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PATER PAULI MYSTERY 42.1 ** DIE OMEGA AKTEN **

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
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Wissen die Aliens schon, dass es uns gibt?
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Seit mindestens 1940 strahlt die Erde starke elektromagnetische Funkwellen aus (TV (vgl.1953 TeKaDe FS 1040 Empfänger), Radio, Funk), welche sich mit Lichtgeschwindigkeit von der Erde wegbewegen. Der Empfangsradius beträgt also mindestens 79 Lichtjahre. Diese Funkwellen könnten Außerirdische theoretisch empfangen.

Welchen Eindruck könnten diese von uns durch unsere TV- und Radiosendungen gewinnen?

1) Also da wäre einmal ein schnauzbärtiger größenwahnsinniger Verbrecher aus Österreich, den die Außerirdischen als Erstes zu hören bekämen, welcher markige Reden schwingt, mit dem Säbel rasselt und auch noch die Reichsflugscheibe entwickeln will.
Kein Wunder, wenn deswegen aus 50 Lichtjahren Entfernung von den Aliens bereits eine Antimaterie Bombe zu uns auf dem Weg ist, um die Terraner mittels eines Begrüßungs Präventivschlags vorsorglich zu vernichten.

Anmerkung zur Reichsflugscheibe:

Diese soll der Sage nach, angeblich in Brandis (östlich von Leipzig) entwickelt und getestet worden sein. Eventl. war das am Flugplatz Brandis-Waldpolenz, ein ehemaliger Fliegerhorst, welcher nach dem 2ten Weltkrieg von der UDSSR (1945 bis 1992) als militärisches Sondergebiet verwendet wurde. Die US-Army soll aber am 20.04.1945 dort angeblich als erste Siegermacht gewesen sein. Vielleicht haben die Amerikaner die Maschine ja damals gleich mitgenommen und versuchen nun seit Jahrzehnten in AREA 51 diese "vom Erdboden wegzubekommen", damit diese wenigstens einmal ein wenig fliegt.

Name der sagenhaften Flugscheiben: Sack AS 1 bis 6 (je nach Typ).
Geplante Geschwindigkeit: 4.000 km/h.
Reale Geschwindigkeit: Das Gerät kam angeblich als Fehlkonstruktion nicht vom Boden weg.
Entwickler: Arthur Sack ab 1939

2) Dann würden sich die Aliens unzählige dümmliche Fernsehshows ansehen können.
Vielleicht würde das bewirken, dass man uns Terranern vorsorglich gleich ein Team von Kosmopsychologen schickt.
Spätestens beim Betrachten von "Bauer sucht Frau" oder "Schwiegertochter gesucht" wäre deren Toleranz aber vermutlich zu Ende.

Vielleicht aber fischen irgendwelche Aliens auch einmal in 1.000 Jahren die Pioneer 10,11 (1972,1973) und Voyager 1,2-Sonden aus dem All, die seit 1977 ausgeschickt wurden und dabei sind, unser Sonnensystem für immer zu verlassen. Diese tragen eine Platten-Botschaft der NASA bei sich, welche Außerirdische über die Erde informieren sollen.
Voyager 1 hat sich laut NASA Homepage am 02.02.2020 16:17 Uhr bereits 22.246.121.437 Kilometer und Voyager 2
18.505.065.641 Kilometer von unserer Erde entfernt. Mit kosmischen Maßstäben betrachtet, ist das jedoch fast "gleich um die Ecke" von uns.

Vielleicht sind aber auch schon die ersten Alien-Kundschafter auf dem Weg zur Erde, oder bereits dort in der Vergangenheit gelandet.

Wenn das so ist, kann man nur hoffen, dass diese nicht im Jahr 2013 als Erstes in Papua-Neuguinea gelandet sind. So war am 30.06.2013 in den Medien tatsächlich zu lesen, dass Papua-Neuguinea sein Hexereigesetz endlich abschafft. Vor der Abschaffung dieses mittelalterlichen Gesetzes konnte sich ein Angeklagter teilweise vor Gericht, wenn es überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung kam, dadurch exkulpieren, dass er behauptete, die Person, welche er bei lebendigem Leib verbrannt hatte, hätte ihn vorher zu verhexen versucht. Auch hier kann man nur hoffen, dass ein Alien nicht gerade in einer solchen Gegend mit seiner Untertasse landet und gleich den richtigen Eindruck von unserer terranischen Hochkultur bekommt.

