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14 Seiten

Three Night Stand - Liebe ist simpel (Kapitel 10)

Romane/Serien · Romantisches
10



Nick liebte das Rauschen von Wellen und den salzig herben Duft des Meeres. Das war schon immer so gewesen, schon seit er ein Kind war und sich zum ersten Mal die nackten Füße von den schaumigen Kronen der Wellen hatte umspielen lassen, seine Zehen in den feinen, körnigen Sand gegraben hatte. Als Kind und auch später als Jugendlicher hatte er es geliebt, in den Wellen herumzutollen und sich mit jedweder Sportart, die man am Strand und im Wasser machen konnte, völlig auszupowern. Heute kam er oft auch einfach nur so an den Strand; um sich zu erholen, die Luft und die Geräusche um sich herum zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen. So war es auch an diesem Tag. Nur war er dieses Mal nicht allein. Dessen wurde er sich erneut bewusst, als ein leises, zufriedenes Seufzen neben ihm ertönte und ihn dazu brachte, sich ein wenig zu der hübschen Blondine neben ihm auf der Picknickdecke umzudrehen.

„Ich liebe das Meer“, sagte Lisa selig lächelnd, während ihr Blick weiterhin auf den so unendlich weit erscheinenden Horizont gerichtet war. „Diese Luft…“ Sie atmete tief ein und aus und sah ihn dann ebenfalls an, mit warmer Dankbarkeit in ihrem Blick. „Das war eine grandiose Idee – auch wenn uns diese Umgebung vielleicht dazu verleitet, zu viele Pausen zu machen.“

Nicks Mundwinkel hoben sich zu einem kleinen Schmunzeln. So ganz Unrecht hatte sie damit nicht. Eigentlich hatten sie hier am Strand weiter an dem Drehbuch arbeiten wollen – auch wenn der Strand vielleicht nicht unbedingt der geeignetste Ort war, um konzentriert zu arbeiten. Nick war die Idee ihre Arbeit an einem anderen Ort fortzusetzen aus zweierlei Gründen gekommen. Zum einen wollte er damit verhindern, dass sie einander wieder unprofessionell nahe kamen, denn in der Öffentlichkeit war die Versuchung weitaus kleiner; zum anderen hatte er aber auch Lisa eine kleine Freude machen wollen, um sie über das gestrige desaströse ‚Beinahe-Date‘ mit Liam hinweg zu trösten.

Nicks Verärgerung über Lisa war am Morgen nicht mehr ganz so groß gewesen, war aber auch nicht völlig verschwunden und so hatte er sich mit seiner Arbeit am Set viel Zeit gelassen und ihre telefonischen Nachfragen, wann sie sich denn treffen würden, mit einem gestressten Ton abgewimmelt. Er hatte das sogar genossen, obwohl er genau wusste, dass die Zeit brannte und er sich solche Allüren eigentlich gar nicht leisten konnte.
Mittlerweile tat ihm sein Verhalten nicht nur leid – er schämte sich fast dafür, hatte ihn doch sein letztes Gespräch mit Liam am Set zu der Schlussfolgerung geführt, dass Lisa eventuell doch eher mit Liam gefahren war, weil sie sich aus der verfänglichen Situation mit Nick hatte retten wollen und nicht weil sie zu einem von Liams debilen Fan-Häschen mutiert war…

(Rückblick)
*„Hat Lisa sich schon heute bei dir gemeldet?“ riss Liam Nick mitten aus seinen Gedanken, wie man die nächste Szene noch ein wenig mehr verkürzen konnte. Er hatte gar nicht gemerkt, dass sein Freund den Besprechungsraum betreten hatte, in den sich Nick zum konzentrierten Arbeiten zurückgezogen hatte.

Nick warf einen flüchtigen Blick auf seine Armbanduhr. „Das letzte Mal vor einer halben Stunde – wieso?“

Liam zuckte die Schultern. „Bei mir geht sie nicht ran.“

Nicks Brauen wanderten aufeinander zu. „Was wolltest du denn von ihr?“

Ein weiteres Schulterzucken folgte seiner Frage und Liam kam noch näher. Er machte einen ungewohnt betretenen Eindruck. „Mich entschuldigen, weil ich gestern ein echt mieser Gastgeber war.“

Dieses Mal wanderten Nicks Brauen in die Höhe. „Inwiefern?“

„Na, jaa“, brachte Liam sehr gedehnt heraus und kratzte sich an der Schläfe – eine eindeutige Verlegenheitsgeste. „Sie war am Anfang nicht sehr gesprächig, schien die ganze Zeit mit ihren Gedanken woanders zu sein. Und du kennst mich ja. Wenn ich Freizeit habe, will ich auch Spaß haben. Also bin ich nach einem kurzen Abstecher zum ‚Unterirdisch‘ zum Yachthafen gefahren…“

„Und?“ Das konnte ja wohl kaum das Problem sein.

