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24 Seiten

Das Leben ist schön

Poetisches · Romantisches
.„Leise", hörte ich Lenas Stimme und die drei kamen herüber marschiert und bauten sich vor der Dusche auf.
„Soll ich euch mal nasspritzen", warnte ich die Kleinen.
„Dann patschen wir dich Papa“, entgegnete die freche Lena. Ich band mir das Handtuch um die Hüften und lief nach oben ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen.
„Mama, die Tante Sarah bringt uns morgen nach der Schule zum Training. Ihr müsst mich dann nur noch abholen", informierte Lena uns. Ich hatte mir frei genommen, da ich noch einige Arbeit im Weinkeller hatte. Heute würde ich mal auf die Radrunde mit Lena verzichten. An der Tankstelle hatte ich noch unsere zwei Aushilfskräfte engagiert und später Beppe angerufen. Kaum war Eva mit den Zwillingen vom Hof gefahren, kam Beppe vorgefahren. Wir nahmen unsere Werkzeuge und liefen die Reihen ab. Wir spannten einige Drähte neu und richteten die Befestigungssteine. Gegen Mittag waren wir fertig und tranken auf der Terrasse ein Glas Wein. Lena wurde heute von Sarah zum Training gebracht, ich musste sie nur später wieder abholen. Am Wochenende war Emilio bei uns, weil Sarah mit Stefano zum shoppen nach Rom fuhr. Sie wollte sich eine fetzige Jeans in unserem Laden kaufen. Beppe und die Männer verabschiedeten sich und ich zog mich um zum laufen. Der einteilige weiße Laufanzug saß noch einigermaßen gut. Ich machte mich auf den Weg, hinter dem Friedhof vorbei, durch die Siedlung, Richtung Trudis Scheune. Heute war augenscheinlich geschlossen und ich lief an unserem Teich vorbei, Richtung Industriegebiet. Hier drehte ich Richtung Molina d`Elsa ab, um dann später den Hügel zur Casa Verniano emporzulaufen. Fahrradklingeln ertönten und Anna und Gaspare überholten mich. Ich versuchte mit ihnen mitzuhalten und steigerte mein Tempo. Als ich an ihrem Tisch ankam, war ich etwas außer Atem. Anna schickte Gaspare, um für mich ein Glas Wein zu holen.
„Ich kann verstehen, das Claudia lange Zähne bekommt", begrüßte sie mich mit einem Busserl und einem Klaps aufs Hinterteil. Als Gaspare zurückkam, stießen wir miteinander an.
„Warum kommt ihr heute Abend nicht zum Essen zu uns. Gaspare hat eine sardische Köstlichkeit auf der Karte", lockte Anna. „Ich reserviere euch das Nebenzimmer, da können die Kleinen herumtoben.“
„Brei für die Zwillinge bringen wir mit, stell du bitte zwei kleine Teller hin."
MALLOREDDUS ALLA CAMPIDANESE
Zutaten für vier Personen - Zubereitungszeit 20 Minuten:
1. 500 gr. Malloreddus (auch Gnocchetti Sardi genannt, sardische Pasta)
2. 100 gr. frische Salsicca Sarda (grobe italienische Bratwurst)
3. 800 gr. italienische frische Fleischtomaten oder sardische Dosentomaten
4. 150 gr. geriebenen sardischen Pecorino
5. einen Rosmarinzweig
6. eine Zwiebel
7. eine Peperoncino
8. Meersalz, Pfeffer, Zucker, Safran
9. vier EL extra vergine Olivenöl

Zubereitung
Tomaten mit Hilfe von heißem Wasser häuten und klein schneiden. Klein geschnittene Tomaten, den Rosmarin, ein Glas Vermentino und eine Messerspitze Safran zugeben und bei geringer Hitze köcheln lassen.
Eine Prise Zucker, Pfeffer und Salz zufügen. Die Salsicca Sarda häuten und das Brät in kleine Stücke schneiden (ca. 2-3 cm). Zwiebel abziehen und würfeln.
In 4 EL heißem Öl in der Pfanne andünsten, den Sugo dazugeben und vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Malloreddus ca. 8 Minuten kochen,abgießen und zu dem Sugo geben und noch 2-3 Minuten köcheln lassen. Mit geriebenem Pecorino bestreuen und servieren.
Buon Appetito

