283


8 Seiten

Operation Blade 1.1

Spannendes · Kurzgeschichten
Prolog von Pater Pauli:

Lieber Brüder und Schwestern,

es ist schier unglaublich, was ich zeit meines Lebens so alles an komischen hanebüchen Zeug zusammen geträumt habe. Manchmal bin ich so sehr in einem Albtraum versunken, dass ich nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden konnte. ....Falls ich das schon einmal in einem meiner bisherigen Erlebnisberichte erwähnt habe, dann bitte ich um Nachsicht, da man dies meiner Meinung nach nicht oft genug betonen kann. .....So ein Albtraumerlebnis ist wirklich gruselig und kann einen richtig fertig machen.

In der Tat, ich sah Geschehnisse vor meinem geistigen Auge ablaufen und führte Dialoge, die so klar waren, als wenn man diese Geschichten tatsächlich erlebt hätte.
Nicht immer wurde mir nach dem Erwachen klar, was mein Schöpfer mir mit diesem Nachtmahr sagen wollte. Besonders in der Zeit nach meiner lebensgefährlichen Mexiko Reise, die ich im Kapitel bzw. in der Geschichte “Kugel im Po? Mexiko!“ bereits ausführlich beschrieben habe, bin ich immer wieder schweißgebadet nachts aufgewacht, weil mich irgendwelcher Albdruck plagte.
So eine lebensgefährliche Missionsreise verpackt man psychisch nicht so leicht und anscheinend zwingen uns unsere Gehirnwindungen immer wieder dazu solche Erlebnisse in ähnlicher und/oder abgewandelter Form erneut zu durchleben.

Wer dies nun auf die leichte Schulter nimmt, ist schlecht beraten, denn jederzeit kann es einen treffen, unabhängig davon, ob man nun gläubig oder ungläubig ist, egal ob von armer oder reicher Herkunft.
Gut, der vorherige üppige Genuss geistiger Getränke, wie z. B. meinen köstlichen Messwein, in Verbindung mit den vorher konsumierten Filmen wie Quatermain und „Die Gentlemen bitten zur Kasse“ im Fernsehen kann hierzu sicherlich auch einiges damals beigetragen haben.

Nachfolgend schildere ich euch einen geträumten Dialog, der dementsprechend irreal ist. Das bedeute, dass die genannten Namen natürlich der Fantasie meines von ungelösten Lebensfragen permanent geplagten Gehirns entsprungen sind und Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen, oder mit ähnlichen tatsächlichen Ereignissen rein zufälliger Natur wären und absolut nicht beabsichtigt sind. .....Gut, ob diese zufälligen Ähnlichkeiten immer zu vermeiden sind, ist eine andere Sache. Dies entscheide jeder für sich selber.

Im Traum fand ich mich einst in der Gestalt eines investigativen freien Journalisten wieder, der den Namen
Peer Kaufmann (PK) hatte.
Nun fragt mich bitte nicht, wie sich dieser Name begründet. Auf die chaotischen Abläufe in meinem Gehirn innerhalb einer Albtraumphase habe ich verständlicherweise keinerlei Einfluss. Komischerweise fand ich mich in dieser irrealen Gedankensituation plötzlich in der Westsahara wieder, wo ich einen Informanten namens Akan Bagbo (AB) treffen sollte.

Zur Traumgeschichte:

Freitag, 01.04.2001 14:00 Ortszeit, 47 Grad Celsius im Schatten.

Treffen irgendwo am Rand der Westsahara.

Ich war schwer entnervt stundenlang, streng gemäß der GPS-Anweisung vom Informanten Akan Bagbo, durch die Sahara Wüste in meinem Hummer mit reduziertem Reifendruck, im Zickzack-Kurs zum vereinbarten Treffpunkt gefahren, bis ich diesen endlich erreichte.
Der Informant ließ sich zunächst lange Zeit am Meeting Point nicht blicken, tauchte dann aber plötzlich, wie aus dem Nichts kommend, vor mir auf. Mir war damals völlig schleierhaft wo dieser so plötzlich hergekommen war.