„Ich…“ Liam verzog ein wenig schuldbewusst das Gesicht. „Ich hab’ ein paar Leute wissen lassen, dass ich gleich eine kleine Bootstour mache und ein wenig mehr Gesellschaft brauche…“

Nicks Augen weiteten sich. „Hast du nicht!“

Liam machte ein noch betreteneres Gesicht. „Doch.“

„Sag mir, dass es nicht die Debilen-Clique war!“

„Nenn sie doch nicht immer so. Die können doch nichts dafür.“

Nick stöhnte entnervt auf und warf das Script verärgert auf den Tisch.
„Na, das ist ja wieder ganz große Klasse! Ich tippe mal darauf, dass Lisa es nicht allzu lange auf dem Boot ausgehalten hat.“

„Sie hat sich so gegen acht wieder am Hafen absetzen lassen“, gab Liam etwas kleinlaut zu. „Sie sagte, sie sei seekrank.“

Nick konnte nur noch den Kopf schütteln. „Meggie hat doch auch mit dir gesprochen oder?“ wandte er sich vorwurfsvoll an seinen besten Freund. „Hat sie dir nicht gesagt, dass du Lisa auf Händen tragen sollst?“

„Ja, das hat sie“, gab Liam mit einem kleinen Seufzen zu. „Aber ganz ehrlich – bist du der Meinung, dass ich so etwas kann?“

„Du sollst doch nur nett sein und dich anständig benehmen!“ fuhr Nick ihn an und stand nun auf. Wo war seine Jacke? Er konnte jetzt nicht mehr hierbleiben und die beleidigte Leberwurst spielen. Er musste sich mit Lisa verabreden und dafür sorgen, dass es ihr wieder gut ging und sie den verhunzten Abend mit Liam so schnell wie möglich vergaß. „So schwer ist das nicht!“

„Hey, die Grundstimmung war doch gestern Abend ohnehin schon hin, als ich kam“, erwiderte Liam leise.

Nick überhörte seine Bemerkung einfach und suchte stattdessen weiter nach seiner Jacke. Hatte er sie überhaupt mit in den Raum genommen? Doch, da war sie ja. Er schlüpfte schnell hinein und ergriff dann seine Tasse, die noch auf dem Tisch stand, um den letzten Rest Kaffee in sich hineinzuschütten.

„Was war denn da gestern los bei euch?“ fragte Liam unvermittelt und Nick verschluckte sich fast.

„Was… Wo?“ Er blinzelte seinen Freund wohl etwas zu naiv an, um glaubwürdig zu sein, denn dieser gab ein leises Lachen von sich.

„Hab ich euch bei irgendetwas gestört?“

„Ja, beim Arbeiten“, log Nick und provozierte Liam zu einem weiteren Lachen.

„Du, Lisa hat mir eh‘ alles erzählt…“, setzte er überheblich lächelnd hinzu.

„Hat sie nicht“, erwiderte Nick mit felsenfester Überzeugung und aus Liams Lächeln wurde ein verschmitztes Grinsen.

„Aber einen Versuch war’s wert“, meinte er. „Ganz davon abgesehen, dass ich dich viel zu gut kenne, um es nötig zu haben zu raten, was da passiert ist.“

„So, so“, meinte Nick, wich aber dem nun ziemlich durchdringenden Blick seines besten Freundes schnell aus.

Ärgerlicherweise gewann Liam über Nicks leichte Verunsicherung viel zu schnell wieder die Oberhand in ihrem Gespräch. Er setzte sich halbwegs auf den Tisch, verkreuzte die Arme über der Brust und musterte Nick sichtlich amüsiert. „Muss ich mir Sorgen machen?“

„Worüber?“ gab Nick verärgert zurück und stellte die nun leere Kaffeetasse geräuschvoll ab. Er ahnte schon, auf was dieses Gespräch hinauslief.

„Na, ja, darüber, dass du vielleicht gerade dabei bist, mehr Gefühle für deinen One-Night-Stand zu entwickeln, als gesund für dich ist…“

Nick stieß nun selbst ein spöttisches Lachen aus. So was Blödsinniges!
„Es war nur Sex, Liam! Ganz so, wie du das immer machst. Mit dem kleinen Unterschied, dass Lisa und ich nun leider zusammen arbeiten und miteinander auskommen müssen. Das ist alles!“

„Meinst du, ja?“ hakte Liam zweifelnd nach und Nick gab ein verärgertes Schnauben von sich.

„Ich weiß das, Li! Ich bin nämlich zufälligerweise ziemlich gut über meine eigenen Gefühle informiert!“

„Ist ja gut.“ Liam hob abwehrend die Hände. „Es ist nur so, dass ich dich schon ziemlich lange kenne und es gibt eine Sache, die ich mit Sicherheit über dich sagen kann.“

„Die da wäre?“

„Du bist nicht wie ich, Nick.“

Nick zog die Brauen zusammen. „Soll ich jetzt ein überraschtes Gesicht machen?“

Liam reagierte nicht auf seine Frage, sondern fuhr einfach weiter fort: „Ich wünschte, es wäre anders, aber du kannst dein Herz nicht ausschalten – nicht auf einen längeren Zeitraum.“

