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Unter der Milchstraße ...

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
Zum Hören: https://youtu.be/pWxJEIz7sSA (es passt so gut)


Manchmal, wenn dieser Ort leer wird und
der Klang des Atems verklingt mit dem Licht
denke ich nach über die Faszination
von oben - unter der Milchstraße ...


Ich wünschte, ich könnte wieder zum Himmel emporschauen. Zum Sommerdreieck vielleicht. Habe ich früher oft getan.
Aber ich tue es nicht mehr. Die Erde hat mich fest im Würgegriff.


Deneb - groß und blau - Kopf des Schwans. Er fliegt mit langem Hals dahin, der Schwan.
A(l)tair im Adler, mit leicht angelegten Schwingen auf Beuteflug.
Und Wega in der Leier. Ich konnte die Klänge fast hören.
Dahinter die Milchstraße, so wolkig, so berauschend in der Vielfalt und Masse von Sternen.
Ich fand es so schön - und nun? Muss ich mich im Internet kundig machen. Bescheuert ist das!
Damals war ich astronomiebegeistert. Das alles sind Sonnen, die viel heißer und größer sind und viel schneller rotieren als meine Sonne. Ich habe nur diese eine Sonne. Denn von der ist alles abhängig. Von deren Launen, von deren Ausbrüchen. Ich verehre Aton - und sonst nix!

PS: Man muss schon ein bisschen nach oben rechts schauen, um das Sommerdreieck zu sehen. In der Großstadt hat man kaum eine Chance, es gibt zuviele andere Lichtquellen, außerdem steht der Vollmond kurz bevor.
Übrigens ist das Wintersechseck sehr viel prächtiger. Aber darüber im Winter. ;-)
 
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Kommentare  

Danke schön, Gerald!
Und zur Zeit ist der Himmel ja richtig klar, um hinaufschauen zu können.
Lieben Gruß von mir


Ingrid Alias I (03.11.2020)

Ja, man sollte öfters nach oben gucken, auch mal, wenn die Sonne untergeht. Der herbstliche Himmel zeigt uns so einiges an Farben. Dein Gedicht hat mich sehr erfreut. So kann selbst die Nacht wunderschön sein. Sie lädt uns ein zu entspannen und du machst uns darauf aufmerksam.

Gerald W. (02.11.2020)

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