PK (schwer gestresst):„Ich habe lange auf Sie warten müssen, Herr Bagbo. Das war nicht sehr angenehm hier in der Hitze.“

AB:„Besondere Hintergründe erfordern immer auch besondere Vorsichtsmaßnahmen. Mr.Kaufmann. .....Haben Sie das Geld dabei?“

PK (sich den Schweiß von der Stirn wischend):„Was sollte das eigentlich mit diesem chaotischen Zickzack-Kurs?“

AB:„Dieses Gebiet ist vollkommen vermint. Wären sie auch nur einmal vom Kurs abgewichen, dann wären Sie in die Luft geflogen! Weiterhin kann man jeden der sich hier bewegt schon kilometerweit herankommen sehen. Jeder der die Position der Minen nicht genau kennt überlebt hier keine halbe Stunde.“

PK:„Hier! Das Geld ist in der Plastiktüte. 50.000 Schweizer Franken plus 50.000 Euro plus 50.000 Dollar. Alles in kleinen gebrauchten Scheinen, ohne durchgehende Seriennummern, wie vereinbart.“

Akan Bagbo drehte sich mit prüfendem Fernblick einmal langsam um 360 Grad im Kreis, ergriff die Tüte und prüfte den Inhalt. Nach einiger Zeit nickte er zufrieden.

AB:„Okay, scheint alles zu stimmen.“

PK:„Gut, dann kann ich ja jetzt meine Fragen stellen. Haben Sie was dagegen, dass ich unser Gespräch mit meinem Diktafone aufnehme?“

AB:„Nur wenn Sie real time ein digitales FDS vorschalten!“

***FDS: Frequency domain scrambling.Sprachverschleierung***

PK:„Das hatte ich mir schon gedacht, dass die Gesprächsaufnahme ohne Scrambler nicht abläuft. Ich habe
deswegen einen dabei.“

Peer Kaufmann holte die Geräte aus seinem Leih-Hummer, steckte diese zusammen und schaltete diese an.

PK (mit ungeduldiger Stimme):„Können wir anfangen?“

Akan Bagbo drehte sich noch einmal misstrauisch langsam um 360 Grad im Kreis und beobachtete dabei den Horizont und auch den Himmel genau.

PK (leicht spöttisch):„Sie schauen prüfend nach oben? Was glauben Sie denn im Himmel zu finden? Den Sinn des Lebens?“

AB:„Predator Drohnen oder Global Hawk`s!“

PK:„Mit Verlaub, übertreiben Sie nicht etwas?“

AB:„Nein, Sie werden es gleich verstehen!“

PK:„Ja, dann lassen Sie mal hören. Worum geht es hier eigentlich genau? Warum diese Top Secret Sache? Für die Kohle, die Sie erhalten haben, muss das schon ein Knüller sein. Ich habe mich für Sie beim Verlag enorm aus dem Fenster gelehnt.“

AB:„Wie viele Seiten hat Ihr Nachrichtenmagazin eigentlich für diese Story reserviert?“

PK:„15 Seiten. …....Gedruckt wird gleich Morgen. ....Unser digitalisiertes Gespräch wird per Iridium direkt zum Redaktionsleiter übertragen. Nebenbei, so etwas gab es dort noch nie. Und das im größten Nachrichtenmagazin Europas. ....Aber nun fangen wir mal an. ....Es ist verdammt warm hier und ich möchte mich hier nicht länger aufhalten als unbedingt notwendig. ........Wie hat alles begonnen?“

AB:„Sie kennen die BEOKA?“

PK:„Das sind doch diese Großstadt Túpac Amaru, diese durchgeknallte Stadtguerilla aus......“

AB:„Genau! Was wissen Sie noch von denen?“

PK:„Die versuchen seit ca. 1913 mit einem Bürgerkrieg einen eigenen Staat in Europa zu gründen.“

AB:„Und der Erfolg?“

PK:„Außer die üblichen tausenden von Schwerverletzten und Toten? .......Keiner!“

AB:„Stellen Sie sich einmal vor, die sind am Ende. Die sind bereit die Illegalität zu verlassen und sich zukünftig im demokratischen System als ordentliche Partei zu etablieren.“

PK:„Klingt ungewöhnlich für Fanatiker.“

AB:„Und es ist doch so gekommen. .....Die konnten einfach nicht mehr. .......Die internationale Unterstützung war plötzlich weg. Die Geldquellen versiegten. 100 selbsternannte Streetfighter plötzlich ohne Arbeit, ohne Geld für neue Kugeln und Semtex, ohne Perspektive, plus ca. 30.000 gefrustete direkte Sympathisanten.“

PK:„Klingt nach einem Haufen sozialem Explosivstoff.“

AB:„Genau das war das Problem.“

PK:„Wie löste man das Problem?“

AB:„Das war nicht einfach, da bei den ehemaligen Erzfeinden demokratische Wahlen vor der Tür standen. Da war mit Mildtätigkeit denen gegenüber keine Wahlquote zu machen.“