Es schmeckte hervorragend, sogar Lena probierte mal bei uns.
Die Kleinen waren brav und tobten nicht zu sehr herum. Dazu hatte Gaspare uns einen sardischen Rotwein Wein serviert.
„Ich fahre euch heim", schlug Anna vor. Wir hatten in der Tat etwas zu viel getrunken. "Nimm Eva und die Zwillinge mit, Lena und ich laufen", gab ich zurück. Lena wollte protestieren, aber die Aussicht, Papa zu einem Eis bei Matteo zu überreden war, lockte. Claudia trug heute hautenge ausgewaschene und zerschlissene Jeans und versuchte wieder schamlos mit mir zu flirten. Lena naschte ihr Eis und ich genehmigte mir noch ein Glas Vernacchia als Schlummertrunk. Eva wartete schon und drohte uns mit dem Zeigefinger. „Na, Lena, war der Papa brav?“ "Papa hat mir ein Eis gekauft." „Und, hast du dich Claudias Avancen erwehren können, Peterl?“ Ich nahm meine Liebste in die Arme und wir busselten uns ab. „So wir müssen noch etwas für die Form tun, ab in den Fitnessraum, Lena kommst du mit?“ Wir nahmen die Körbchen für die Zwillinge mit, Lena hockte sich auf eins der Fahrräder und beobachtete uns. Ich benutzte die Beinpresse. Eva setzte sich aufs zweite Rad und strampelte los. „Wenn du fertig bist, kann ich dann da Sport machen Papa?“
„Na komm, ich stell dir das Gerät ein Lena.“
„Wofür ist das?“
„Für einen strammen Po und kräftige Schenkel, gut für Fußballer Lena“, erwiderte Eva. Lena mühte sich mit der kleinsten Stufe ab, während ich mich aufs Fahrrad neben Eva setzte.
„Aua, mein Po und meine Beine tun weh“, jammerte Lena nach kurzer Zeit.
„Dann hör auf und mach Morgen weiter.“
„Tut dir dein Po auch so weh Papa?“
„Nein, der Papa hat schon so einen kräftigen Po Lena, dem tut das nicht mehr weh.“ Eva zwinkerte mir zu.
„Soll ich dir das Rad einstellen Lena, ich geh dann an die Rudermaschine?“ Lena kam gerade an die Pedalen und strampelte schon los.
„Ich bin schneller als du Papa.“
„Nein, da tut mein Po auch weh“, jammerte sie plötzlich.
„Der wächst jetzt Lena“, foppte ich die Kleine.
„Papas Po ist auch gewachsen Lena", spottete Eva. Lena grinste und knuffte mich in die Seite.
„Du willst das doch nicht etwa abstreiten, Peterl?“
Was sollte ich da noch sagen?
„Kommt wir gehen duschen, die Kleinen schlafen.“ Wir legten unsere Kleidung ab und marschierten unter die Dusche. Lena boxte wieder, „Macht Platz, ihr seid so dick", schimpfte sie und zwickte mich.
Eva drohte ihr „Wehe du zwickst mich auch du Fratz."
„Dann zwicke ich Papas Speck, das macht so viel Spaß“, kicherte Lena.
„Übertreib es nicht Lena, sonst zwickt dich der Papa auch“, mahnte Eva und grabschte bei mir zu. „Aua", entfuhr es mir und ich rieb meine Pobacke. Als Lena wieder grabschen wollte, stieg ich aus der Dusche und trocknete mich ab.
„Spielverderber", schimpfte Eva und Lena legte nach. „Du gönnst uns keinen Spaß Papa."
„So Peterl, jetzt wirst du durchgeknetet, leg dich schon auf die Liege.“
Lena wollte natürlich gleich patschen, aber Eva meinte „Zuerst die Schultern.“
„Aber das ist so hart und schwierig.“ Eva zeigte ihr, wie die Schulterpartie massiert werden musste, ohne allzu viel blaue Flecken zu hinterlassen. Beide arbeiteten sich jetzt entlang der Wirbelsäule den Rücken hinunter. „Ist das Speck Mama", wollte Lena wissen als sie mir in die Hüftpartie kniff. Eva nickte, "Aber da hat der Papa nicht so viel Speck Lena. Kneif nicht so dolle.“ Jetzt näherten sich meine Zwei meiner Problemzone und massierten mit aller Energie das nachgiebige Fleisch. Kneten, klopfen, drücken, sie wandten alle Griffe an und bearbeiteten mein Hinterteil wie einen widerspenstigen Hefeteig.
„Na Lenchen macht das Schinkenklopfen Spaß?" Jetzt prüfte Eva mit Daumen und Zeigefinger das Fett, dass meine Backen noch immer polsterte. Dann meinte, „Das hält sich im Rahmen aber du musst aufpassen, dass du dir nicht mehr anfutterst. Ich habe keine Lust, dir laufend neue Höschen zu kaufen.“
„Papa hat so einen dicken Po“, krähte Lena und patschte ein paar mal zu, dass es laut klatschte. „Sei du nur ruhig du Fratz, oder soll ich jetzt dir die Schinken klopfen?“ Lena wich entsetzt zurück und hielt sich die Hände schützend ans Hinterteil. „So Peterl, zieh dir etwas an, sonst können deine Weiber für nichts garantieren.“
„Wir müssen noch einkaufen“, meinte sie dann. Wir luden die Zwillinge ins Auto und fuhren ausgehfertig gekleidet nach Colle di Val d`Elsa in den Supermercato. Hier luden wir unseren Einkaufswagen voll und brachten alles zum Auto.
„Ach vorhin beim massieren fiel mir ein, wir müssen noch zu Don Luigi einen Schinken bestellen."
„Du hast Assoziationen“, schimpfte ich und musste grinsen, mein Weib hatte morbide Fantasien.
„Schinken, ist Schinken, nur von deinen können wir leider nicht herunterbeißen mein Liebster.“ Lena kicherte und fletschte übertrieben ihre Zähne „Nur, wenn wir Kannibalen sind."
„Ihr Weiber spinnt doch", lautete mein Kommentar. Ich klappte den Kofferraumdeckel herunter. „So einsteigen Mädels, Don Luigi macht bald zu." Wir fuhren ins Dorf und parkten vor Don Luigis Macelleria. Seine Verkäuferin fragte nach unseren Wünschen. Ich bestellte den Schinken und dann nahm ich noch ein halbes Pfund Prosciutto crudo. Er hatte einen ordentlichen Fettrand, aber Fett war ja ein guter Geschmacksverstärker, obwohl es reichlich Kalorien hatte. Draußen stieß Eva mich an „Du hattest wohl Angst, dass wir dich anknabbern würden.“
Nachmittags schneite Lena ins Büro, es war Zeit, das Taschengeld auszuhändigen. Sie war sehr sparsam und hortete ihr Geld in einer Schatzkiste, die sie unter ihrem Bett versteckte. Zum Geburtstag hatte sie reichlich Geldgeschenke von den Omas und Josefa und Karl bekommen. Ab und an verschwand sie in ihrem Zimmer, um das Geld zu zählen. Hin und wieder zahlte sie ihr Eis selbst und bekam dann von uns einen kleinen Bonus zurück.
Langsam kam unser Mädchen in die Pubertät, sie war recht reizbar und diskutierte endlos lange mit uns. Langsam bildete sich ein Brustansatz auf den sie ungeheuer stolz war.
Wenn sie aufgeregt war, bildete sie abenteuerliche Kombinationen aus deutsch und italienisch.
Ihr neuester Berufswunsch, war Wein zu machen, wie der Papa. In den großen Ferien würde sie zwei Wochen bei Mario und Benedetta schnuppern und anschließend zwei Wochen bei Josefa und Karl in Podersdorf. Ich zeigte ihr jetzt schon alles, was ich so im Weinkeller und Weinberg machte. neulich hatte sie einen ganzen Nachmittag mit Gianfranco zusammen gehockt und ihn gelöchert mit ihren Fragen, aber ich hatte es ja die ersten Monate auch so gemacht und viel von ihm gelernt.Heute Nachmittag würde ich Lena mit auf einem Gang durch die Reben Reihen mitnehmen. Ich zog meine Arbeitsjeans an und ebenso wie Lena Gummistiefel zum Schutz gegen Vipern, die wir aufstöbern könnten. Lena bewaffnete sich mit einem Stock und schlug immer wieder auf den Boden, aber das einzige, was wir aufscheuchten, waren zwei Fasane, die sich mit kräftigen Flügelschlägen in die Luft erhoben. Ich schnippelte an einigen Rebstöcken herum, deren Triebe abgebrochen waren. Lena schaute genau zu und ich ließ sie auch unter meiner Aufsicht hantieren. „Wenn die Mama da ist, mach ich noch eine Runde mit dem Traktor, hast du Lust, Lena?“ Das ließ sich Lena nicht entgehen und sie jubelte auch gleich. Ich holte den Traktor aus der Garage, füllte den Tank auf und baute den Pflug an. Sie setzte sich auch gleich auf den Fahrersitz und posierte dort mit wichtiger Miene. „Mach ein Foto Papa", forderte sie. Ich fotografierte die stolze Lena.
„Wenn die Mama kommt fahren wir los." Kurze Zeit später fuhr Eva auf den Hof, sie lud die Kleinen aus, die auf uns zustürmten. Ich nahm einen nach dem anderen hoch, dann begrüßte ich Eva.
Lena und ich stiegen auf, dann tuckerte unser Traktor los. Wir rissen Reihe um Reihe auf, um dem Regen gut in den Boden eindringen zu lassen.
„Darf ich auch mal fahren Papa“, forderte Lena. Ich schüttelte meinen Kopf und erzählte ihr die Story von Alfiero.
„Wir können morgen mal auf der Wiese üben, hier ist es zu riskant.“ Hinterher fuhr ich den Traktor wieder in seine Garage.
Ich holte die Räder aus der Garage, dann liefen wir nach oben, um uns umzuziehen. Die Hose war zwar immer noch knapp, saß aber nicht mehr so prall, reizte Lena aber trotzdem zum grabschen. Auch Eva gab ihren handgreiflichen Kommentar. „Trödelt nicht zu lange, wir gehen nachher noch zu Anna und Gaspare essen.“
Lena strampelte voraus und ich folgte ihr. Lenas Eis musste sein, aber ich verzichtete heute auf meinen Vernaccia. Eine gute Stunde später kamen wir wieder auf dem Hof an. Duschen und umziehen gingen zügig, Eva hatte die Kleinen schon in ihren Karren platziert. Eva schob ihre Hand in die Gesäßtasche meiner Bermudas und wir liefen los.
„Mich stört dein Speck nicht, aber der Trainer wird zufrieden sein." Ich hatte mühsam zwei Kilo heruntergebracht und meine Hosen saßen nicht mehr so stramm am Po. Evas Hand grabschte rhythmisch zu.
„Pass auf, was du tust, ich kann dich jetzt nicht in die Büsche zerren Liebes.“
„Wir könnten doch die Kleinen bei Francesca lassen“, lockte Eva. Aber ich schüttelte meinen Kopf.
„Wir sind beide verrückt“, konstatierte Eva dann, wir lachten und liefen weiter.
„Du hast am Wochenende Geburtstag", meinte Eva dann. Meine Eltern hatten sich angemeldet, auch Tante Maria, Josefa, Karl und die Kinder waren angemeldet. Wir wollten bei Giancarlo und Waltraud im Tre Archi feiern. Natürlich waren Benedetta, Paola, Mario und Bruno dabei. Schließlich war es mein Vierzigster. Francesca und Gianfranco waren noch im Urlaub bei Verwandten in Viareggio. Ich war gespannt auf Evas Überraschung. Vor der Bar standen Matteo, Claudia und Marta und ereiferten sich lautstark.
„Was gibt’s denn“, wollte ich neugierig wissen.
„Ach neben der Post, will jemand eine Bar eröffnen, da laufen mir die Gäste davon.“
„Dann kann sich Matteo mich nicht mehr leisten“, fürchtete Claudia.
„Ach keine Angst, du lockst doch mit deinen Kurven und deinem Outfit die Gäste an, zumindest die männlichen“, spöttelte Marta. Claudia trug heute wieder weiße, viel zu enge Leggins und ein kurzes Oberteil, das verlockende Einblicke ermöglichte. Matteo gab ihr einen Klaps auf ihr üppiges Hinterteil.
„Ich bin halt kein Gerippe“, schimpfte Claudia und funkelte Marta böse an.
„Lauf halt mal wieder mit uns“, schlug Eva vor.
„So beweg dein strammes Hinterteil und bedien unsere Gäste“, forderte Matteo. Claudia zog eine beleidigte Miene und fragte nach unseren Wünschen.
„Das ist Kummerspeck, seit sie keinen Liebsten mehr hat, hat sie zugelegt“, erklärte Marta. Kurze Zeit später servierte und Claudia unseren Wein, Lenas Eis und ein Schälchen Pistazien.
„Braucht ihr noch etwas, ich habe frischen Mozzarella di buffala“, meinte Marta dann.
Eva nickte. „Claudio ist drin, geh nur“, meinte Marta. Ich stand auf und ging nach nebenan zur Alimentari. Claudio drückte mir die gewünschten Sachen in die Hand, kassierte und meinte „Schick mir Marta mal herein.“
Ich informierte Marta und sie eilte hinüber.
„So Lena, es reicht, wir gehen jetzt essen“, meinte Eva. Im aufstehen mauste ich Lena noch ein paar Pistazien. Die Kleine schimpfte empört und Eva verpasste mir einen Klaps. „Denk an deine Kalorien, nachher kannst du noch genug schlemmen, du weißt doch, ich finde deine Kalorien.“ Wir zahlten, busselten noch ein wenig, dann machten wir uns auf zu Gaspares Ristorante. Lena kicherte, als Eva wieder ihre Hand in meine Gesäßtasche steckte.
„Sind da Papas Kalorien, zeigt mal." Eva tippte ihr ins Bäuchlein „Sei ruhig, das sitzen deine Kalorien." Lena zog ein Gesicht „Ich muss essen, damit ich groß werde."
„Da hast du recht Lena, Mama und Papa wachsen nur noch in die Breite. Nicht wahr Peterl?" Dann bekam ich einen Patscher. Ich revanchierte mich mit einem Grabscher in Evas verlockende Rundungen. „Finger weg, ich weiß selbst, dass ich am Po zugelegt habe, die Jeans werden langsam zu eng.“ Ich musste grinsen „Aber das mag ich doch an dir, seit unserem ersten Tag.“ Neue Jeans mussten her, abends rief Eva Teresa in Rom an und buchte fürs Wochenende ein Zimmer.
„Darf ich mit", forderte Lena. Eva patschte ihren Po und meinte „Du brauchst auch eine neue Jeans Mädchen.“ „So jetzt lassen wir uns von Gaspares Kochkünsten mästen und heute Abend wird der Speck kontrolliert. Bei euch Beiden." Ich tätschelte Evas Po „Und ich widme ich deinen Rundungen.“ „Untersteh dich, das mache ich alleine", schimpfte Eva und musste lachen.
Nach dem Duschen musterte ich mich mit allerlei Verrenkungen vor dem großen Wandspiegel. Eva betrachtete mich grinsend. „Warte ich hole den Fotoapparat“, schlug sie vor. Lena war wieder hereingekommen, sicherheitshalber fertig angezogen.
„Was machst du da Papa“, wollte sie neugierig wissen.
„Der Papa schaut seinen Po an, wo die Kalorien geblieben sind,Lenchen“, erklärte Eva. Ich stellte mich auf die Waage, nur noch ein Kilo zu viel. Lena musterte mich neugierig, wo sind denn da die Kalorien, die Papa gefuttert hat?" Eva zwickte eine Speckrolle zusammen „Die sind jetzt in Speck verwandelt.“ Lena grinste und grabschte auch einmal zu.
„Heh, du Fratz, soll ich dir deine Kalorien auch mal zeigen", schimpfte Eva und Lena floh aus dem Bad.
„Morgen läufst du wieder und machst mit Lena eine Runde, da haben die Kalorien von heute Abend keine Chance mehr." Eva umarmte mich, presste ihren Körper eng an mich, schob ihre Hände unter meine Pobacken und wiegte sie rhythmisch, ich revanchierte mich bei Evas strammen Backen. Wir steigerten uns in unseren Rhythmus und vereinigten uns. Hinterher duschten wir noch einmal.
Plötzlich ertönte Lärm von unten, etwas zerbrach, Giulia kreischte in höchsten Tönen, Gianni jammerte und Lena versuchte die beiden zu beruhigen.
Wir schlüpften in unsere Bademäntel und eilten nach unten. "Was ist denn hier los", wollte Eva wissen. Auf dem Boden lag ein zerbrochenes Glas. Eva und ich schnappen uns je einen der Zwillinge und nahmen sie hoch. Giulia beruhigte sich langsam und zeigte auf ihre Hand, während Gianni weiter vor sich hin schluchzte. „Gianni hat mit dem Löffel auf den Tisch gehauen, beim zweiten Mal hat er Giulias Hand erwischt, die hat erschrocken seinen Becher vom Tisch gewischt. Ich versuchte die Kleine zu beruhigen und pustete auf ihr Händchen, während Eva Gianni beruhigte. Er deutete immer wieder auf sein zerbrochenes Glas.
„Wir kaufen dir nachher ein neues Glas“, meinte Eva und er hörte auf zu schluchzen.