Nick lachte verärgert. „Willst du damit sagen, dass ich mich in jede Frau verliebe, mit der ich ein wenig mehr Zeit verbringe.“

„Gott bewahre!“ entfuhr es Liam sofort. „Natürlich nicht. Wenn das so wäre, würde ich dich eigenhändig in eine Zwangsjacke stecken und in einer Spezialklinik kurieren lassen. Nein. Da muss schon sexuelle Anziehung zwischen euch sein, damit es gefährlich wird. Sexuelle Anziehung, Sympathie und ein gewisser Zeitraum, in dem du die Frau immer mal wieder siehst oder gar mit ihr zusammenarbeitest – und schon ist das Chaos perfekt.“

Nick schüttelte fassungslos den Kopf und stopfte seine Scripts etwas zu brutal in seine Tasche, als das sie das unbeschadet überstehen konnten. „Warum höre ich dir überhaupt zu? Du hast von Gefühlen ungefähr so viel Ahnung wie ein Kleinkind von höherer Mathematik.“

„Das mag sein“, gab Liam schmunzelnd zurück. „Aber dich kann ich dennoch ziemlich gut einschätzen, wie man sieht. Schließlich sprichst du ja jetzt auch von Gefühlen.“

Nick hielt ertappt inne, bedachte seinen Freund dann aber mit einem finsteren Blick. „Ich rede von dem Nicht-Vorhanden-Sein von Gefühlen.“

„Tust du nicht“, wagte Liam es ihm zu widersprechen. „Du sprichst von dem Wunsch des Nicht-Vorhandenseins von Gefühlen, beziehungsweise, du versuchst dir das einzureden – was natürlich auch eine Möglichkeit ist, gegen das Problem anzugehen, wenn du wirklich pingelig darauf achtest, dass ihr euch nicht zu nahe kommt und jede Form der sexuellen Erregung sofort im Keim erstickt…“

Nick schüttelte ein weiteres Mal den Kopf und gab einen frustrierten Laut von sich. Manchmal brachte es einfach nichts, sich auf eine Diskussion mit Liam einzulassen. Er blieb ohnehin bei seiner Meinung, ganz gleich wie idiotisch und falsch sie war. Das einzige, was Nick jetzt tun konnte, war wortlos zu gehen.

„Du könntest aber auch den Liamschen Weg wählen“, fuhr sein Freund fort, als Nick bereits die Tür erreicht und die Klinke in der Hand hatte. Nick wollte es nicht wirklich, aber er drehte sich zu Liam um, hob fragend eine Braue.
„Der da wäre?“ fragte er genervt.

„Du lässt dich bewusst auf eine heftige Affäre mit ihr ein und vögelst sie so lange und so oft, bis die Anziehungskraft und der Reiz des Ganzen verschwunden ist.“

„Tolle Idee, Liam!“ erwiderte Nick spöttisch. „Das wird unsere Arbeit ganz bestimmt sehr viel leichter und sie immens glücklich machen, sodass sie die Verträge ohne nachzudenken unterschreibt!“

Sein Freund nickte doch tatsächlich begeistert. „Das ist durchaus drin, Nick! Du sollst sie ja nicht in den Wind schießen, solange sie noch hier ist. Ich rede von sechs Wochen Spaß für euch beide. Dann düst sie eh zurück nach Deutschland!“

Nick lachte nur wieder, öffnete die Tür und verschwand aus dem Raum.

„Denk drüber nach!“ hörte er Liam noch rufen und schüttelte den Kopf. Er würde nicht darüber nachdenken! Ganz bestimmt nicht… nein. Nick, nein!!*
(Rückblick Ende)


Natürlich hatte er darüber nachgedacht. So idiotisch diese Idee auch war – es ließ sich nicht bestreiten, dass er und Lisa sich immer noch voneinander angezogen fühlten und dies ihre Zusammenarbeit deutlich erschwerte. Und eine Seite von ihm – die, die sich nur allzu deutlich daran erinnern konnte, wie viel Spaß sie miteinander gehabt hatten – warf immer wieder die Frage auf, ob es nicht vielleicht besser war, sich seinen Gefühlen hinzugeben und es zuzulassen, dass sie miteinander schliefen, obwohl sie auch miteinander arbeiten mussten. Es würde ihnen beiden auf jeden Fall die Anspannung nehmen, unter der sie sofort standen, wenn sie sich mal ein wenig näher kamen. Bloß, wie sollte er das mit Lisa ansprechen, wenn er es wirklich in Erwägung zog. Er konnte sie ja wohl schlecht einfach fragen, ob sie darauf Lust hatte, über die nächsten Wochen mit ihm… Gott, er konnte das ja noch nicht einmal denken! Wie sollte er da so etwas ansprechen?! Und wollte er das wirklich? Waren das nur nicht wieder irgendwelche Flausen, die Liam ihm in den Kopf gesetzt hatte?

