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Im selben Mass, wie Ich Mir Bin

Romane/Serien · Nachdenkliches
Im selben Mass wie Ich Mir Bin, soll alles Werdende den Liebreiz und die Sagenhaftigkeit des Seins erlangen. Wetterleuchten, dumpfes Grollen, klaren Himmels Bläue, ewige Heiterkeit des Herzens sind Mein Ideal im Werkraum der Erhabenheit und Stärke, der Gesandtschaft unzählbaren Sternenglühns, sowie der Auserlesenheit der Myriaden Wesen, die im Geisteswirken ihren Wert vertun.
Andacht vor Mir selbst erreicht Mein Mich-Erfühlen in der Unermesslichkeit der kosmischen Gebärde, in der sich Allgewaltiges wie Graziöses regt und richtet, um die Krone reisst und stillvergnügt Bescheidenheit geniesst im philosophischen Sich-selbst-Genügen.
Ich werte auf und halte nieder nach dem Mass der Seinsbewusstheit, die Ich Mir in der Geschöpflichkeit errungen. Tristheit ist im Trüben Mein erbärmlich Los, tatenfreudiges Brillieren in der Wogenwucht dynamischer Sentenzen, Meines Seins erhabenes Gespiel.
Ledig jeder Drangsal, schöpfe Ich aus barer Zuversicht und wesenswirklichem Genie in allen Sparten Meiner Seins-Präsenz im Wunderbaren. Ich gehorche Mir aufs Mal, wenn Ich den Winden Meines Geistrufs eine Aktion befehle. Gehörig fall Ich mit der Tür ins Haus, wenn es der Umstand will und lächle siegessicher vor Mich hin, wenn sich die wallenden Gesetze Meiner Weisheit strahlenvoll und glorios, gebieterisch und voller Zärtlichkeit erfüllen.
Mahne Ich, so meine Ich’s auch so, wie Ich den Wortlaut Mir zurechtgelegt. Lob sinkt butterweich ins Herzblut Meiner Treuen nieder und befähigt sie, noch mehr auf sich zu achten und Bewusstheit zu Bewusstheit zu gesellen in der Seins-Biographie, die Ich im Weltensein Mir auferlege.
Kühn und kostbar, unbezwinglich, meisterlich und sakrosankt ist Mein Mich-selbst-zur-Herrlichkeit-Bewegen. Erbarmungslos und liebevoll zugleich, errichte Ich den Dom, in dem noch alle Wunder Meiner Seinsgeschicklichkeit ihr Heim und ihren Schauplatz zugeteilt erhalten. Machst du mit, so bist du mitten unter den Gelehrten Meiner Zunft ein Bijou der Beweglichkeit und Sitte, der Erlesenheit und Seinsbrillanz, wie der begehrenswerten Unbeschwertheit, die den Tüchtigen und Gottbegnadeten zu allen Zeiten innewohnt im Sich-Verbreiten.
Ich staune über Meinen eigentümlichen Gewinn an Gleichmut und Geschliffenheit, an Grazie und benedeiter Unverfrorenheit im Räsonieren. Es ist, dass alle Stricke Mir zerreissen, mit denen Ich Mein Sosein zänkerisch blockierte, derweil nun alle Leichtigkeit des Strebens Mich beflügelt wie den Aar, der in bewusst erreichten Höhn im Wohlklang seines Herzens unerhörte Kreise zieht.
Schweigend schicke Ich Mich in den Widersinn, den Ich zuzeiten produziere. Doch im Jauchzen löst sich Mir der Schrei der Seinsbegeisterung aus offner Kehle, wenn Gelingen manifest wird und gehöriges Erwarten die Erfüllung findet in der grandiosen Seins-Manier.
So trachte Ich nach Krieg und Frieden, nach Gekrache und erlesnem Säuseln in der Seins-Anatomie, der Mein Gestalten innewohnt und Mein geniebegabtes Räsonieren. Ich bade Mich in der Gewissheit Meiner Stärke und berste vor Glückseligkeit, mit der Ich Mich voll Grazie und Heiterkeit ins Unergründliche verliere.
 
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