PK:„Hört sich ausweglos an. Aber so eine Organisation löst sich doch nicht einfach von heute auf Morgen in Luft auf. Gab es die üblichen Geheimverhandlungen?“

AB:„Seit ca. 20 Jahren.“

PK:„Was wurde verhandelt?“

AB:„Der Secret Service verhandelte mit Unterhändlern ihres Kaders über den Transfer der gesamten Organisation in eine entmilitarisierte parlamentarische Partei, welche sich freien Wahlen stellt.“

PK:„Was war die Gegenforderung der BEOKA?“

AB:„Hundertprozentige Amnestie für alle Kämpfer im Untergrund. Teil-Autonomiestatus der umkämpften Region.“

PK:„Gegenleistung der BEOKA, wenn das akzeptiert wird?“

AB:„Niederlegung der Waffen. Bekanntgabe und Übergabe der geheimen Waffendepots. Gründung einer Partei, welche in ihrem Programm der Gewalt als Mittel zur Erreichung politischer Ziele abschwört.“

PK:„Das hört sich alles ein wenig einfach an.“

AB:„Ja, da haben Sie recht. Beide Seiten wollten die Änderung, aber es gab Querdenker.“

PK:„Leute aus deren Untergrund-Kader, welche nicht mitmachen wollten?“

AB:„Ja! Führende Personen der BEOKA blockierten den Entspannungsprozess.“

PK:„Welche Bedenken hatten diese?“

AB:„Stellen Sie sich vor, Sie oder andere hätten Jahrzehnte lang im Untergrund gekämpft. Manche von Beginn ihrer Jugend an. Ihr ganzes Leben hätten sie dieser kriminellen Arbeit gewidmet. Einen normalen Beruf haben die nicht ausführen können. Rentenversicherungsbeiträge und Zahlungen in die staatlichen Sozialkassen haben die nie geleistet. Gelebt haben diese von den Erträgen aus Erpressungen, sprich Erhebung von Revolutionssteuer, von Banküberfällen, Handel mit Waffen, Rauschgift und dergleichen mehr. Viele von denen hatten Kinder zu versorgen. Und plötzlich sind die ....halt über Nacht...arbeitslos. Von heute auf Morgen haben die keine Einkünfte mehr.“

PK:„Tja, dann werden die wahrscheinlich endgültig kriminell werden, zukünftig dann eben Gangster ohne politische Motivation. Was bleibt denen anders übrig?“

AB:„Und kann das im Interesse einer neuen friedlichen Gesellschaftsordnung sein?“

PK:„Wohl kaum. Wie will man dieses Problem legal lösen, ohne dass die Wählerschaft, welche immer noch nach deren Köpfen schreit, vollkommen vor Wut und Hass durchdreht?“

AB:„Legal gibt es da keine Lösung!“

PK:„Wie wurde die Sache bereinigt?“

AB:„Es gab nur wenige Eingeweihte für die Lösung.“

PK:„Und weiter?“

AB:„Namhafte Persönlichkeiten der ehemals von der BEOKA bekämpften Regierung starteten die Operation Blade.“

PK:„Wie erklärt sich dieser Name? ...Hört sich ein wenig nach James Bond an.“

AB:„Sir William Blade war in der Zeit nach dem 2ten Weltkrieg ein hochdekorierter Geheimdienst-Offizier, welcher für die unkonventionelle Finanzierung von Sondereinheiten zuständig war, welche einen potenziellen zukünftigen Angriff eines feindlichen Aggressors im Vorfeld verhindern bzw. behindern sollten. Seine Aufgabe bestand darin, dafür enorme Gelder auch in Zeiten eines zweifelhaften bilateralen Friedens aufzutreiben. Dies ging natürlich nur, indem man die Kontrollorgane des Parlaments umging und es mit den Gesetzen nicht so genau nahm.“

PK:„Wie sah dessen Lösung aus?“

AB:„Nun, seine Leute haben einfach die Banken des eigenen Landes überfallen und sich so finanziert.“

PK:“Und was hat das mit der BEOKA zu tun?“

AB:„Maßgebliche Köpfe des staatlichen Geheimdienstes sorgten dafür, dass der Stadtguerilla Informationen in die Hände kamen, welche nach fetter Beute aussahen.“

PK:“Welche Info`s?“

AB:„Da war zur gegebenen Zeit, gerade ein Zugtransport mit alten Geldscheinen, mäßig bewacht, zur Staatszentralbank in Planung. Die BEOKA bekam sehr genaue Information über den Ablauf des Transports und entschloss sich zuzuschlagen, da diese das eigene Risiko dabei als gering betrachtete.“