„In so einer Umgebung kann man den Ausflug mit Liam ganz gut verdrängen“, setzte Lisa jetzt leiser hinzu und sah ihn etwas scheu an. Nick war sich sicher, dass das nicht damit zusammenhing, dass sie Angst hatte, er könne wütend werden, wenn sie seinen besten Freund kritisierte. Nein, es ging hier nicht um Liam, sondern, um die Tatsache, dass sie ihn, Nick, gestern so unhöflich allein mit aller Arbeit hatte sitzen lassen. Es tat ihr leid und sie wusste nicht so recht, wie sie sich nun entschuldigen sollte.

„Es wär wahrscheinlich besser gewesen, wenn ich darauf verzichtet hätte mit ihm zu fahren“, fuhr sie fort und bestätigte damit seine Vermutung.

„Ja, vielleicht“, gab er zurück, schenkte ihr dabei aber ein sanftes Lächeln, sodass sie verstand, dass er ihre versteckte Entschuldigung annahm.

Für einen Augenblick herrschte Stille zwischen ihnen, weil jeder von ihnen seinen eigenen Gedanken nachhing. In Nicks Fall waren das leider Gedanken, die er eigentlich lieber verdrängen sollte, Gedanken an Liams idiotischen Vorschlag, die ihn leider wieder daran erinnerten, was am gestrigen Abend beinahe wieder passiert war.

„Was meinst du – sollen wir… darüber reden?“ fragte er nach einer kleinen Weile, obwohl eine Stimme in seinem Inneren ihn anschrie, das nicht zu tun, seine Gedanken lieber für sich zu behalten.

Lisa sah ihn an wie ein verschrecktes Reh. „Wo… worüber genau?“

„Naja, über das, was da gestern zwischen uns passiert ist…“ Gott, Nick, warum tust du das nur?! Natürlich riefen seine Worte sofort diese unangenehme Spannung zwischen ihnen hervor, die sie beide immer dazu brachte herumzustottern und sich eigenartig zu verhalten.

„Da… da ist ja nichts passiert“, schoss es sofort aus ihr heraus und sie senkte den Blick, betrachtete ihre Handfläche, als gäbe es nichts Interessanteres in der Welt.

„Aber vielleicht sollten wir besser über dieses ‚nichts‘ reden?“ blieb er am Ball und verstand sich dabei noch nicht einmal selbst. Was machte er nur hier?

Sie schluckte schwer, rang sich nun endlich dazu durch, ihn wieder anzusehen. „Ich denke, es ist vielleicht besser, es zu… zu dieser anderen Sache zu packen und wegzuschieben. Meinst du nicht auch?“

Er nickte sofort, obwohl ihm gar nicht danach war und zwang sich dazu ihr ein kleines, halbseitiges Lächeln zu schenken. „Okay. Wahrscheinlich hast du Recht…“ Er wandte sich von ihr ab, verbannte den Anflug von Enttäuschung und leichter Verärgerung rasch aus seiner Gefühlswelt und ergriff stattdessen eines der Scripts, die sie auf der Decke ausgebreitet hatten, nachdem sie gemütlich zusammen gegessen hatten.

„Ich glaube, ich mache das gleich mit dem ganzen gestrigen Abend“, setzte Lisa hinzu und seufzte leise. Nick sah sie wieder an und zog die Brauen zusammen.

„War es so schlimm mit Liam?“

Sie zuckte die Schultern, strich sich das Haar aus dem Gesicht, das der leichte Wind, der vom Meer herüber wehte, schon gehörig durcheinander gebracht hatte und sah dann wieder hinaus auf das Meer. „Nicht wirklich schlimm“, sagte sie ausweichend. „Er hat sich echt Mühe gegeben, nett zu sein, aber…“ Sie lachte und sah ihn wieder an. „Ich glaube, ich habe ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Wir sind zu seiner Yacht gefahren und da waren ein paar Freunde von ihm…“ Ein weiteres Schulterzucken. „Nicht gerade die Art von Menschen, mit denen ich mich besonders gut verstehe… Ich hab irgendwann vorgeheuchelt, dass ich seekrank bin, und mich zurück zum Hafen bringen lassen.“

„Vorgeheuchelt?“ wiederholte Nick amüsiert und Lisas Wangen röteten sich etwas, während sie ein weiteres leises Lachen von sich gab.

„Irgendwie musste ich ja da wegkommen“, verteidigte sie sich. „Ich mag dieses Show-Spaßhaben überhaupt nicht und so nett Liam auch sein kann – seine Freunde sind es nicht!“ Sie stockte und legte ihm erschrocken eine Hand auf den Unterarm. „Das sind doch nicht auch deine Freunde, oder?“

„Doch. Meine besten“, erwiderte er mit toternster Miene und Lisa fuhr sich entsetzt mit einer Hand vor den Mund.

„Oh, Gott, das tut mir so leid! Ich wollte nicht…“

Nick konnte bei diesem Mix aus Betroffenheit und Scham in ihren Augen nicht mehr an sich halten und brach in lautes Lachen aus. Lisas Gesichtszüge entgleisten, doch das hielt nicht lange an. Sie funkelte ihn halb verärgert, halb amüsiert an.

„Oooh – du bist so ein…“ Sie brach ab, schüttelte nur schmunzelnd den Kopf.