Nachmittags besuchten wir die Cristallerie Mazzetti Di Valentini in der Via G.Oberdan. 13 in Colle di Val D'elsa. In der Haushaltswarenabteilung stöberte ich mit Gianni an der Hand. Plötzlich deutete er aufgeregt nach oben „Da Papa, will haben." Ich schaute, er schien einen blauen Zahnputzbecher zu meinen. Ich nahm den Becher, Gianni nahm den Becher in die Hand und drückte ihn an sich. Na ja, wenn er damit glücklich war. Ich zahlte an der Kasse 1000 Lire und Gianni strahlte wieder. Die ganze Fahrt hielt er seinen Becher fest an sich gedrückt und schien glücklich.
„Das ist ein Zahnputzbecher“, meinte Eva, als wir wieder daheim waren und schüttelte ihren Kopf.
„Dein Sohn liebt ihn heiß und innig“, spöttelte ich. „Na, schön, dann will Giulia bestimmt auch bald einen bunten Becher haben", mutmaßte Eva.
Wider Erwarten interessierte sich Giulia nicht für den neuen Becher. Sie hatte ihr Glas mit dem Winnie Puh Bild. In ihrer Blümchenleggins und dem Shirt mit dem Winnie Puuh Motiv sah sie süß aus. Lena hatte ihr kürzlich ihren Kuschelbären geschenkt, den Giulia jetzt allerwärts mit herumschleppte.
Gianni reichte mir seinen Becher, er wollte etwas zu trinken haben, ich füllte den Becher mit Kakao, er trank hastig und kleckerte auf sein Shirt. Gianni fing an zu weinen. Ich nahm ihn mit ins Kinderzimmer und suchte ein frisches Shirt heraus, das ich ihm anzog. Die Tränen waren schnell wieder trocken.
„So wir gehen jetzt spielen Gianni“ Ich nahm ihn bei der Hand und wir liefen die Treppe hinunter.
Die Katzen strichen uns um die Beine, als Gianni Strega streicheln wollte, stoben sie davon. Gianni verzog schon wieder weinerlich das Gesicht. Giulia bolzte mit Lena auf dem Hof herum. Eva saß auf der Terrasse und las einen Brief von Josefa. Es ging um den gemeinsamen Sommerurlaub am Meer. Jona hatte abgesagt, er wollte mit seiner Freundin zu den Großeltern in Bad Gastein fahren und gemeinsam Berg wandern.
„Gianni Fußballspielen“, rief Giulia ihrem Bruder zu. Doch er schüttelte nur seinen Kopf. Er hatte für den Ball kein Interesse. Er nahm sein kleines Spielauto, schob es auf dem Hof herum und machte dazu Brummgeräusche.
„Wollen wir noch mal baden, bevor es Herbst wird, heute ist es schön warm. Peter nimm du die Decken, ich hole euer Badezeug. Ich breitete die Decken nebeneinander aus. Wenig später schlenderte Eva nur in ihrem winzigen Stringhöschen ohne Oberteil herbei und legte unsere Sachen auf die Decken. Eva zog die Zwillinge aus, während Lena und ich unsere Badesachen anzogen. „Lena legte sich bäuchlings auf die Decke „Wer reibt mich ein",forderte sie. Eva hatte auch mir einen Badestring mitgebracht. Ich nahm die Sonnencreme und rieb der Kleinen großzügig die Rückseite ein. Dann stand sie auf und ließ sich von mir vorne einreiben. „Bei der Brust musst du vorsichtig sein Papa, die ist empfindlich." Stolz reckte sie mir ihre Brustansätze entgegen. Eva grinste mich bei ihren Worten an. Töchterchen entwickelt langsam Brüste und war sehr stolz darauf.
„Jetzt brauche ich aber ein Oberteil Mama“, forderte sie. So, die Kleine war fertig und wollte ins Wasser.
„He, du bist gerade eingerieben jetzt sonnst du dich erst mal“, schimpfte Eva. Eva rieb sich ihre Vorderseite selbst ein, dann durfte ich mich ihrer Rückseite widmen. Ich cremte mein Weib großzügig ein, besonders widmete ich mich ihren strammen Pobacken. „He nicht so fest, du brauchst mich nicht so deutlich auf meinen Speck hinweisen. Warte du nur.“ Jetzt noch Evas lange Beine, dann war ich dran. Lena passte auf die Kleinen auf, damit sie nicht in den Pool fielen. „So leg dich auf deinen Bauch, vorne herum kannst du dich selbst einreiben. Na, ob die Creme dafür noch reicht", spottete sie. Eva massierte mir mit festen Griffen die Creme ein. Sie setzte sich mit ihrem klebrigen Po auf meinen Oberschenkeln und knetete meine Pobacken, ab und an kicherte sie und formte Speckröllchen. Ich brummelte, was sie zu einem Heiterkeitsausbruch reizte. Mittlerweile standen die Kinder um uns herum und beobachteten uns. Eva ging mit den Kindern unter den Sonnenschirm, während die Sonne mein Rückseite briet. Nach einer Weile gab Eva das Kommando zum baden. Wir nahmen jeder einen Zwilling auf die Arme und zogen sie durchs Wasser. Das gefiel ihnen, obwohl sie lauthals schimpften, wenn sie etwas Wasser geschluckt hatten. Lena versuchte wieder Hai zu spielen und uns zu zwicken, aber das ängstigte die Kleine, so dass sie wieder aufhören musste. Als wir wieder auf den Decken lagen meinte Lena sie müsste einen Badeanzug mit Oberteil haben, wegen ihrer Brüste.Eva streichelte der Kleinen über den Kopf und meinte „Morgen schauen wir mal Lenchen“. Lena konnte mittlerweile gut schwimmen und kraulte wie eine Meisterin durch den Pool. Wir zogen mit den Kleinen an den Armen hinterher. Die Zwei kreischten vor Begeisterung. „Peterl gehst du mit den Kleinen raus auf die Decke, ich will noch etwas trainieren.“ Ich zog den Zwillingen das nasse Zeug aus und frottierte sie ab. Lena überlegte nicht lange und zog sich auch aus. „Papa trocknest du mich auch ab?" Ich wusste noch wie sie es früher genossen hatte abfrottiert zu werden. Ich rubbelte sie ab, dann bekam sie einen Klaps auf den nackten Po. „Bring die Badesachen in den Waschkeller und zieh dir etwas an Lieschen.
„Ich heiße nicht Lieschen“, protestierte sie und ich bekam ebenfalls einen Klaps. Nach einer Weile kam sie in ihrer froschgrünen Radlermontur wieder heraus. Ich schaute sie an und fragte „Willst du etwa noch radeln?" Lena nickte. Eva kam zurück, drückte ihren nassen Körper an mich, grabschte mit beiden Händen und meinte „Das würde dir auch nicht schaden Peterl.“ Die Kleinen spielten im Sandkasten und beobachteten uns. Seufzend löste ich mich von meiner Liebsten und eilte ins Haus. Ich rieb mich trocken, mühte mich in meine Radlerkombi und ging wieder hinunter.
„Oh ganz in weiß, das bringt deine Sahnestücke gut zur Geltung Peterl“, lobte sie und tätschelte mein Hinterteil. Ich hatte meine Geldtasche umgeschnallt, ein paar Scheine hineingetan und dann radelten wir los. Lena verputzte einen großen Eisbecher, während ich mir wie üblich ein Glas Vernacchia genehmigte. Als ich wieder aufstand, zupfte ich meine Hose zurecht und hielt Ausschau nach Lena. Lena saß auf dem Klettergerüst und schaute zu mir. Als sie mich erblickte, winkte sie mir zu.
„Komm Lenchen, wir müssen wieder heim“, forderte ich sie auf. Wir schlängelten uns Hand in Hand durch die Tischreihen und bestiegen unsere Räder.

