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Pater Pauli mysterious places 49

Kurzgeschichten · Erinnerungen
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Medemblik
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Wanderer!
Reisende!
Globetrotter!

Fast hätte ich meinen Besuch im Städtchen Medemblik (Niederlande; GPS Position Breite 52°45'58.50"N Länge 5° 6'28.69"E) zu erwähnen vergessen.

Medemblik (Memelik am IJsselmeer) in Nordholland hat ca. 7700 Gemeinde Einwohner, ca. 45.000 Großgemeinde Bürger ( Wognum, Medemblik, Andijk, Wervershoof, Noorder-Koggenland) und hat bestimmt ebenso viele Fietsen auf einer Fläche von ca. 257 km² (inkl. Wasserfläche in Höhe von ca. 50 %). Haupteinnahmequellen dieses Gebietes ist die Landwirtschaft , vielseitiges Gewerbe und der Tourismus).
Erstmalig soll Medemblik im 10ten Jahrhundert urkundlich erwähnt worden sein.

Der edle Graf Floris V. erbaute im Jahr 1288 nC eine schnuckelig kleine Wasserburg namens Radboud (Kasteel Radboud) GPS Breite 52°46'21.37"N Länge 5° 6'47.12"E). Gleich an dieser Stelle möchte ich anmerken, dass (Stand Jahr 2022) diese Wasserburganlage einen sehr gepflegten Eindruck auf mich hinterlassen hat. Noch begeisterter war ich davon (kleiner Geheim-Tipp), dass man auf dem direkt davor liegenden Parkplatz (GPS Breite 52°46'23.92"N Länge 5° 6'47.49"E) kostenlos parken konnte. Schon allein diese Tatsache weist darauf hin, dass hier der Massentourismus noch keinen richtigen Einzug gehalten hat, den bei vielen holländischen Sehenswürdigkeiten kann man sich freuen, wenn man mit der Parkscheibe 2 bis 3 Stunden kostenlos parken darf.

Von der Burg Radbound aus, kann man gut zu einem Stadtrundgang starten, natürlich erst, nachdem man diese von innen besichtigt hat. In der Burg findet man ein technisch zeitgemäß ausgestattetes Museum. Gleich beim Bezahlen des Eintrittsgeldes bekommt man einen deutschsprachigen elektronischen Burgführer (NFC? Near Field Communication?) um den Hals gehängt. An den Wänden findet man elektronische Kopplungstationen an denen man das Burgführergerät kurz anhält. Sofort startet dann die historische Erklärung zur Besichtigungsposition, an der man sich gerade befindet. Es geht in alle Himmelsrichtungen dann vom Gerät geleitet horizontal und vertikal durchs Burggemäuer.
Da man hier einige Male klettern muss, wenn man alles gesehen haben will, ist der Rundgang für Menschen mit Geh Problemen meiner Meinung nach nicht besonders geeignet.

Von Burg Radboud aus kann man den östlichen Yachthafen (Pekelharinghaven; GPS Breite 52°46'13.22"N Länge 5° 6'38.34"E) schnell erreichen. Der Yachthafen 1 misst ca. 280 * 100 Meter.

Irgendwo wird dort auch eine – angeblich kostenlose – Touristen-Bimmelbahn angeboten, welche ein paar Mal am Tag die diversen Attraktionen der Stadt und der näheren Umgebung abklappert. Ich habe diese am Dampfmaschinen-Museum (Dutch Stoommachinemuseum; GPS Breite 52°45'35.84"N Länge 5° 7'4.11"E) herumstehen sehen. Es gibt diese also tatsächlich. Das Stoommachinemuseum ist nur ca. 1,5 km Luftlinie von Burg Radbound entfernt.

Am Stahuis van Medemlik (Town hall, Raadhuis) GPS Breite 52°46'26.09"N Länge 5° 6'22.52"E ), nahe dem Bakkerijmuseum „De oude Bakkerij“ (GPS Breite 52°46'24.11"N Länge 5° 6'21.85"E) wunderte ich mich, dass beide Straßenseiten der Nieuwstraat in Gehrichtung Raadhuis abgesperrt waren.
Wie sich schnell herausstellte, wurden dort Filmaufnahmen gemacht, bei denen eine Horde von hektisch gestikulierenden und schreienden Menschen (Film Komparsen) vor laufenden Kameras durch die Gegend rannten. Keine Ahnung, was da für ein Film gedreht wurde.
Nebenbei sei hier noch erwähnt, dass man im o.g. Bäckereimuseum („...het lekkerste museum van Nederland....“) angeblich Kekse backen kann.

Wer unbedingt shoppen will, dem stehen kleinere und größere Einkaufsstraßen in Medemblik zur Verfügung. Montags soll es regelmäßig angeblich dort auch einen Wochenmarkt geben.

Hinweis in/aus einer dortigen Touristenbroschüre:
„Im Frühjahr gibt es rund um Medemblik blühende Tulpenfelder zu bewundern und im Spätsommer kann man dort Äpfel und Birnen in den Obstgärten von Bäumen pflücken“ ......(Anmerkung: und dann vorsorglich schnell wegrennen. Wer weiß, wem die gehören). Weiterhin ist in dem Touristenheft zu lesen, dass man hier „....vom Muhen der Kühe oder dem Krähen des Hahnes geweckt werden“ kann.
(Anmerkung: Also auf den Hahn kann ich morgens im Urlaub gerne verzichten!).

Fazit: Die Stadt lohnt sich.
 
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