Auch eine UFO-Landung in einer indischen Großstadt in 2020 wäre sicherlich für die Außerirdischen ernüchternd, wenn diese am Wegesrand Straßenzahnärzte praktizieren sehen könnten. Deren Behandlungszimmer ist eine Wolldecke auf dem Bürgersteig, auf der diese mit nicht sterilisierten Geräten Mitbürgern für nur 5 Euro ohne Betäubung die faulen Zähne ziehen. Preiswerter Zahnersatz für wenige Euro wird natürlich gleich mit angeboten. Hoffentlich entwickelt sich durch diese günstigen Preise nicht ein innergalaktischer Zahntourismus. Geschäftstüchtige Inder, welche mit den Aliens ins Gespräch kämen, könnten vielleicht eine SPACE-DENT-COMPANY gründen.

Sollten die Aliens Vegetarier sein, was vielleicht (vielleicht aber auch nicht) ein Glück für uns wäre, würden sich diese sicherlich so ihre Gedanken über die Menschen machen, wenn diese durch Abhören der Medien erfahren würden, dass allein in Deutschland im Jahr (Stand 2013) ca. 60.000.000 Schweine in den Schlachthöfen umgebracht wurden, wobei bei ca. 500.000 dieser armen Schweine, die Betäubung (Kohlendioxid) vor dem Schlachten angeblich regelmäßig nicht funktionierte. Viele dieser Schlachtopfer leben noch, wenn diese in das kochend heiße Dampfbad geworfen werden. Und Schweine sind nicht dumm, man kann bei diesen von einer erhöhten tierischen Intelligenz ausgehen, was für die Aliens bedeuten würde, dass wir Menschen massenhaft intelligente Tiere verzehren, wenn wir diese nicht gerade bei lebendigem Leibe ohne Betäubung kastrieren (Ferkel) oder bei lebendigem Leibe schreddern (Küken).

Nebenbei angemerkt, bei der Schlachtung von Rindern geht man von einer Fehlbetäubungsrate (fehlerhafter Bolzenschuss) von bis zu 9 % aus.

Insgesamt bekämen die Außerirdischen schnell den Eindruck, dass sie es bei uns mit Barbaren zu tun haben, die nicht nur intelligente Tiere verzehren, sondern sich auch gegenseitig seit über 2.000 Jahren in sinnlosen Kriegen abschlachten. Entsprechend könnte ihr Verhalten der Menschheit gegenüber aussehen.

Oder die Aliens landen zufällig in Indonesien bei Einheimischen in Toraja an den Tagen des dortigen
Ma'nene-Fest, wo Angehörige einmal im Jahr, drei Tage lang, ihre toten Familienmitglieder ausbuddeln um mit diesen gemeinsam zu Essen und durchs Dorf spazieren zu gehen, nachdem man die Gestorbenen neu eingekleidet, ordentlich gekämmt, gewaschen und frisiert hat. Dem einen oder anderen Leichnam wird auch dort schon mal eine brennende Zigarette in den Mund gesteckt. Ähnliches könnten diese in Madagaskar beim Umbettungsfest „Famadihana“ beobachten, wenn, in Begleitung durch ein örtliches Blasorchester, dort Tote ausgebuddelt werden und dabei gleichzeitig Proben der dadurch wieder ans Tageslicht kommenden Lungenpest mit nach Hause nehmen.

Noch beeindruckender wäre für die Aliens vielleicht auch der Minghun-Kult in China. Wenn sie dort zufällig mitten in eine Minghun-Hochzeitsfeier geraten, könnten die Außerirdischen gleich an einer Geisterhochzeit teilnehmen. Viele Chinesen glauben daran, dass nur derjenige im Jenseits seinen Frieden findet, welcher auch verheiratet war.
Frauen, welche unverheiratet gestorben sind, werden von ihrer Familie nach deren Tod dafür manchmal verachtet.
Deswegen vermählen sich z.B. lebende Männer in öffentlicher Zeremonie mit toten Frauen und stecken den Leichen Eheringe an den Finger, welche diese dann mit ins Grab nehmen. Manchmal wird auch eine tote Frau nachträglich mit einem toten Mann verheiratet.


Fazit Pater Pauli:
Stephen Hawking soll mal folgendes gesagt haben:
„Die Begegnung mit einer fortgeschrittenen Zivilisation wäre für uns so ähnlich wie die Begegnung der amerikanischen Ureinwohner mit Kolumbus. Ich glaube nicht, dass sie ihnen gut getan hat" (Stephen Hawking)

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Weitere Bücher (EPUB) von Mike Bradfort zum Download findet man unter:

- (einfach die folgende ISBN Nummer kopieren und z. B. In GOOGLE eingeben) -

ISBN: 978-3-7396-1864-7 Beichtstuhlgeschichten (Satire-Pauli-Reihe)
ISBN: 978-3-7396-5902-2 Irgendwo in Mexiko (Satire-Pauli-Reihe)
ISBN: 978-3-7396-2031-2 Lotterie des Todes (Esoterik)
ISBN: 978-3-7396-2494-5 Welche Rechte hat ein Alien? (Satire)
ISBN: 978-3-7396-2537-9 Der Exotenhändler (Science-Fiction)
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