Ich spürte ein leichtes Ziehen im Schenkel vom Trochanter bis kurz übers Knie. Ich ließ es etwas langsamer angehen, Lena hatte schon bald einen Vorsprung heraus gestrampelt, dann sah sie sich zu mir um, hielt an und wartete.
„Wo bleibst du denn Papa?“
„Mein Bein tut etwas weh“, antwortete ich. Dann fuhren wir weiter, Lena schaute sich immer wieder nach mir um. Schließlich erreichten wir den Hof. „Einreiben“, meinte Eva, „wenn das nicht hilft, schaffe ich dich morgen zur Dottoressa.“
Am nächsten Nachmittag brachte Eva mich in die Praxis, es war nicht besser geworden. Die Ärztin stellte eine Nervenreizung fest. Sie verpasste mir ein Injektion und empfahl mir ein paar Tage Schonung. Wandern und Spazierengehen war erlaubt.
„Das ist ein Vitamin- und Enzympräparat", erklärte sie uns.


„Da halte ich dich solange besser auf Diät“, meinte Eva grinsend und gab mir einen Patscher.
„Na noch zwei, drei Kilo herunter wären nicht verkehrt“, meinte die Ärztin stirnrunzelnd. „Ich hab mein Normalgewicht“, protestierte ich. Eva und die Ärztin zwinkerten sich zu. „Il tuo carne seduto e buono cuscinetti. Ich habe schon eine lange Nadel genommen", stellte die Dottoressa maliziös grinsend fest. „Streit es ja nicht ab Peterl, wir haben gute Augen."
„So zieh dich wieder an Peterl, oder willst du Claudia so unter die Augen kommen?"
Wieder daheim ging ich noch eine Stunde in den Weinkeller und überprüfte die Werte. Unser Wein entwickelte sich gut. Ich beugte mich über den Gärbottich, als ich plötzlich gegrabscht wurde. Eva hatte sich herangeschlichen und mit beiden Händen zu gegrabscht. „Du hast mich provoziert mit deinem engen Höschen“, meinte sie lachend. Ich rieb mir den Hintern und protestierte „Du hast mich erschreckt, ich hätte in den Bottich fallen können.“
„Da müssen wir wohl die Tour mit Paola und Bruno am Wochenende absagen Peterl?“
„ Fahr du doch, ich hab noch gut zu tun und kann mit den Kindern spielen.“
„Wenn du meinst, aber halte dich von den anderen Weibern fern, besonders von Claudia“, mahnte sie mich mit erhobenem Zeigefinger.
Am nächsten Morgen, Eva war bereits fertig in Radlermontur, kamen Paola und Bruno auf den Hof gefahren. Ich trug Mikrofasershorts und ein Shirt, was Paola aber nicht vom Grabschen abhielt. Eva funkelte sie an, griff aber ebenfalls Hand herzhaft zu. Dann bekam ich ein Busserl und die Drei rollten den Hügel hinunter.
„Wollen wir noch einen Spaziergang zu Trudi machen Lenchen?“
„Au ja“, jubelte Lena. Ich holte die Karren für die Kleinen aus der Werkstatt, setzte sie hinein und wir fuhren langsam den Hügel hinunter. Wir bogen in den Feldweg nördlich des Friedhofes ein. Jetzt quengelten die Kleinen, es war nicht mehr weit zu Trudis Scheune. Ich ließ eine Karre stehen und schob die andere zur Scheune, dann kehrte ich um und holte die zweite Karre. Die Kinder schauten Trudi zu, wie sie eine Holzskulptur bearbeitete.
„Was ist das Tante Trudi“, wollte Lena wissen.
„Das ist ein Waldgeist Lena.“ Die Zwillinge wichen mit ängstlichen Blicken zurück und suchten meine Hände. Geister machten ihnen Angst.
„Hast du den Kleinen wieder Gespenstergeschichten erzählt Lena?“
Lena schaute verlegen und zuckte die Schultern. Ich hatte sie schon einmal überrascht, als sie den Kleinen eine Gruselgeschichte erzählte. Ich zog sie sanft an den Ohren, was sie sich überraschenderweise gefallen ließ. Sie hatte wohl doch ein schlechtes Gewissen.
„Ciao Trudi, wir gehen dann mal wieder."
„Lena, denk dran, morgen ist wieder Malkurs.“ Die Kleinen zogen an meinen Händen, sie wollten schnell weg von diesem für sie wohl gruseligen Ort. Ich setzte die Kleinen in ihre Karren und wir liefen heim. Die Kleinen quengelten und wollten alleine laufen und beim schieben helfen. Wir ließen sie gewähren und sie legten sich ins Zeug. Kurze Zeit später waren sie müde und wollten wieder in die Karre, schnell fielen die Augen zu und leichtes schnarchen ertönte. Lena grinste mich an.
„War ich auch so Papa?" Ich nickte und strich Lenchen über den Kopf.
„Du warst ein richtiger Frechdachs Lena", musste ich grinsend feststellen. Lena revanchierte sich mit einem Grabscher. „Ich bin ein Frechdachs", stellte sie kichernd fest. Ich gab ihr einen Klaps auf den Po. Unterdessen sahen wir Matteos Bar vor uns. „Magst du noch ein Eis freche Liese?" Lena nickte und grabschte noch einmal. Dann setzten wir uns unter den Sonnenschirm, die Zwillinge schlummerten noch und gaben unsere Bestellung auf. Claudia beugte sich über die Kleinen und gab einen beeindruckenden Blick auf ihre Oberweite preis. Sie trug eine ausgeschnittene Bluse und zu enge weiße Leggins. In den Hüften schwingend eilte sie hinein. „Lena, lauf hinein und such dir dein Eis aus", forderte ich die Kleine auf.
„Wollt ihr auch etwas essen“, meinte Claudia mit maliziösem Grinsen, als sie uns den Wein und Lenas Eisbecher herausbrachte. Ich schüttelte meinen Kopf. „Hält Eva dich immer noch kurz“, wollte sie neugierig wissen. „Gib endlich Ruhe Claudia", forderte ich sie auf. Eingeschnappt ging sie wieder in die Bar. Später ging ich ebenfalls hinein und zahlte bei Matteo.
„Wollte Claudia dich wieder anbaggern Peter“, fragte er grinsend. Lena hatte unterdessen sämtliche Pistazien auf gefuttert und wartete ungeduldig auf mich. Wir fuhren langsam mit den Zwillingen wieder heim. Eva, Paola und Bruno waren schon wieder zurück und warteten auf der Terrasse auf uns. „Na, habt ihr euch bei Claudia wieder die Bäuche vollgeschlagen", Eva sah uns mit funkelnden Augen an.
„Nein, ich habe nichts gegessen, Lena nur ein Eis und Pistazien", antwortete ich stolz.
„Soll ich deinen Peter mal mit meinen heilenden Händen behandeln Eva. Wenn du zuschaust, kannst du es nächstes mal selbst machen. Du hast eine Nervenreizung, die kräftigen Muskelpakete drücken auf den Ischiasnerv“, erläuterte Paola „Normalerweise wird der Nervenstrang durch einen Fettmantel geschützt, das verhindert die Reibung. „Du hast es mit dem Krafttraining übertrieben und die Schutzhülle geschädigt. Eva schaute sie misstrauisch von der Seite an. Schließlich zuckte sie mit den Schultern und wir gingen in den Saunavorraum.
„Der Nerv strahlt vom Po aus, also Hose herunter und leg dich auf die Liege“, forderte Paola. Paola begann mit einer Lockerungsmassage, einmal zuckte ich zusammen, der Nerv hatte sich gemeldet. Lena war mit hereingekommen und schaute neugierig zu. „Setz mal mit dem Training aus, bis es nicht mehr weh tut Peter“, empfahl Paola und massierte behutsam weiter. „So jetzt ist genug mit dem Schinkenklopfen", brach Eva die Massage ab. Ich bekam noch ein paar kräftige Grabscher verpasst, auch Lena wurde handgreiflich. „Lena, du sollst aufhören, sonst bist du gleich dran.“ Lena flüchtete aus dem Raum und ich zog mich wieder an. „So schauen wir mal wieder hinaus, nicht dass die Zwillinge meinen Bruno aufarbeiten“, sorgte sich Paola. Aber Bruno hatte die Kleinen im Griff. Vorsichtig versuchten sie Strega anzulocken, aber die blieb misstrauisch und machte sich aus dem Staub.
„Zum arbeiten ziehst du aber eins von deinen alten Höschen an Peter“, forderte Eva." In der Werkstatt zwängte ich mich in eine ausgemusterte Laufhose.