PK:„Über welchen Betrag reden wir hier eigentlich?“

AB:„Umgerechnet ca. 50.000.000 Euro Bargeld!“

PK:„Das ist schon ein ordentlicher Batzen!“

AB:„Alles nicht durchnummerierte gebrauchte Geldscheine, welche zur Vernichtung vorgesehen waren. Die Beute sollte im Laufe von fünf Jahren an die Streetfighter der BEOKA in so kleinen Margen als eine Art Rente verteilt werden, dass dies in der Öffentlichkeit nicht auffiel. ......Dies war seitens des Secret Service schon allein deswegen gefordert worden um zu verschleiern, dass der Geheimdienst in die Sache verwickelt war. ....Jede Gefahr, dass dieser illegale Deal irgendwann einmal durch Unvorsichtigkeiten des
Verhandlungspartners an die Öffentlichkeit kam, sollte verhindert werden. Deswegen sollte die Beute auch in einem geheimen Depot des Nachrichtendienstes gelagert werden um seitens des Geheimdienstes sicherstellen zu können, dass diese Vereinbarungen auch eingehalten werden. Die BEOKA sollte also keinen direkten Zugriff auf das Geld haben, obwohl diese selbst den Raub durchgezogen hatte. ......Dies dauerte einigen der BEOKA aber entschieden zu lange. ...Diejenigen, welche der Fraktion des widerspenstigen Untergrundkaders angehörten, wollten so schnell wie möglich ausgezahlt werden und nicht jahrelang auf ihren Anteil der Beute warten. ....Für die Führung der BEOKA war das ein Problem, da die gesamte Sache dadurch aufzufliegen drohte. ...Das Geld konnte einerseits also nicht so schnell verteilt werden, andererseits wollte man sich die eigenen widerspenstigen und immer noch bewaffneten Mitglieder nicht verärgern. ...Es drohte eine Spaltung der Organisation und damit wären die mit dem Secret Service in den Geheimverhandlungen getroffenen Vereinbarungen insgesamt hinfällig geworden.“

PK:„Wie bitte? Die wollten sofort ihren Anteil? Das fällt doch auf, wenn einer von denen, der vorher bei seinen Nachbarn in seiner bürgerlichen Tarnexistenz nur als Durchschnittsverdiener bekannt war, plötzlich mit Geld um sich schmeißt.“

AB:„Richtig! .....Genau deswegen hatte der Geheimdienst auch eine Auszahlungsstrecke von fünf Jahren gefordert. .....Also musste sofort nach Durchführung des Coups Geld her, welches einen Hauch von Legalität hatte. .....Finanziert wurde dies durch ein Hebelgeschäft, welches ein krimineller Hedgefondmanager vor dem Raub im Freihandel außerhalb der Börse einstielte.“

PK:„Ich konnte diese Typen noch nie leiden und nun ist mir auch klar warum. Aber so ein Ding zieht der Manager des Fond doch nicht freiwillig durch.“

AB:„Wer spricht von Freiwilligkeit? Dem Secret Service war bekannt, dass dieser schon Jahre lang verbotene Insidergeschäfte durchführte. Es genügte ein kurzes klärendes intimes Gespräch und schon machte dieser "begeistert" mit.“

PK:„Wie lief das Hebelgeschäft ab?“

AB:„Die Sicherheitsfirma, welche den Zugtransport überwachte war eine weltweite Aktiengesellschaft, welche global in den Medien ständig damit protzte, dass es bei ihr kein Versagen gäbe. Der Fondsmanager zweigte einen Tag vor dem Zugüberfall die ca. 50.000.000 Euro kurzfristig von seinen Kundengeldern ab und kaufte sich damit in ein Finanzprodukt ein, welches auf sinkende Kurse dieser AG setzte. ......Der Überfall ging durch die Weltpresse. .....Das Sicherheitsunternehmen war bis auf die Knochen blamiert und die Kurse des Unternehmens gaben kurzfristig um 20 % nach. Dadurch und vor allem durch noch einige zusätzliche findige Tricks aus dem Bereich des High-Frequency-Trading und der "Future Short Zertifikate" erhöhte sich der Betrag auf ca. 80.000.000 Euro. Die unterschlagenen 50.000.000 Euro wurden sofort wieder auf die Kundenkonten zurückgebucht und die 30.000.000 Euro Differenz wurden über 200 kurzfristig eröffnete Auslandskonten in 30 verschiedenen Ländern an die BEOKA ausgezahlt. 10 Stunden nach dieser Transaktion, waren zudem sämtliche Daten über diese Konten und über die Geldbewegungen gelöscht worden. Dafür hatte der Geheimdienst gesorgt. ...Ich gebe zu, wie die das technisch gemacht haben ist mir bis heute ein Rätsel. Die müssen irgendeinen seitlichen Zugriff zu sämtlichen Datenbeständen von internationalen Finanztransaktionen haben. .....Vielleicht schalteten die sich ja sogar im Ozean mittels Splicing oder Splitter-Coupler-Methode auf ein Glasfaser-Überseekabel auf? Oder es wurde eine non-touching method verwendet, welche die Rayleigh-Streuung der Kabel mittels Fotodetektion abgriff. ...Keine Ahnung! ......Es wird da gemunkelt, dass die dafür spezielle U-Boote hätten.“

