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(ich bin) DER WEG
NIEMAND kommt zum Vater denn durch MICH
Ihr Lieben
Auch wieder so einer dieser „anmaßenden, überkandidelten“ Sprüche …war damals im Jugendkreis´74 mein Denken – und überhaupt …
Wer kennt sie nicht, die Sprüche „Alle Wege führen nach Rom“ oder „seinen eigenen Weg gehen“, Wer kennt nicht Frank Sinatras Superhit: „ My Way“, - und der hatte nun wirklich unbestreitbar Erfolg im Leben. Auch Sid Vicious, ex – Bassist der Sex Pistols hatte einen verhältnismäßig großen Erfolg mit seiner eigenwilligen Coverversion des Songs … bevor er katastrophal abstürzte und seinem Lebensweg abrupt ein Ende setzte. Die Rockband Kiss schmetterte „My Way“ auf ihrem Album – Crazy Nights … und frönte damit schamlos dem aufkommenden Zeitgeist, vermehrt Keyboards auch gerade im Hard & Heavy Musikbereich einzusetzen … und WIDERSPRACH damit ihrer eigenen Aussage: eher würde die Hölle zufrieren, als dass man Konzessionen an den Zeitgeist mache. Das sei man seinen Fans schließlich schuldig. Nixdestotrotz, ein toller, melodiöser Song mit Schmiss …
Was ist ein Weg oder andersrum gefragt, WIE entstehen Wege? Indem man sie geht. Indem viele Füße auf ihnen gehen. Wenn man nur einmal quer über eine Wiese läuft, passiert wenig. Nach kurzer Zeit stellt sich das niedergetretene Gras auf oder wird durch den Wind wieder „in Form“ gebracht. Bewegen sich aber regelmäßig Fußgänger über diesen Weg, entsteht mit der Zeit eine Grasnarbe, ein Trampelpfad, daraus dann ein Weg wird, der Grasbelag zusehends verschwindet und irgendwann, nach vielen Jahren beschließt der Stadt – oder Gemeinderat: Also jetzt machen wir Nägel mit Köpfen und asphaltieren bzw. betonieren diesen Weg und machen daraus ein Sträßchen oder eine richtige Straße auf der auch Autos fahren können. Mein alter Schulweg war so ein ex – Trampelpfad, dann „Naturweg“ und als ich 40 Jahre später die ehemalige Heimat besuchte, war ich baff erstaunt, was daraus wurde, nämlich eine schöne Straße, eingebettet in eine Parklandschaft. Selbstverständlich führte der Weg noch immer vom alten Ausgangspunkt bis zum Nachbarstadtteil, wo meine Schule lag. Diejenigen, welche auf bzw. über diese Wege gingen, hatten einen Grund, genau diesen und keinen anderen Weg zu gehen. Es sprach sich herum, dass dieser Weg von A nach B , C oder D u.s.w führt und genau da wollte man aus irgendwelchen Gründen hin. Zudem – auf einem Weg oder auch nur einem häufig genutzten Trampelpfad läuft es sich besser, einfacher, bequemer als quälte man sich durch kniehohes Gras, Schilf, als kämpfte man sich durch Dreck, Morast und über Felder.
Das Wichtigste am Anfang jeden Weges ist die Kenntnis: WO WILL ICH ÜBERHAUPT HIN und WARUM?
Solange die Erde sich dreht – und das tut sie bekanntlich schon sehr lange, gab´s eine Vielzahl von Göttern oder Vorstellungen von Göttern, welche die Völker, die Elemente u. Weltgegenden untereinander aufteilten. Manche verschwanden, andere kamen hinzu, änderten ihren Namen … jedenfalls ging´s in den Himmeln der jeweiligen Völker ganz schön munter und zuweilen auch hässlich und brutal zu. Als Jesus vor etwas mehr als 2000 Jahren auf die irdische Ebene kam, war das Judentum geistlich so weit ausgehöhlt, dass es kurz vor dem Implodieren stand. Alles, was man vordergründig für Gott tat, geschah mehr oder weniger aus religiösem Pflichtempfinden, aus Tradition … “weil man´s halt so machte“, wie der Prophet Maleachi den Zustand des jüdischen Glaubensleben treffend beschrieb. (Maleachi – 1 .6 – 14) Das wurde denn auch von Jesus unterstrichen während der vielen hitzigen Streitgespräche mit den Schriftgelehrten:
Matthäus 23 . 4 - 5
Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dafür keinen Finger krümmen. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, dass sie von den Leuten gesehen werden.
