weh -
tief hinein in einen See.
Die Leute meinten:„Puh ... na und?
deshalb bist du doch kein Seehund!“
Nicht ohne Grund!
 
doska am 08.05.2006: .
Es waren mal zwei Dinosaurier,
die brüllten leider immer schauriger,
aber dann - erst ganz zum Schluss -
gaben sie sich einen Kuss.
Etwa mit Genuss?


So, jetzt ist aber endlich einer von euch wieder dran!
*Doska, nach allen Seiten neugierig Ausschau hält*
 
Sabine Müller am 10.05.2006: Es war einmal ein Floh,
hollawitzkaho,
der war der Lebens froh,
heidewitzkaho.
Er weinte nie,
trilladillahi,
war bloß ein dummes Vieh,
Ihhhhhh
 
Sabine Müller am 10.05.2006: Es war einmal ein kleiner Zwerg,
der wohnte auf nem großen Berg.
Wo sollt`er sonst auch wohnen?
In einem Feld mit Bohnen?
Da wär`er nicht gut aufgehoben,
besser lebts`sich einfach droben.

Schneewittchen kam so hin und wieder,
schnürte sich ihr enges Mieder,
vergnügte sich mit Zwerchens Mütze,
aß gallenbittergrüne Grütze!

Die Hexe bleibt heut auch nicht fern,
denn die ham` alle Leute gern.
Mit großer Warze auf der Nase,
und Rabenvieh statt Hase.

Und auch das holde Prinzenbübchen,
kehrt häufig ein im Zwergenstübchen,
labt sich an kleinen großen Speisen,
fährt gerne mal auf fremden Gleisen.
 
Sabine Müller am 10.05.2006: Die Nacht bricht ein, der Tag, der schwindet,
die Sonne sich gen Abgrund windet.
Der Mond geht auf und scheint ganz hell,
aus Nachbars Wohnung tönt Gebell...

Die Nacht bricht ein, der Tag der geht.
Es wird dunkel, wie man versteht!
Die Lampen werden angeknipst,
so mancher Mensch der ist beschwipst
 
Sabine Müller am 11.05.2006: Des Nachts macht Nonsens richtig Spaß,
wenn andere Leute rauchen Gras...
Da zück ich lieber einen Kulli,
und schreib Gedichte an den Uli.

Am Abend geht das Leben los,
da ist die Freude richtig groß.
Bei einem Bier und einem Wein,
mutiert man schnell einmal zum Schwein.

Zum Nachbarn geht man hin und schellt,
angeblich weil der Köter bellt,
doch will man fragen wie es geht,
und dann, dann wird es richtig spät...

Am Tag darauf geht man zurück,
denn es wartet das Frühstück.
Mit Brot und Ei und Ei und Brot,
dann ist das Leben gleich im Lot!
 
Sabine Müller am 11.05.2006: Es war einmal ne Pimpernelle,
die rückte mir stets auf die Pelle.
Ich sagte "Husch" und sie war weg,
für mich allein hab ich den Speck!

Es war einmal ein alter Käse,
der stand neben Mayonaise.
Die zwei, die schwiegen sich stets an,
weil man sich nicht verstehen kann.

Im Kühlschrank war der Teufel los,
da war ne Ratte, riesengroß.
Die schiss und fraß einfach herum,
auch das Kabel, das war dumm.
 
omshantinahmashivaya am 14.05.2006: Es war einmal ein Schaukelstuhl,
der war nicht bi, der war nicht Schwul,
auch wenn er lustig wippte,
er niemals seitwärts kippte.

Ein Tisch der stand daneben,
denn konnte keiner heben,
denn er war tonnenschwer,
so wie ein dicker Bär
 
André Linke am 14.05.2006: Es war einmal ein Fisch,
Der bat ganz nett zu Tisch.
Er wollte, dass alle Essen kommen;
Da kamen alle angeschwommen.
Sie tranken und sie aßen,
Nein, sie schlürften und sie fraßen.
Und was noch übrig war,
Schmeckte einfach sonderbar.
 
doska am 15.05.2006: .
Es war einmal ein Hahn,
der liebte einen Schwan,
ging tiefer in das Wasser
und wurde deshalb nasser.