„Ach, komm schon Lisa“, lachte er. „Sehe ich aus, wie jemand, der mit solchen Leuten befreundet ist?“

„Du siehst auch nicht aus, wie jemand, der der beste Freund von Liam Chandler ist“, gab sie sofort zurück.
„Da hast du Recht“, stimmte er ihr grinsend zu und stützte sich mit beiden Händen hinter sich ab, um sich ein wenig zurückzulehnen und Lisa kurz zu mustern. „Ganz ehrlich – was hast du über mich gedacht, als du mich das erste Mal gesehen hast?“

Er war sich nicht ganz sicher, ob das der richtige Zeitpunkt war, um solch eine Frage zu stellen – ganz davon abgesehen, dass er selbst nicht wusste, warum er das überhaupt tat – aber irgendwie interessierte ihn das wirklich brennend.
Lisa dachte einen Augenblick nach. Sie wirkte ein wenig verlegen, aber irgendwie spürte er, dass sie bereit war ihm eine tatsächlich eine Antwort auf diese durchaus private Frage zu geben. „Ich glaube, ich hab’ gar nicht viel gedacht“, gab sie mit einem kleinen Lächeln zu. „Ich fand dich nur irgendwie s… nett.“

„Nett?“ Sein Grinsen wurde automatisch ein wenig breiter, weil er wusste, dass das eigentlich nicht das Wort war, das ihr auf der Zunge gelegen hatte.

„Ja, natürlich“, erwiderte sie mit geröteten Wangen und einem bezaubernd verlegenen Lächeln. „Ich hab mir nicht viele Gedanken darüber gemacht, wer du so bist und was du machst. Und ich wäre bestimmt nie darauf gekommen, dass du als Drehbuchautor arbeitest.“

„Drehbuchautor und Autor eigentlich“, verbesserte er sie und sie hob sofort die Brauen.

„Du schreibst auch Bücher?“

Er nickte und wartete auf die unvermeidliche Frage.
„Hast du schon etwas veröffentlicht?“

„Ein paar Kurzgeschichten und zwei Romane“, gab er ehrlich zu. „Aber unter einen anderen Namen.“

„Warum?“

„Ich bin auf die beiden Romane nicht sonderlich stolz und ganz froh, dass niemand weiß, dass ich der Autor bin.“

Natürlich war nun ihre Neugierde erst recht geweckt.

„Und verrätst du mir dein Pseudonym?“

Er lächelte sie an – ganz offen und ehrlich. „Nein.“

Sie schwieg einen Moment, schien über irgendetwas nachzugrübeln. „Schreibst du momentan an irgendetwas?“

Sie überfiel ihn mit dieser Frage etwas und wahrscheinlich antwortete er ihr nur deshalb so ehrlich. „Ich habe gerade etwas fertig geschrieben, aber ich plane momentan nicht, es zu veröffentlichen.“

„Warum nicht?“ Lisa konnte mit ihrer Neugierde und Hartnäckigkeit ganz schön anstrengend sein.

„Mir ist momentan nicht danach“, wich er ihr aus – nicht nur verbal, auch sein Blick fokussierte sich nun lieber auf etwas anderes, ihre Umgebung, die Menschen, die am Strand entlangliefen…

„Dann darf ich bestimmt auch keinen Blick in das Manuskript werfen, oder?“ fragte Lisa vorsichtig.
Nick erstarrte. Nicht weil ihn Lisas Wort wirklich schockierten, sondern weil er jemanden nicht weit entfernt von ihnen entdeckt hatte. Jemanden, den er momentan überhaupt nicht sehen, geschweige denn mit ihm sprechen wollte.

Sofort kam Bewegung in Nick, richtete er sich auf. Sie mussten hier weg – jetzt sofort! „Ähm… wir…“ Er griff rein instinktiv nach den Scripts und begann sie unter Lisas erstauntem Blick rasch zusammen zu räumen. „Wir sollten vielleicht langsam gehen… Es ist doch ein wenig kühl geworden…“

„Kühl?“ wiederholte Lisa, verwirrt über sein Verhalten. „Ich finde es immer noch ziemlich warm.“

Das hielt Nick jedoch nicht davon ab, die Scripts in seiner Tasche zu verstauen und damit zu beginnen, nun auch noch ihre Picknicksachen zusammen zu räumen „Ja, aber wir… wir kommen hier nicht richtig vorwärts. Ich denke, wir brauchen doch etwas mehr Ruhe.“

„Aber wir sind doch erst seit einer Stunde hier…“ Er nahm aus dem Augenwinkel wahr, dass Lisa nun suchend über ihre Schulter sah, so als ahnte sie, worum es hier wirklich ging. „Okay, Nick, vor wem laufen wir davon?“

Er hielte inne, wollte ein erstauntes Gesicht und ihr vormachen, dass sie mit ihrer Vermutung völlig falsch lag, doch er konnte es nicht. Konnte ihr nicht ins Gesicht lügen, konnte dem fragenden, besorgten Ausdruck in ihren warmen, blauen Augen nicht widerstehen. „Vor meiner Ex-Freundin“, raunte er ihr zu und warf einen weiteren verstohlenen Blick auf Patricia, die Hand in Hand mit Tom-Tom auf sie zu schlenderte. Sie hatte sie glücklicherweise noch nicht entdeckt. Es gab noch eine kleine Chance einer direkten Konfrontation zu entgehen. „Und ihrem tollen Verlobten“, setzte er hinzu und sein Inneres zog sich schmerzhaft zusammen. Es fühlte sich nicht gut an, das auszusprechen – nicht so wenige Monate nach ihrer Trennung.