PK:„Das hinterlässt doch auch andere Spuren, wenn so ein Transport militärisch organisiert abgefischt wird. Da bleiben doch jede Menge DNA- und Mikrofaserspuren übrig.“

AB:„Nicht, wenn alle verwertbaren Spuren, später bei einem seltsamen Brand in der Asservatenkammer der zuständigen Ermittlungsbehörden untergehen.“

PK:„So löst man also solche historisch politischen Konflikte? Aber, was ist eigentlich ihre Aufgabe bei dieser
„Operation Blade“ gewesen?

AB:„Ich war der Fahrer der Lokomotive. Ich sorgte dafür,dass diese an der richtigen Stelle auch zum Stehen kam.“

PK (im ungläubigen Tonfall):„Rein zufällig waren Sie am Tag des Überfalls der Lokomotivführer? Rein zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort?“

AB:„Wer redet hier von Zufall? Der eigentliche Zugführer hatte ca. 30 Minuten vor der Abfahrt des Geldtransports einen bedauerlichen Verkehrsunfall auf dem Hinweg zu seiner Arbeitsstelle. Rein zufällig war ich der einzige Ersatzmann, der kurzfristig hier einspringen konnte.“

PK:„Rein zufällig!? Und warum wenden Sie sich heute gegen Ihren eigenen Dienst und erzählen dies alles exklusiv einem Nachrichtenmagazin?“

AB:„Ich bin der einzige Mitwisser der zweiten Ebene, welcher noch lebt.“

PK:„Was? Sie wollen doch nicht andeuten, dass.....?“

AB:„ Alle Mitwisser der zweiten Ebene sind innerhalb von einem Jahr nach dem Clou bei seltsamen Verkehrsunfällen eines mehr oder weniger natürlichen Todes gestorben.

PK:“Herr Bagbo, ich danke Ihnen für das Gespräch und bitte beobachten Sie den Himmel genau, während ich die Daten übertrage.“


Epilog von Pater Pauli:

Zum Glück bin ich dann aufgewacht. ....Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich damals mit heftig klopfenden Herzen aufrecht im Bett stand, nach meinem Notizblock auf dem Nachtisch griff und mir alles, was ich geträumt hatte genau aufgeschrieben hatte. ......Dies kann ich nur jedem empfehlen, da man andernfalls in Gefahr gerät, das geträumte schnell wieder zu vergessen.

**********************************************************
Weitere Bücher (EPUB) von Mike Bradfort zum Download findet man unter:

- (einfach die folgende ISBN Nummer kopieren und z. B. In GOOGLE eingeben) -

ISBN: 978-3-7396-1864-7 Beichtstuhlgeschichten (Satire-Pauli-Reihe)
ISBN: 978-3-7396-5902-2 Irgendwo in Mexiko (Satire-Pauli-Reihe)
ISBN: 978-3-7396-2031-2 Lotterie des Todes (Esoterik)
ISBN: 978-3-7396-2494-5 Welche Rechte hat ein Alien? (Satire)
ISBN: 978-3-7396-2537-9 Der Exotenhändler (Science-Fiction)
***********************************************************
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Noch keine Kommentare.

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
PATER PAULI MYSTERY 54.1 ** DIE OMEGA AKTEN   
Legal, illegal, Pauli  
Das Kirchenasyl 1.3  
Einführung ins Erbrecht 1.1  
Der Fall Lefuet 1.0  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
Memoiren eines Schriftstellers - 20. Kapitel  
Memoiren eines Schriftstellers - 5. Kapitel  
Krankenhäuser in Zeiten des Virus  
Memoiren eines Schriftstellers - 14. Kapitel  
Memoiren eines Schriftstellers - 18. Kapitel  
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
Counter

Counter Web De