Jesu Aussage: Ich BIN der WEG - NIEMAND kommt ZUM VATER, denn durch MICH - zeigt nicht nur den Weg auf, er gibt auch gleich das ZIEL - nämlich den VATER mit dazu. Damals schon gab´s Menschen die erkannten, wie leer, wie seelenlos, wie belastend eine Gesetzesreligion sein kann … und ist und die sich tief im Herzen eine wirkliche Beziehung zum wahren Gott wünschten. Sie erkannten, dass Blut von Stieren, Lämmern, gebrochenen Taubenhälsen ein riesiger Selbstbetrug war (Jeremia 7.22) (Psalm 40.6) (1.Samuel 15.22), der nicht im mindesten einer „Erweiterung des geistlichen Sehvermögens“ diente, wozu vor allem das Herz angesprochen werden muss – damals wie heute …
Was war/ist eines der Hauptanliegen der Mission Christi? Den unsichtbaren Gott, dessen wahres Wesen SICHTBAR machen, verständlich machen.
Johannes 1.18 18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.
Johannes 6:46
Nicht dass jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen.
Johannes 14:9
Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?
Eines der eindrücklichsten Erkenntnisse des wahren Gottes ist die Bergpredigt, die heutzutage leider von Menschen jedweder Couleur benutzt u. als Argumentation zur Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber dem Gegner herangezogen wird, während man sonst den Gott, den uns Christus zeigte, allenthalben belächelt, seine Gebote für sich komplett ignoriert, oder wie der Angelsache zu sagen pflegt: Rules are for thee - not for me …
Durch seinen Tod u. Auferstehung wurde allen Völkern gezeigt u. verdeutlicht, dass es den Tod nur auf irdischer, körperlicher Ebene gibt. In der Tat waren die Juden nicht die ersten und einzigen, die von einem Weiterexistieren der Seele wussten; auch und gerade bei Naturvölkern und anderen Kulturen gab es dieses tiefe Wissen. Die Frage lautete nur: In welche Bereiche der anderen Welt gerät man, welchen (in Wahrheit nicht existierenden) Göttern wird gefolgt, die sich als letztlich als Dämonen, als wirklich bösartige Geistwesen entpuppen? In meiner Zeit als ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter hörte ich immer wieder die eine Aussage: “Ich will diesen "Scheiß" nicht mehr“ …, auf verschiedene Weise ausgedrückt. All der Schmerz, das Kämpfen, sich verteidigen müssen, all der Streit, der Neid, Rachsucht, Enttäuschung, der Hass, Zwänge, Süchte etc., davon ist ein Mensch am Ende seines irdischen Lebens überdrüssig. Wenn die Seele sich vom Körper löst und übergeht, ist sie jedoch erstmal die gleiche, wie noch im irdischen Körper. Charakter, Gefühle, Einstellungen sind unverändert. Eine Seele die zu Gott will, tut gut daran, sich zu irdischen Lebzeiten mit den Lehrreden Christi zu beschäftigen und diese zu verinnerlichen, nicht einfach „überlesen“ und „zur Kenntnis nehmen“.
Wie beschreibt sich denn Gott selbst? Jesaja 55:
…7. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter seine Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich sein erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; 9 sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken.…
12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und IM FRIEDEN geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Ruhm und alle Bäume auf dem Felde mit den Händen klatschen.…
Jesaja 56:5
Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.
Es ist „nicht hilfreich“ zum Höchsten gelangen zu wollen und Hass, Bitterkeit, Unversöhnlichkeit wegen pille – palle Dingen, Rechthaberei, Stolz etc. in sich zu tragen. Wir bestehen alle aus ENERGIEN und es ist deutlich erkennbar in der anderen Welt, welche Formen von Energie die Seelen in Richtung Licht oder in dunklere Gefilde zieht. (Matthäus 6.22.Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge Licht ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; 23ist aber dein Auge finster, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein)! …
Keine Sorge, denen wirkliches Unrecht, denen Qual und Leid zugefügt wurden, die kennt Gott und nicht umsonst steht als WARNUNG geschrieben :
„Die Rache ist mein, spricht der Herr, ich will vergelten …“ 5. Mose 32.35
Das Gebot: aus Matthäus 6.14 betrifft – typisch menschliche Verfehlungen – jeder Jeck is anders, sagt der Rheinländer und mancher Zeitgenosse ist halt manchmal etwas schräg drauf. Das schließt Vergewaltigung, Misshandlung Mord, Totschlag, Diebstahl, Betrug AUS. Da geht GOTT ganz sicher NICHT drüber hinweg als wär´s nix und erwarte man müsste dem Mörder vergeben, unabhängig davon ob ´s ihm leid tut, was eine der schändlichsten Lügen über die Gerechtigkeit Gottes ist, die sich der Satan ausdachte.