Lisa sah ihn mitfühlend an. „Okay“, sagte sie leise und machte sich nun ebenfalls daran, ihre Picknick-Utensilien rasch zusammenzupacken. Sie waren schnell – wirklich schnell und dennoch waren sie nicht schnell genug. Irgendwann, als sie schon dabei waren, möglichst unauffällig die Decke auszuschütteln, hörte Nick sie – die Stimme, die ihn manchmal noch in seinen Träumen verfolgte; die Stimme, die er manchmal schrecklich vermisste oder zutiefst hasste.

„Nick?“ War da wirklich Freude, neben der Überraschung herauszuhören.

‚Tief durchatmen und ganz cool reagieren, Nick‘, sprach er sich selbst zu und es gelang ihm sogar zu lächeln, als er sich zu Patty und Tom umdrehte. ‚Und jetzt auch noch etwas Cooles sagen… Bloß was?‘

„Das ist ja echt witzig“, nahm ihm Tom die Arbeit ab. „Erst sehen wir uns monatelang nicht und plötzlich laufen wir uns ständig über den Weg.“

Zweimal. Das war jetzt das zweite Mal, dass sie sich innerhalb einer Woche zufällig begegneten – das ‚ständig‘ zu nennen, konnte nur jemand wie Tom-Tom bringen. Und Nick wusste ganz genau, was Tom damit implizierte. Das sagte ihm der kritisch-freundlich Blick seines Gegenübers. Nick bemühte sich, nicht zu unecht zu lachen. „Ja, man könnte glatt meinen, ihr verfolgt mich“, drehte er einfach den Spieß um und Toms Lächeln wurde gleich noch ‚freundlicher‘.

Alle lachten aufgesetzt und dann entstand eine dieser so typischen Ex-Beziehungs-Pausen, in der keiner mehr wusste, was er sagen sollte. Pattys Blick wanderte zu Lisa, die etwas hilflos neben Nick stand.

„Und du bist…?“

„Eine alte Freundin“, erwiderte Nick sofort, während Lisa gleichzeitig „Eine Arbeitskollegin“ sagte. Natürlich. Warum auch sollte irgendeine Begegnung mit Patty mal ohne Blamagen für ihn ablaufen?

Lisa lachte verlegen. „Also… irgendwie beides“, versuchte sie zu retten, was nicht mehr zu retten war.

Patty nickte verstehend und Nick konnte sehen, wie es in ihrem Kopf arbeitete, wie sie versuchte Lisa irgendwo einzuordnen. Ihr Blick wanderte kurz über Lisas Gestalt.

„Wir dachten uns, es ist so schönes Wetter“, fuhr Lisa fort, während Nick sich eigentlich nur noch wünschte, dass sie die Klappe hielt und Patty und Tom einfach ziehen ließ. „Da kann man doch mal an den Strand gehen. Ist besser, als den ganzen Tag im Haus zu hocken und zu arbeiten.“

Eine weitere Musterung von Seiten Pattys folgte ihren Worten. „Woran arbeitet ihr denn?“

„An einem Drehbuch“, kam Nick Lisa zuvor und hob nun seine Tasche auf, um sie sich über die Schulter zu hängen. „Und eigentlich wollten wir jetzt wieder nach Hause. Da wird man nicht so oft durch irgendetwas oder irgendjemanden gestört.“

Er hatte das nicht wirklich so sagen wollen, weil er genau wusste, wie kindisch das wirkte, doch irgendwie gab es ihm ein wenig Genugtuung, als sich in Pattys Augen ein Anflug von Kränkung zeigte.

„Ich hätte mir zum ernsthaften Arbeiten ohnehin nicht einen solch belebten Ort ausgewählt“, erwiderte Tom, in der deutlichen Absicht seine Verlobte zu verteidigen und Nicks Mundwinkel hoben sich zu einem der falschesten Lächeln, die er jemals zustande gebracht hatte. Wie er diesen Kerl hasste!

„Nein, bestimmt nicht“, stimmte Nick ihm überfreundlich zu. „Das hätte ich, wenn ich mit einer solch begrenzten Konzentrationsfähigkeit wie der deinen geschlagen wäre, auch nicht getan…“

Nicks Worte ließen jedwede vorgeheuchelte Freundlichkeit aus Toms Gesicht verschwinden und ihn hörbar empört Luft durch die Nase ziehen, doch er konnte nichts mehr dazu sagen, weil Patty sich dazu entschlossen hatte, den aufkommenden handfesten Streit zwischen ihnen schon im Keim zu ersticken.