Paola und Eva waren hereingekommen und beobachteten mich mit einem vielsagendem Grinsen.
„Paola meint, in vierzehn Tagen kannst du wieder eine Tour mitmachen. Bis dahin ist strikte Diät angezeigt, damit der Speck sich hier nicht noch weiter breitmacht.“
Beide grabschten und tätschelten mir den Hosenboden. „Ganz schön propper“, meinte Paola nach einem weiteren Grabscher und Eva nickte dazu.
Dann bekam ich von beiden ein Busserl und noch einen Abschiedspatscher. Ich lackierte die Bretter für ein neues Regal im Weinkeller. Später kam Lenchen herein und rief mich zum Abendessen.
„Du sollst aber vorher duschen und dich umziehen Papilein.“ Ich eilte hinaus winkte den anderen zu, die mit Giulia und Gianni spielten, stieg die Treppe zum Schlafzimmer hinauf, duschte und zog mir etwas leichtes an.
Unten planten wir unsere Radtour fürs Wochenende.
„Fang übermorgen langsam an Peter. Wenn der Schmerz weg ist, kannst du wieder dein Bein belasten. Aber mach keine übertriebene Gerätearbeit. Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur sind kräftig genug, wie ich mich überzeugen konnte. Mach lieber die Übungen für Bauch-Beine, Po. Das heißt die Bauchübungen kannst du weglassen, dein Sixpack ist ja sehr ausgeprägt.“ Paola schob ihre Hand unter mein Shirt, kicherte und schaute mich an. Eva schüttelte ihren Kopf, Paola war wieder in ihrem Element.
„Dann kannst du ja heute wieder mit mir radeln Papa“, frohlockte Lena.
„Übermorgen hat Tante Paola gesagt, wenn dem Papa nichts mehr weh tut. Wir machen nachher noch einen ausgedehnten Spaziergang", wies Eva sie zurecht. Giulia rutschte von Paolas Schoß und kam zu mir gewackelt. Sie streckte ihre Arme aus und wollte hochgenommen werden.
„Hüpf dem Papa nicht so dolle auf dem Schoß herum, das tut dem Papa doch weh", schimpfte Eva mit der Kleinen. Ich hob Giulia in die Luft und spielte Flieger mit ihr. Bruno hob jetzt auch Gianni hoch, der uns mit großen Augen angeschaut hatte. Erst war er etwas ängstlich, dann juchzte er auch.
„Beim Gartencenter gibts wunderschöne Zitronenbäumchen“, meinte Paola plötzlich. Paola wollte auch zwei für ihre Dachterrasse haben und so, machte Bruno Platz in seinem Taxibus und zusammen mit Paola und Eva gingen sie auf Einkaufstour. Erst trug ich mit Bruno die zwei Kübel auf ihre Terrasse, dann brachte mich Bruno heim und wir schleppten unsere Kübel auf die Terrasse. Im Winter würde ich sie in den Saunavorraum bringen und sie unter das große Fenster stellen.
„Kann man die Zitronen essen Mama“, wollte Lena wissen.
„Ja, wenn sie gelb sind, diese sind ja noch grün."
Bruno verabschiedete sich wieder und wir saßen mit den Kindern unter der Markise auf der Terrasse.
Eva hatte beim aufräumen unsere Karnevalskostüme vom letzten Jahr gefunden. Ich war als Robin Hood gegangen in hautengen grasgrünen Leggins und einem kurzen Wildlederjäckchen. Pfeil und Bogen gabs im Spielwarenladen in Casole. Eva passend dazu als Maid Mariann. Das Kleid stammte aus einem Kostümverleih.
„Dieses Jahr gehen wir wieder so, das heißt, wenn du aus deinem grünen Höschen noch nicht herausgewachsen bist Peterl.“ Das ließ ich nicht auf mir sitzen und zwängte mich mit etwas Mühe hinein, dann atmete ich auf. Eva grinste und grabschte mich.

