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Frühlingskur

Poetisches · Amüsantes/Satirisches · Frühling/Ostern
Ein weißes Kleid umhüllt den Blütenteppich schaurig stur
Der Trotz des Winters läutet ein, des Frühlings fällige Kur
Die ihn vor geballter Übermut endlich hält versteckt
Damit sein Strom an Endorfinen keine neuen Sonnen weckt

Die ginsend ruhten im frischen Grün der sonnigen Wiesen
Wo die Keime schon seit Langem begannen zu sprießen
Des Frühlings Charme ging dem Winter jedoch zu weit
Der schlug erbarmungslos zurück mit seiner kalten Eitelkeit

Die erst stirbt, am frischgebräunten Busen der Natur
Der weckt im Manneshirn die blanke Freude pur
Doch auch das Frauenherz bebt bei manchem Ausblick schwer
Wie bei den Schatten einer Kur, die lächeln noch viel mehr

Die des Winters Tod auf Raten nicht vereiteln kann
Obwohl der Frühling auch mal schwächelt, dann und wann
An den luftigen Kleidchen hängen sobald die Unschuldsaugen
Die der Hafer einst gestochen, um der Schüchternheit zu taugen



Anmerkung: Dieses Foto stammt vom 2.4.2015, aufgenommen am Rand der Dresdener Heide
 
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Kommentare  

Liebe Else,
der Inhalt meines Gedichtes ist mir unmittelbar
vor Ostern noch eingefallen. Mit ein wenig
Galgenhumor lässt sich dieses kalte Osterwetter
doch noch ein wenig leichter verdauen.
Ich danke dir für den schönen Kommentar und
wünsche dir noch eine angenehme
Frühlingswoche!
LG. Michael


Michael Brushwood (07.04.2015)

Hallo Michael, ein schönes, sehr auf die jetzige Wetterlage zutreffendes Gedicht. Ich musste ganz automatisch schmunzeln. Hach, wäre es schön, wenn wir endlich wieder einen richtigen Frühling haben würden.

Else08 (06.04.2015)

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