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Des Lebens allergrösste Kostbarkeit hab Ich erworben

Romane/Serien · Nachdenkliches
Des Lebens allergrösste Kostbarkeit hab Ich erworben, indem Ich Mich im Sein erfühle und als Teil von ihm Es selber Bin in Lauterkeit und lauterem Gewähren. Was viele noch mit Unverstand, Unwissenheit und Ungebührlichkeit verrösten, sprosst in Mir zur höchsten Seligkeit empor, die man erdenken kann und findet endlich den so sehnsuchtsvoll gesuchten Ausgleich zwischen vollem Erdverhaftetsein und schwerbeleichtem In-die-Weiten-Fluten, indem es in sich selber Mass und Mitte ist, Besonnenheit, Bewusstheit, Virtuosität, Geduld und Wonne des Vereinens aller Gegensätze im Allhier.
Hast du sie gesehn, die Minderen, die alles nach der Quadratur des Zirkels aufbereiten wollen. Gute Grüsse send Ich ihnen zu und lasse sie ihr stümperhaftes Werk vollbringen, derweil Ich Meinem Stil vergnügt den letzten Schliff verpasse im Zirkus der gastierenden Vorzüglichkeiten Meiner Wahl.
Wenn Ich komme, steigt das Barometer steil hinan, alte Schläuche platzen und es brodelt allenthalben von der Wucht des seinsbegeisternden Elans, den Ich ins Lange und ins Breite treibe. Gesteh Mir, dass die glitzernden Bordüren Meiner Künste jedes Auge fesseln und mit Ah und Oh quittiert und ausgerufen werden. Ich Bin Mir selber das Idol der guten Zeiten, die Ich Mich nicht scheue vollumfänglich zu geniessen als der wahre Lukas, den’s zu schlagen gilt in Meiner Welt der Kapriolen und verspielten Lustbarkeiten. Gold gewinnt, was Meine Füsse blitzschnell und gewandt zum Ziele tragen. Ein markdurchdringendes Geheul des Sieges stimm Ich an im Angesicht der strahlenden Erfolge, die Ich impulsiv und tatenfroh vom Zaun gerissen habe.
Schleckereien sind Mir nicht geheuer, weil sie Mir die grosse, ganze, königliche Mahlzeit konkurrieren. So seh Ich ab von kleinlichem Gedusel und erkenne Mich als der, dem all so viele Würfe fabelhaft gelungen sind. Zum Preisesammeln tret Ich ohne jede Skrupel an und gleiche aus und überhole, was Mir in die Quere kommt im eleganten Vorwärtsdrängen. Begreifst du, dass Ich gar nicht anders kann, als Mich zu profilieren und Erfolge aufzuhäufen in den Seinssequenzen, die Ich harmonienträchtig intoniere.
Lass es gut sein, wenn die Erde vom Getrappel Meiner Hufe bebt und wenn das linde Säuseln Meiner Winde sie voll Zärtlichkeit liebkost in seinsverlorenem Beglücken aller Dinge, die Ich ausgesandt und in sich selber eingemittet habe.
 
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