Dann zog ich mich wieder um, wir wollten noch spazieren gehen. Es war heute etwas kühler, also zwängte ich mich in meine Jeans und streifte ein Sweatshirt drüber. Eva hatte sich ein leichtes Jäckchen umgehängt. Lena hatte sich auch eingemummelt und sich eine Mütze aufgesetzt.
„Na du kleine Frostbeule, es ist noch kein Winter", foppte ich Lena.
„Meine Ohren werden sonst kalt Papa", verteidigte sie sich.
Die Kleinen bekamen auch eine kuschelige Decke übergelegt, als wir losfuhren. Bei Matteo angekommen strahlte wieder die Sonne vom Himmel, so dass wir draußen sitzen konnten. Claudia trug eine enge bunte Strickleggins und eine leichte Strickjacke.
„Bevor ich mir den Po abfriere", meinte sie auf Evas Blick hin.
„Na, der ist doch gut gepolstert“, meinte Matteo, der lachend herbeigekommen war und patschte ihr aufs pralle Hinterteil.
Claudia fuhr erschrocken herum und rief „Sag mal spinnst du Matteo?" Matteo grinste, hob die Schultern und meinte „Das war so einladend." Claudia stieß ihm empört den Zeigefinger in den Bauch „Du musst gerade etwas sagen.“ Dann eilte sie eingeschnappt hinein. Matteo nahm unsere Bestellung auf „Claudia hat sich etwas Kummerspeck angefuttert, seit ihr Freund sie verlassen hat."
„Was erzählst du da Matteo? Ich habe ihn verlassen, nicht er mich“, schimpfte Claudia, die gerade wieder herausgekommen war. Sie reichte Lena eine Schale mit Pistazien. Am nächsten Tag trug Claudia zum laufen eine weite weiße Basketballhose von Marco und ein hüftlanges Shirt. Meine Kombi passt momentan nicht mehr“, jammerte sie. Neidisch schaute sie auf Eva und Anna die in ihren hautengen Kombis zum anbeißen ausschauten. Ich hatte mich oben auch schon in meinen weißen Einteiler gezwängt und wartete auf Evas Rückkehr. Die Zwillinge spielten auf dem Hof und krähten dabei vor Vergnügen. Ich hatte meine Beine hochgelegt und las in einem Krimi. Den Reißverschluss hatte ich bis zum Bauchnabel geöffnet und genoss die wärmenden Sonnenstrahlen. Eva kam mit Anna zurück. "Ja schaut euch diese Dreckspatzen an. Peter, du solltest doch auf die Zwerge aufpassen", schimpfte Eva. Giulia und Gianni hatten sich ganz schön eingesaut.
„Ich helfe dir Eva, die Kleinen zu waschen“, schlug Anna vor. Jede nahm einen der Zwillinge auf den Arm und verschwanden im Hause. Ich legte mein Buch auf die Seite, schloss den Reißverschluss und holte eine Flasche Vernaccia mit zwei Gläsern für die Mädels aus dem Hause. Dann machte ich noch ein paar Dehnungsübungen bis Eva und Anna wieder mit den Kindern herauskamen. Eva gab mir ein Busserl und einen Patscher, dann durfte ich loslaufen.
„Hmm, der Bursche hat ein schlechtes Gewissen", meinte Eva und deutete auf den Wein.
„Dein Peterl ist gut in Form, hattest du ihn auf Diät gesetzt Eva?“
„Er hat zwei Kilo abgenommen, ist aber hintenherum weiterhin ganz schön proper. Die Hose spannt immer noch überm Po, wie du sicher gesehen hast", meinte Eva. Anna grinste, sagte aber nichts.
Ich lief den Hügel hinunter, bog ab in Richtung Scorgiano. Ein paar ältere Radfahrer überholten mich wild klingelnd. Ich sah sie im Garten der Tenuta Bicchi Borghese wieder. Wir kamen in der Tenuta ins Gespräch. Sie waren auf einer Radexkursion durch die Toscana und wollten heute noch nach Siena. Ich trank meinen Wein, verabschiedete mich und lief wieder heim. An der Strada Bianca zur Casa Verniano überlegte ich kurz und lief dann den steilen Weg hinauf. Oben verschnaufte ich kurz und bog dann in den Waldweg ab, der zu unserem Haus führte. Auf der Wiese sah ich wieder Wühlspuren von den Wildschweinen. Ich musste wohl unseren Jagdpächter benachrichtigen.
Ich inspizierte noch den Zaun zu unseren Weinterrassen. Aber der war zum Glück unversehrt.
„Na habt ihr wieder ausgiebig gelästert Liebes?“ Anna war schon gegangen.
„Sei nicht so eitel Mann", meinte Eva spöttisch grinsend.
„Zieh dich um, du musst Lenchen abholen.“ Eva hatte mir meine Mikrofasersachen hingelegt. Ich schlüpfte hinein, bei der Hose hielt ich kurz die Luft an.
„Na wirklich ganz schön proper, hat Anna auch gemeint“, meinte Eva und tätschelte mir den Hintern.
Ich gab Eva ein Busserl und eilte den Hügel hinunter. Gerade lief der Bus ein und Lena stürmte auf mich zu. „Die Lehrerin hat mich heute gelobt, ich arbeite so gut mit." Lena freute sich, dazu gibts natürlich ein Extraeis.
„Wir gehen nachher noch mit der Mama spazieren, Rad fahren fällt heute mal aus."
„Och menno“, stöhnte die Kleine aber die Aussicht auf ein Extraeis ließ den Unmut schnell verschwinden. Oben erzählte sie Eva über das Lob.
Die Zwillinge saßen schon ausgehfertig in ihren Karren. Lena kam übermütig in ihrer froschgrünen Radlermontur heruntergehüpft. Wir bekamen beide einen Grabscher, was Lena empört schimpfen ließ.
„Morgen wird wieder geradelt. Deine Tochter ist schon genauso proper wie du Peterl." Mein Protest wurde gleich wieder durch einen Grabscher erstickt. „Das sind deine Gene Peterl, na ja von mir wohl auch, ein wenig“, schränkte sie dann ein. Vergnügt tätschelte ich Evas Po, da hatte sie wohl recht. „Heh, du frecher Kerl", schimpfte Eva lachend. „Wir sind ganz schön sexy und unsere Kleinen sind gut gelungen“, murmelte Eva und busselte mich ab. Wir marschierten am nahezu fertigen Hotelkomplex von La Suvera vorbei, momentan wurde der Garten fertig gestellt.
Ich holte vom Kiosk eine Karaffe Vernaccia, eine Apfelschorle, die ich Lena in die Hand drückte, Gläser und für die Kleine eine Tüte Pistazien. Für die Zwillinge hatte Eva zwei Fläschchen mit Saft dabei.
„Magst du etwas zum schnabulieren“, wandte sich Eva an Lena. Lena nickte, nahm ihr Geldtäschchen heraus und rannte zum Kiosk.
„Ich nehme nichts, ich habe heute früh ein Kilo mehr auf der Waage gehabt“, stellte Eva fest. „Das Kilo sitzt aber an der richtigen Stelle, wie ich vorhin handgreiflich gespürt habe“, meinte ich lachend. Eva schimpfte „Willst du sagen, ich werde fett? Schau lieber auf deinen Speck, oder willst du das abstreiten. Ich hab dir hinterhergeschaut, als du zum Kiosk bist.“ Ich schüttelte besänftigend meinen Kopf und gab Eva ein Busserl. Lena kam mit ihrem Eisbecher zurück und löffelte ihn genüsslich aus.
„So ihr Lieben“, meinte Eva später „Wir laufen noch hoch zur Casa Verniano, wie brauchen Bewegung.“ Lena schnaufte, als wir die Karren die steile Strada Bianca hinaufschoben.
„Na Lieschen, keine Puste mehr“, foppte ich sie. Lena nickte seufzend.
„Oben setzen wir uns aber nur kurz auf eine Bank, zu futtern gibt’s nichts mehr, nur die Kleinen bekommen ihren Saft.“
„Wir essen nachher bei Matteo, die Knoblauch Champignons haben nicht so viele Kalorien.“ Lena ließ sich aufstöhnend auf die Bank plumpsen. Eva gab den Zwillingen ihren Saft.
„Schläfst du Lena?“ Ich stupste die Kleine an, die mit geschlossenen Augen da saß und ihren Kopf gegen meine Schulter gelehnt hatte.
„Nein Papa, ich bin nur so erschöpft“, jammerte sie.
„Wirst du krank“, sorgte sich Eva und fasste der Kleinen an die Stirn.
„Na Fieber hast du nicht Lieschen“, stellte Eva fest.
„Mir tun die Beine weh Mama“, flüsterte sie und die Tränen schossen ihr in die Augen.
„Na da gehen wir vorm Essen noch mal zur Dottoressa“, ordnete Eva an.
„Peter du bleibst mit den Zwillingen bei Matteo, aber lass dich nicht von Claudia vernaschen“, Eva grinste und drohte mir mit dem Finger. Claudia trug heute wieder eine knallenge weiße Leggins, die ihre üppigen Formen unterstrich. Eva schüttelte ihren Kopf, als sie das sah und drohte mir noch einmal mit dem Finger. Dann eilte sie mit Lena an der Hand zur Praxis. Claudia setzte sich neben mich, dann schaute sie fragend zur Karre und dann zu mir. Ich nickte, wir nahmen jeder einen Zwilling auf den Schoß.
„Ich übe schon einmal“, meinte sie lächelnd.
„Was ist denn mit Lena, ist sie krank?“
Eine halbe Stunde später kamen Eva und Lena zurück.
„Die Dottoressa meint, das sind Wachstumsstörungen, das vergeht wieder. Lenchen wächst wieder ein paar Zentimeter, das kann schon mal weh tun.“
„Ich habe drei Kilo zugenommen, bin aber nicht zu dick“, verkündete Lenchen stolz. „Da kann die Hose schon mal zwicken Lenchen“, meinte Claudia. Eva schaute Claudia vielsagend an. „Ich wachse nicht mehr, außer etwas in die Breite. Ich kann essen was ich will, es setzt an“, stellte Claudia mit Leidensmiene fest und klopfte sich auf die Hüften.
„Können wir nicht mal zusammen aufs Rad steigen Eva?“
„Am Wochenende sind wir mit Paola und Bruno auf Tour, aber Mittwoch könnten wir etwas planen, etwas einfacher aber auch schweißtreibend.“
„Radfahren soll doch ein Fatburner sein“, wollte Claudia wissen. Eva und ich nickten.
„Ich hab schon überlegt, das Fett absaugen zu lassen“, gab Claudia kleinlaut zu.
„Das würde ich dir nicht raten, wenn es nicht sachgemäß gemacht wird, hast du hinterher Dellen am Po.“
„Die habe ich jetzt schon“, seufzte sie unglücklich.
„Da wird es höchste Zeit, Sport zu machen“, ermunterte Eva sie. Schließlich servierte Claudia uns unsere Knoblauch Champignons.
„Lasst es euch schmecken ihr Lieben.“ Daheim holte Lena ein großes Buch aus ihrer Schultasche, eine Kinderbibel. Lena war neugierig und alles was sie im Religionsunterricht erfuhr, wollte sie genauer wissen. Wir waren nicht religiös und schickten Lena daher häufig zur Oma Francesca herunter. Die hatte Lena auch schon mit in den Gottesdienst genommen.
„Wo hast du denn die Bibel her Lena?“ „Renata, Rebecca und ich haben eine von Don Fulvio geschenkt bekommen, Mama. Der war heute im Religionsunterricht in der Klasse.“
„Papa, bastelst du mir ein Bücherregal für mein Zimmer?“
Ich schlüpfte wieder in meine ausgemusterte Laufhose, suchte ein paar Bretter aus und nagelte und klebte sie auf der Werkbank zusammen.
Lena wollte das Regal in grün haben, also strich ich es noch.
„Morgen ist es trocken Lieschen“, erklärte ich ihr.
„Ich heiße nicht Lieschen“, protestierte sie und ich bekam einen Patscher versetzt. Dann setzte ich mich auf der Terrasse in die Sonne und ließ sie mir auf den nackten Oberkörper brennen. Eva setzte mir Giulia auf den Schoß. Die Kleine tippte ihren kleinen Zeigefinger in meinen Bauch. „Die Kleine findet gleich deinen Speck, meine Tochter halt“, meinte Eva lächelnd.
„Zieh dich wieder um Peterl, Marisa hat angerufen, du musst eine Gemüsekiste abholen. So gehst du nicht ins Dorf.“