„Hat Jasper dich eigentlich auch zu seiner Vernissage nächsten Montag eingeladen?“ fragte sie etwas nervös.
Ach, ja, das hatte Nick ja schon völlig vergessen. Meggie hatte ihm heute Morgen am Telefon gesagt, dass er mit Lisa unbedingt zu dieser Vernissage gehen und mit allen Mitteln versuchen sollte, dass Lisa sich mit Jasper aussprach und versöhnte, sodass dieser wieder mit TFP zusammenarbeitete. Es hatte wohl wegen Jaspers Drohung ein wenig Ärger im Leitungsstab bei TFP gegeben und man wollte unbedingt dafür sorgen, dass dieser wieder in das Projekt ‚Schattenmond‘ einstieg. Natürlich war Nick derjenige, der das Wunder der Versöhnung zwischen Lisa und Jasper herbeiführen sollte, weil er ja so einen guten Draht zu Lisa hatte.

„Jasper veranstaltete eine Vernissage?“ hakte Lisa in einem Ton nach, der Nick sofort verriet, dass es ein ziemlich schwieriges Unterfangen werden würde, seinen neuen Auftrag zur Zufriedenheit aller Beteiligten auszuführen. Sie konnte den Kerl einfach nicht ausstehen und hielt überhaupt nichts von ihm.

„Ja, er… er ist auch anderwärtig künstlerisch tätig “, erklärte Nick.

Lisas Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln. „So, so…“

„Heißt das, ihr kommt auch dorthin?“ fragte Tom, wenig angetan von diesem Gedanken.

„Ja“, erwiderte Nick, während Lisa ihm ein weiteres Mal mit einem gut zu vernehmenden „Ganz bestimmt nicht!“ vor Patty bloßstellte.

Patty sah irritiert von einem zum anderen, während Lisa Nick einen erstaunten Blick schenkte. Doch sie sagte nichts mehr.

„Ich hatte Lisa noch nichts davon erzählt“, erklärte er nun und betete innerlich darum, dass die junge Autorin genug Feingefühl besaß, um nicht auch noch vor Patty und Tom mit ihm über dieses Thema zu streiten. „Aber wir werden wohl wenigstens mal kurz vorbeischauen.“

Patty nickte und rang sich zu einem Lächeln durch. „Na, dann werden wir uns wohl dort sehen“, sagte sie und setzte sich nun endlich wieder in Bewegung. „Habt ein schönes Wochenende.“

„Dito“, gab Nick knapp zurück und bemühte sich erst gar nicht darum, Toms minimales Abschieds-Nicken zu erwidern.
Für einen Augenblick sah er den beiden nach, mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch und dem unguten Gefühl, dass der Besuch der Vernisage noch schlimmer werden würde, als er das ohnehin schon angenommen hatte.

„Wann wolltest du denn mit mir darüber reden?“ hörte er Lisa hinter sich fragen.

Er biss die Zähne zusammen und sah sie an – grimmiger als er das eigentlich geplant hatte. „Die Vernissage findet erst in elf Tagen statt, Lisa. Ich hätte dich schon rechtzeitig gefragt.“

„Gefragt oder informiert?“

Nick konnte nicht mehr an sich halten. Er stöhnte entnervt auf und verdrehte die Augen. „Gefragt, Lisa! Natürlich! Die Welt um dich herum besteht nicht nur aus unhöflichen Rüpeln oder hinterhältigen Arschkriechern. Wenn du zu dieser Vernissage nicht gehen willst, werde ich dich nicht dazu zwingen. Ich will da nämlich auch nicht hin und ganz ehrlich – mir ist es scheißegal, ob du dich mit Jasper verträgst oder nicht und ob TFP mich rauswirft, wenn ich nicht zwischen euch vermitteln kann. Such ich mir halt ‘nen anderen Job. Wichtig ist ja nur, dass du dich wohlfühlst!“

‚Super, Nick! Lass doch all deinen Frust an Lisa aus – dann wird’s dir bestimmt bald besser gehen, so ganz ohne Arbeit…‘

Lisa sagte erst einmal gar nichts, sondern sah ihn nur mit einer Mischung aus Erstaunen und Verärgerung an – bis er es nicht mehr aushielt, den Picknickkorb und die Decke nahm und einfach loslief, in Richtung Parkplatz. Es war doch immer wieder erstaunlich, wie schnell sich ein schöner Nachtmittag in einen ganz schrecklichen verwandeln konnte. Und das nur, weil Patty aufgetaucht war und ihn wieder in einen hirnlosen, nervlich instabilen Idioten verwandelt hatte.