Wie sich die Seele wünscht, wieder „nach Hause“ gehen zu können, zum Ursprung, zum wahren Schöpfer – nicht zu seinem verstoßenen Fürsten der irdischen Welt, da tut sie mehr als gut daran, sich die Lehren Jesu ZU HERZEN zu nehmen und vor allem den Psalm 34.15 FÜR SICH SELBST ZU VERINNERLICHEN
SUCHE FRIEDEN UND JAGE IHM NACH!
Alles was dem entgegensteht, sollte, darf, kann peu a peu entsorgt werden.
Während ich am Bett in den Hospizen saß und mich mit den Gästen unterhielt, schmunzelten wir manchmal miteinander, während wir den jeweiligen Augenblick verglichen mit auf einem Flughafen oder an einem Bahnhof zu stehen und das Flugzeug oder der Zug sich so lange nicht in Bewegung setzten bis das Gepäck auf sein erlaubtes Gewicht reduziert würde. Heute hoffe, vermute u. weiß ich, dass „unsere Gäste“ gut angekommen sind. Nein, es ist nicht einfach. Ein Leben von Kränkung, Demütigung, Verachtung, Bitterkeit loszulassen, gehört zu den schwierigsten, herausforderndsten, Aufgaben, weil die Seele das Gift der erdachten Ungerechtigkeit eingeimpft bekommt, dass sie nur als Spielball, als Sandsack für andere diente, es überhaupt so verdiente und Gott folglich auch nicht zutraut sich für ihr erlittenes Unrecht auch nur zu interessieren u. für Ausgleich, für Gerechtigkeit zu sorgen, was ein großer Irrtum und ein Hindernis ist, zum wahren Gott zu gelangen. Seien wir ehrlich, wer will denn schon zu einem Gott , dem die Gerechtigkeit schnurz piep egal zu sein scheint. Bingo und 1:0 für den Teufel.
Wir sollten die Unterschiede zwischen Erde u. dem Irdischen und Gott und seinem Himmelsreich nicht „gleichmachen“ wollen.
Jesus sagte klar und deutlich bei seiner Verhandlung vor Gericht:
MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT!
Die Katharer, eine christliche Gruppierung die sich nicht der katholischen Kirchendoktrin unterwarf ,wurden von dieser gnadenlos verfolgt und ausgerottet. Sie glaubten fest daran, dass nur die geistige, die jenseitige Welt von Gott erschaffen war, die hiesige, die irdische, die materielle Welt hingegen vom Satan. Selbst Jesus erkannte Satans Herrschaftsbereich voll umfänglich an und nannte ihn : Den FÜRST DIESER WELT.
Ist das die Wahrheit? Ich maße mir ein solches Urteil nicht an, aber es scheint etwas daran zu sein. Wenn ich sehe, dass auf dieser Welt die Schöpfung von Anbeginn auf Fressen und Gefressen werden aufbaute, dass zu jeder Zeit der Stärkere das Sagen hatte, dass gerade auch in unserer jüdisch, christlichen und islamischen Kultur Tiere als blutige Opfer für unser Fehlverhalten herhalten sollen, Schmerz erdulden müssen. Wir haben Fleisch vom ersten Tag an gegessen – was bei Gott im Garten Eden überhaupt nicht zur Debatte stand: Dem Menschen die Früchte über und auf der Erde, dem Tier das Gras der Erde. Da war anfänglich auch nichts von Raubtieren, von „Fressern“ (Ratten etc.) zu lesen. Kinder, die in diese Welt hinein geboren werden, entwickeln ab einem gewissen Zeitpunkt ein Gefühl für „meins und deins“ und die Bedeutung das „meinige“ zu vermehren und sehr laut Forderungen zu stellen, sprich, das Ego ausbilden, immer mit der unbewussten Angst verbunden, nicht genug zu haben im Gegensatz zum Nachbarn.
Wie beschrieb Jesus den Satan noch? Er ist ein Lügner und DER VATER DER LÜGE! Wenn er die Lüge spricht so redet er AUS DEM EIGENEN! (Wohlwissend, dass ihm eigentlich gar nix gehört, sondern es ihm lediglich gegeben wurde, darüber zu verwalten.
Macht ist etwas, was ausnahmslos ALLE HERRSCHER ausüben.
Jesu Kommentar dazu: Markus 10:42-43
»Ihr wisst, wie die Großen und Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. Aber so soll es bei euch nicht sein! Im Gegenteil: Wer groß sein will, der soll den anderen dienen.
Ja, in der Tat, es ist sehr nützlich diesen Jesus, wie er GOTT darstellte, repräsentierte, ALS DEN BILDHAFTEN WEG zu benutzen um zum wahren Gott zu gelangen, der nicht Gallonen von Tierblut als Opfer braucht u. will, den keine lauten, öffentlichen demoähnlichen Gebetsorgien beeindrucken: (Matthäus 6.6) dem aber Friede, Gnade und Barmherzigkeit wichtig sind.
AMEN