Also schlüpfte ich in meine Jeansbermudas, streifte ein Shirt über und holte die Ape aus der Garage, dann fuhr ich zu Marisas Frutta e Verdura. Hier empfing mich Corrado, ihr Mann, der gerade seine Ape auslud und Kisten ins Lager schleppte. Dann kam Marisa aus der Wohnung herunter. Sie begrüßte mich mit einer Umarmung und einem Busserl. An der Hand hatte sie ihre kleine Tochter Teresa. Ich nahm sie auf meine Arme und die Kleine busselte mich mit nassen Schmatzern ab.
Corrado stellte mir die Kiste vor die Füße, er war wohl etwas eifersüchtig, ich gab ihm die Kleine, nahm meine Kiste und verabschiedete mich. Dann fuhr ich hoch zu unserem Hof. Ich zwängte mich wieder in meine grüne Arbeitshose, was Eva amüsiert beobachtete. Sie enthielt sich allerdings jeglichen Kommentars, aber ihre spöttischen Blicke waren genug. Ich bekam noch einen Klaps, dann holte ich Lenas trockenes Regal aus der Werkstatt. Ich musste jetzt mit ihr nur noch einen geeigneten Platz zum aufhängen finden. Dann setzte ich mich zu Eva und den Zwillingen auf die Terrasse. Giulia kletterte auf meinen Schoß und fuhr mit ihrer Hand wieder unter mein Shirt. Ihre kleinen Finger versuchten meine Brusthaare zu rupfen, es ziepte, tat aber nicht weh. Gianni saß bei Eva auf dem Schoß und patschte gegen ihre Brüste.
„Komm Peterl, tauschen wir die Fratzen“, schlug Eva vor. Ich schnappte mir Gianni und ging mit ihm in die Werkstatt, während Eva Giulia auf den Schoß nahm. Ich setzte den Kleinen in Lenas Auto, während ich die Werkstatt aufräumte. Gianni machte „Brumm, Brumm“, drückte die Hupe und machte das Licht an und aus. Er schien glücklich zu sein. Eva spielte mit Giulia Flieger, ihre Juchzer drangen bis in die Werkstatt.
Eva kam herein und setzte Giulia mit ins Auto.
„Peterl, pass auf die Räuber auf, ich hole Lenchen, dann brauchst du dich nicht umziehen."
Kurze Zeit später kamen meine beiden Mädels den Hügel herauf. Lena sah ihr Regal „Uih, Papa, das ist aber schön geworden. Hängst du es gleich auf", lobte sie. „Nimm du Schrauben, Dübel und die Wasserwaage und zeig mir, wo das Regal hin soll Lena.“ Ich nahm das Regal und die Bohrmaschine, deckte den Boden mit einem alten Handtuch ab. Dann bohrte ich die Löcher steckte die Dübel ein und befestigte das Regal, legte die Wasserwaage an, es war waagerecht.
„Danke lieber Papa ich räume jetzt meine Bücher ein.“ Ich nahm mein Werkzeug und lief wieder zur Werkstatt.
„Ich zieh mich lauffertig um Peterl, du musst dich auch fertigmachen, heute darfst du mitlaufen. Francesca und Laura passen auf die Strolche auf.“
„Geh schon mal hoch, ich komme, wenn die beiden da sind.“
Ich zwängte mich in meinen weißen Einteiler und hielt dabei die Luft an, dann musterte ich mich im großen Spiegel, die Nähte hielten. Es war mal wieder Zeit für eine intensive Radtour mit Paola und Bruno. Ich eilte nach unten, die Zwerge zu hüten, Eva musste sich lauffertig machen, vorher bekam ich noch ein Busserl und einen Patscher.
Da kamen schon Francesca und Laura, um die Kinder zu hüten. Wir liefen los. Unten bei Matteo warteten Claudia und Rachele. Wir liefen jetzt zum Ristorante um Anna abzuholen. Dann rannten wir quer durch den Wald zur Casa Verniano. Claudia brauchte einige Minuten, um nach Luft schnappend wieder zu Atem zu kommen. Sie hatte ein paar Kilo zu viel und war untrainiert.
„Lauft ihr nur weiter, ich bringe Claudia ins Dorf", schlug Anna vor. Wir rannten weiter, nachdem wir uns von Claudia verabschiedet hatten. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, Hose und Hemd klebten am Körper. Morgen musste ich unbedingt an mein Stirnband denken. Wir wechselten uns in der Führung ab. Momentan war Eva dicht hinter mir, Rachele, war einen Meter hinter uns. Wir waren jetzt auf dem Weg ins Dorf, in der Siedlung verließ Rachele uns. Eva und ich machten Halt bei Matteo.
„Anna hat Claudia zur Dottoressa gebracht. Ich sage ja, Sport ist Mord", meinte Matteo lakonisch. Eine Viertelstunde später kamen Claudia und Anna in die Bar. „Muskelzerrung in der Hüfte, ich hab mich übernommen“, meinte Claudia kurz und rieb sich die Seite. Dann verabschiedete sich Claudia und ging zu ihrem Auto. Anna setzte sich zu uns „Die Dottoressa hat gemeint, Claudia solle mindestens fünf Kilo abnehmen. Es war ihr peinlich, dass ich das gehört habe.“
„Deshalb versteckt sie ihren dicken Hintern in Schlabbershorts und langem Shirt“, lästerten Eva und Anna.
„Bei meinem Peterl muss ich auch aufpassen, er setzt schnell Speck an.“
Ich protestierte. „Na, du willst doch nicht etwa abstreiten, dass dein Höschen prall gefüllt ist, was meinst du Anna?"
„Na ja, bei dem Anblick, da schlägt jedes Frauenherz höher, muss ich zugeben."
„Nun, du bist Peterl ja immer auf den Fersen geblieben“, meinte Eva lächelnd.
Die Verkäuferin hat ihm auch neulich „I tagliati di questi mutandine esecuzione sottolinea i suoi glutei atletici”, bestätigt.
Das war mir damals wie Honig heruntergegangen und hatte meine Eitelkeit befriedigt.
„Komm Peterl beweg dein Hinterteil, wir müssen los." Eva lief hinein, um zu zahlen und ich verabschiedete mich von Anna mit einer Umarmung und einem Busserl. Eva kam heraus, gab mir einen Klaps, drohte Anna mit dem Finger und dann eilten wir nach oben. Francesca und Laura spielten mit den Kindern. Die Kleinen hatten ihren Spaß. Lena forderte mich gleich zum Fußballspielen auf.
„Aber erst ziehst du dich um Peterl, bevor dein weißer Anzug reif für die Wäsche ist. Der ist eh zu eng zum rumbolzen.“
Ich lief nach oben, wand mich aus meiner engen Hülle und schlüpfte in meine schwarzen Mikrofasersachen. Vorm Spiegel gabs nur wenig auszusetzen und ich eilte wieder hinunter.
„ Peterl du bist leichtsinnig, die einzige Hose, die dir noch einigermaßen passt. Pass ja auf“, schimpfte Eva. Giulia klammerte sich an mein Bein „Fußball spielen, Papa." Lena, Giulia bolzten mit allen ihren Kräften, während Gianni uns nur staunend zusah. Ein Ball von Lena traf mich voll in die Mitte und ließ mich aufstöhnen.
„So jetzt ist Schluss, wir brauchen den Papa noch“, ordnete Eva an. Ich setzte mich zu ihr auf die Bank. Die Kinder meuterten zwar, gaben aber bald wieder Ruhe. Eva legte ihre Hand in meinen Schoß „Tuts weh mein Peterl?" Ich schüttelte den Kopf. Laura grinste, was ihr einen Rüffel von ihrer Mutter einbrachte. Laura trug wieder ihr enges, heißes Höschen, und schwenkte gekonnt ihre Hüften. Eva drohte mir mit dem Zeigefinger. „Ich zieh mich jetzt um, pass du auf die Zwerge auf. Lena komm, umziehen.“ Eine halbe Stunde später kamen beide in ihren engen Jeansshorts herunter und ließen sich von mir bewundern. Lena wackelte übertrieben mit ihrem Po und bekam von Eva einen Klaps. „Nicht so doll Lenchen", mahnte Eva. „Peterl steh mal auf und zeig dich." Beide umrundeten mich. Ich bekam die Grabscher „Zum anbeißen proper Peterl.“ „Soll ich den Papa mal in den Po beißen Mama?" „Nein Lenchen, das sagt man nur so.“ Wir setzten die Zwillinge in ihre Karren und fuhren den Hügel hinunter, um bei Matteo einzukehren. Unten saß schon der deutsche Schriftsteller bei einem Glas Roten. Er bot uns die Plätze an seinem Tisch an. Claudia nahm unsere Bestellungen an und versuchte offen mit ihm zu flirten. „Haben sie nicht Lust am Freitag Abend zu meiner Lesung zu kommen?" Wir waren einverstanden und sagten zu.
„Ich komm auch“, meinte Claudia.
„Ich komme auch mit“, forderte Lena.
„Ach, das ist nicht für Kinder Lenchen, wenn du etwas älter bist gerne.“
Lena war enttäuscht und maulte ein wenig.
Der Schriftsteller verabschiedete sich. Claudia schaute ihm gebannt hinterher, in seiner engen weißen Jeans machte er einen sehr sportlichen Eindruck.
„Na Claudia, passt er in dein Beuteschema“, wollte Eva etwas süffisant wissen.
Claudia zuckte ihre Schultern „Er ist zwar schon etwas älter, aber er hat einen geilen Arsch. Die hinzugekommene Marta und Eva mussten lachen.
Claudia zuckte etwas schnippisch ihre Schultern.
„Dann hältst du deine Krallen jetzt von Peter fern Claudia", fügte Marta hinzu. Claudia grinste „Bevor Eva mir die Augen auskratzt, ich gucke nur noch, versprochen.“ Das nutzte sie auch unverschämt, während ich über die Straße ging, um Beppe zu uns zu bitten. „Nun setz dich auf deinen Hintern Peter, bevor Claudia Schnappatmung bekommt.“ Beppe musste grinsen und ließ sich gerne von mir einen Roten spendieren. Er machte uns auch immer einen günstigen Preis.
„So Peterl, du darfst deinen Hintern wieder erheben, wir müssen hoch, Francesca und Laura werden noch anderes zu tun haben.“ Beppe bedachte mich mit einem grinsen als wir uns erhoben, Eva zahlte, wir verabschiedeten uns und liefen den Hügel hinauf. Schon bald hörten wir unsere Kleinen ausgelassen toben.
„Eine ganz schöne Rasselbande, piccolo Mascalzoni", meinte Francesca. Lena setzte sich zu uns „Fahren wir noch mit dem Rad Papa?“ „Na klar“, entgegnete Eva, „der Papa hats nötig und dir schadet es auch nicht Lenchen". Seufzend stand ich auf und bekam von Eva einen Klaps. Laura mußte grinsen. Ich lief ins Haus zum Schlafzimmer hoch, nahm mir meine weiße Radlerkombi und mühte mich hinein. Lena war schneller fertig und beobachtete meine Bemühungen frech grinsend.
„Sei nicht so frech Frosch“, mahnte ich und gab ihr einen Klaps auf den grünbehosten Po. Lena revanchierte sich umgehend. Dann eilten wir hinunter, ich holte die Räder aus der Werkstatt. Francesca und Laura hatten sich schon verabschiedet. Wir bekamen von Eva noch einen Klaps, dann radelten wir los. Lena strampelte energisch los, sie wollte es dem Papa zeigen. In der Tenuta angelangt, mümmelte Lena ihr Eis und ich trank meinen Vernacchia. Daheim angelangt informierte Eva mich über Paolas Anruf. Sie schlug uns eine anstrengende Radtour vor.
„Dann gehs deinem Speck hier endgültig an den Kragen“, spottete sie und grabschte herzhaft zu. Lena fühlte sich ebenfalls animiert und eiferte der Mama nach. Ich zwickte die Kleine ebenfalls in ihren froschgrünen, prallen Po. „Aua, du böser Papa, nachher klopfe ich dir deine Schinken ganz doll. Mama, hilfst du mir." Eva grinste und meinte nur „Wir Weiber müssen doch zusammenhalten." Na, da stand mir ja etwas bevor.
„So zieht euch um, wir machen noch einen Spaziergang.“
„Krieg ich noch ein Eis“, bettelte Lena und die Kleinen wollten auch lauthals eins. Wir liefen Richtung des neuen Hotels. Dann bogen wir ab zum Torre Dogana. Die Kinder jubelten, als wir den Wirtsgarten erreichten.
„Peterl, nimm Lenchen mit zum Eis holen, aber beklecker nicht dein weißes Höschen.“ Eva hatte mir eine weißes Tennishose gekauft, die ihrer Meinung nach sexy aussah, jedenfalls saß sie wie angegossen. Eva sah in ihrer knappen Tennishose auch zum anbeißen aus und sie wusste das. Lena und ich nahmen jeder zwei Eisbecher und trugen sie vorsichtig zum Tisch. Eva und ich fütterten die Kleinen, die begierig schleckten. Dann putzten wir ihnen die kleinen Schnäbel. Als wir fertig waren, brachte ich mit Lena die Becher zurück. Ich nahm eine Karaffe Vernacchia und Lena ihr Glas mit Apfelschorle. Eva patschte uns Beide, nachdem wir die Getränke abgestellt hatten. „Ich habe euch hinterhergeschaut, ihr seid beide hintenrum ganz schön proper“, meinte Eva etwas süffisant. „Was heißt propper“, wollte Lena empört wissen.
„Die Mama, meint, wir haben zu viel carne sedute. Sei lieber still, bevor die Mama das überprüft“, warnte ich Lenchen. Lenchen schmollte sichtlich, es brodelte in ihr. „Ich bin nicht proper, ihr seid proper“, schluchzte sie plötzlich. Eva strich ihr über den Kopf. „Du hast recht Lena, der Papa und ich sind proper.“ Ja keine Widerworte signalisierten mir ihre Blicke. „Du wächst ja noch, kleines Fräulein.“ Lena schien getröstet und sie widmete sich wieder ihrer Apfelschorle.