Auf dem Weg zum Auto verpuffte Nicks Wut immer mehr. Stattdessen stellte sich ein schlechtes Gewissen gegenüber Lisa bei ihm ein, das die Stille zwischen ihnen immer unerträglicher machte. Er hatte das Bedürfnis, noch einmal über alles zu reden, sein Verhalten zu erklären und sich für seinen unbeherrschten Ton zu entschuldigen, wusste aber nicht, wie er das anstellen sollte, ohne ein weiteres Mal das Gesicht zu verlieren. Also ließ er es lieber, ertrug weiterhin die unangenehme Stille und Spannung zwischen ihnen, bis sie den Parkplatz erreicht hatten und ins Auto einstiegen – eigentlich sogar bis zu dem Moment, in dem Lisa versuchte den Beifahrersitz, den sie zuvor vorgeschoben hatten, um die Picknicksachen herauszuholen, wieder zurückzuschieben. Dieser zeigte nämlich seine alte Angewohnheit, sich nicht mehr bewegen zu lassen und ließ Lisa beinahe verzweifeln.

„Warte – da gibt es einen kleinen Trick“, meinte Nick und lief hinüber zu ihr, froh darüber, endlich wieder normal mit ihr reden zu können, und sie machte ihm bereitwillig Platz. „Ich zeig’s dir…“

Nicks Beine waren zwar länger als die von Lisa und hatten momentan kaum Platz in dem engen Fußraum, doch es gelang ihm trotzdem sich auf den Sitz zu quetschen und nach dem Hebel zum Verstellen des Sitzes zu greifen. „Du musst den Hebel ziehen“, erklärte er und machte es sogleich vor, „und dann nicht gleich nach hinten, sondern erst einmal mit viel Schwung nach vorn rutschen...“ Oh, oh – etwas zu viel Schwung. Seine Beine waren nun zwischen der Konsole und den Sitz eingeklemmt und seine Knie berührten beinahe sein Kinn. Wirklich unbequem. „… und dann wieder mit demselben Schwung zurück…“ Zurück! Hallo! Der verfluchte Sitz bewegte sich keinen Millimeter!

„Moment… gleich…“, presste er zwischen den Zähnen hervor und warf sich mit aller Kraft, die er in dieser zusammengequetschten Position aufbringen konnte, nach hinten. Doch der Sitz rührte sich nicht. Nick ruckelte weiter, nun schon mit leichter Panik und dem immer größer werdenden Gefühl, sich gerade furchtbar zu blamieren. Leider wollte der verfluchte Sitz sich immer noch nicht bewegen. Stattdessen kam Bewegung in Lisa, die wirklich tapfer damit kämpfte, nicht in lautes Lachen auszubrechen. Sie griff hinter den Sitz und Nick glaubte schon, dass sie das Problem erkannt hatte und ihm helfen konnte, doch anstatt sie den Sitz endlich in irgendeine Richtung schob, richtete sie sich wieder auf, nun ihr Handy gackernd in der Hand haltend.

„Oh, Gott – ich kann nicht mehr“, prustete sie und machte doch tatsächlich Anstalten ihn zu fotografieren. Nick wollte erst protestieren, doch dann entschloss er sich dazu ‚Gute Miene zum bösen Spiel‘ zu machen und nicht nur in die Kamera zu lächeln, sondern auch noch ganz enthusiastisch beide Daumen zu heben.
Er war dankbar dafür, dass das Eis zwischen ihnen wieder gebrochen war und sie würde das Bild gewiss nicht an all ihre Freunde schicken oder bei Facebook veröffentlichen… oder? Vielleicht sollte er das lieber noch einmal klären, wenn sie sich beruhigt hatte…
 
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Noch einmal ein dickes Dankeschön, ihr Lieben! Die lobenden Worte tun uns immer soooo gut!! Was mit der Vernissage ist, könnt ihr bald in den nächsten Kapiteln sehen. Und Nick sammelt in der Tat Pluspunkte bei Lisa. Muss er ja auch, oder ? ;0)

Ina Linger (14.10.2011)

Na, da hat Liam aber vorerst seine Chancen, bei Lisa gut anzukommen, gründlich verspielt. Dabei sollte er sie doch "auf Händen tragen". Nick hingegen konnte ein paar Pluspunkte bei Lisa einräumen. Ob Lisa Jaspers Vernissage wirklich besuchen wird? Übrigens habt ihr einen schönen flüssigen Schreibstil, der sich sich sehr gut liest.

doska (05.10.2011)

Wieder ein hochspannendes Kapitel.
Anfangs dieser interessante Dialag zwischen Lisa und Nick, als das Treffen Lisas mit Miriam im Mittelpunkt gestanden hatte, wo glücklicherweise das Misstrauen wieder ausgeräumt werden konnte, dann dieses Treffen mit Patty und Tom, was diesen Tag gründlichst vermasselt hatte.
Nun bin ich gespannt, wie Jaspers Vernissage ausgehen wird, zumal Jasper und Lisa spinnefeind sind.
Würde Nick es doch noch fertigbringen, einen Vermittlungsversuch zu wagen? Würde er diesen ablehnen, dürfte die Kündigung der Produktionsfirma ihm sobald ins Haus flattern. Ist Nicks Gelassenheit möglicherweise sogar nur gespielt? In seinem Inneren dürfte es anders aussehen. Schließlich möchte Nick Lisa nicht verprellen, obwohl er sich um deren Wohl größte Sorgen macht.
LG. Michael


Michael Brushwood (04.10.2011)

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