Es war einmal ´ne Brille
und die trug Onkel Wille.
Ohne Brille, man oh Graus,
sah er auch nicht besser aus.

Es war einmal ´ne Mücke,
die summte voller Tücke,
zuerst in dur und dann in moll
und schliesslich stach sie ziemlich doll,
da schlug ich einfach ... patsch,
schon war die Mücke ma...!

Jetzt nicht lachen, habt wohl kein Mitleid mit hungrigen Mücken, was?
 
doska am 17.05.2006: .
Es war einmal ein Zwerg,
der stand auf einem Berg.
Doch plötzlich stand er nicht mehr still,
weil er von diesem `runter fiel.

Puh, manch einer fällt eben tief!
Schnief!

Es war einmal ein feiner Mann,
der zog sich gerne Kleider an.
Die Leute riefen deshalb: „Huch!
Manch Kleid ist ja aus feinstem Tuch!“

Tja, schöne Kleider
erzeugen Neider!
Leider!

Es war einmal `ne Geiß, (altertüml. Bez. für Ziege)
die meckerte stets leis´.
Doch eines Tages – wie gemein -
fiel ihr ein Meckerliedchen ein.

Na, wie fein!
Echt gemein!
* Grein *
 
Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du selber weiterschreiben.
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Nonsens vom Feinsten - so wie ich es mag. Frei nach Schnauze - so muss es sein...

Kleine Meerjungfrau (29.01.2007)

Dankööö. Die Idee wurde erst richtig geil, weil Leute mitgewirkt haben. Sind echt nette Schinken dabei. Grüßli vom Müsli

Sabine Müller (10.05.2006)

*gg* echt ne geile idee :)

André Linke (06.05.2006)

Hallo, es gefällt mir, dass hier so fleißig rumgenonsenst wird :-) Danke für die guten und lustigen Beiträge ;-) lg Sabine

Sabine Müller (23.04.2006)

Jetzt geht es ja rund... Hier auf der Seite sind Popos, Är...., P...., Sch.... Das kann ja heiter werden. hehe. lg Sabine

Sabine Müller (20.04.2006)

Hallo, witzig, was es hier so zu lesen gibt. Ich denke Nonsens ist was Feines ;-) lg Sabine

Sabine Müller (20.04.2006)

Hallo, danke danke! Aber deine Fortsetzung ist auch nicht von schlechten Eltern. lg Sabine

Sabine Müller (20.04.2006)

Hallo Sabine,
hi hi, köstlich, tolle Idee!
Darum alle Fünfe!


doska (20.04.2006)

@ Krassnick: Auch nicht schlecht. Da lacht die Grinsebacke

Sabine Müller (18.04.2006)

@ Andre: He, geil! Das gefällt mir! lg Sabine

Sabine Müller (18.04.2006)

@Krassnick: schöne Fortsetzung. Kurz, aber gefällt mir total gut. lg Sabine

Sabine Müller (13.04.2006)

Hallo Rosmarin, hallo Homo F., vielen Dank für die Kommentare, die Bewertung und die herrlichen Beiträge. Da macht der Nonsens noch mehr Spass ;-) lg Sabine und einen schönen Tag

Sabine Müller (21.03.2006)

hi, bine, schöni, ach, wie lieb ich nonsens!!
lg
rosmarini


rosmarin (21.03.2006)

Hi,

ein bischen "nonsens" schadet nie :-). Ich hoffe, auch hier kommen jede menge beiträge, der text lässt sich endlos fortsetzen.


Homo Faber (21.03.2006)

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Herbstzeitlos  
Asphalttiere und Betonien  
Zarte Kraft  
Alltagskriminalität  
Angrillen ist was für Alle  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
kuba  
henkere mich  
Chiasmen - ohne großen Sinn  
mich drängt es zu beflecken  
wie die hand aufs herz  
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
Counter

Counter Web De