Abends unter der Dusche fanden meine Weiber einhellig, der Papa hätte reichlich carne seduto und sei also besonders proper.



Wir gingen zu Bett und liebten uns ganz sanft. Mit einem Ohr hörte ich auf etwaige Geräusche aus Lenchens Zimmer. Doch Lieschen ließ uns unsere Ruhe und auch die Zwillinge schliefen durch.
Früh war Lena schon eifrig in der Küche, das Frühstück vorbereiten.
„Wenn ich mit den Kindern weg bin, kannst du Lena zum Bus bringen.“
„Hast du noch Arbeit, oder willst du dann gleich laufen?“
Ich schlüpfte in meine Arbeitsjeans, das war Antwort genug. Dann gingen wir hinunter um Lena fürs Frühstück machen zu loben. Von Eva bekam ich ein Busserl und einen Klaps.
„Na deine Hose ist schon ziemlich fadenscheinig, die Knie sind aufgescheuert, voller Ölflecken und mit dem Hintern hast du dich auch irgendwo hineingesetzt. Zeit für eine neue Jeans Peterl. Heute Nachmittag fahren wir einkaufen. Das Laufen und das Radfahren fallen dann halt mal aus." Ich bekam noch einen Klapps und ein Busserl, dann setzten wir die Kleinen auf ihre Sitze und Eva fuhr los. Von Lenchen bekam ich auch einen Klapps, dann nahm ich ihre Schultasche, die wirklich recht schwer war und wir gingen Hand in Hand den Hügel hinunter.
„Papa, deine Hose ist so dreckig an den Knien und am Po, weiß die Mama das?“ Ich nickte. Unten am Bus busselte Lena mich ab, nahm ihre Tasche in Empfang dann stieg sie ein.
Als ich mit der Arbeit fertig war, zog ich die alte Jeans aus und warf sie in den Müll, dann lief ich hoch und zwängte mich in meine weißen Bermudas. Jetzt wartete ich auf Eva, um mit ihr einkaufen zu fahren. Lena würde nach der Schule Francesa in der Küche helfen. Die Giulia fuhr auf den Hof, ich stieg ein, bekam ein Busserl von Eva, dann begrüßte ich die Zwillinge. Ich setzte mich nach hinten, zwischen die Kleinen. Sie patschten mir auf die Schenkel und amüsierten sich dabei köstlich
 
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Papa triezen macht der Kleinen Spaß

Wolfgang scrittore (19.02.2021)

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