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Zwei im Nebel

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©  Siehdichfuer   
   
Zwei im Nebel
von Rolf Paul Fütterer

Der Morgen kam,
der Morgen nahm,
mir viele meiner Ängste,
zur Seite mir ein Freund ich nahm,
der bot mir Ohr und Herz und Arm,
er fragte mich: "Was denkste".

Der Nebel lag auf unserm Weg,
der steinig war und ohne Steg,
gemeinsam wir ihn gingen,
wir sprachen, was uns ist beweg,
was grad nicht läuft, stattdessen schräg,
ein Vöglein fing an zu singen.

Gemeinsamkeit die uns vereint,
und Hoffnungslosigkeit verneint,
die lässt uns weiter gehen,
der Freund erklärt mir was er meint,
stärkt meinen Mut, auf das er keimt,
und lässt das Licht mich sehen.

Das Licht, das durch den Nebel dringt,
an diesem Tag neu Kraft mir bringt,
es lässt die Sorgen weichen,
nach Hause geht es nun beschwingt,
Glückseligkeit die mich umringt,
mein Freund macht mich zum Reichen.

Und als ich steh vor meiner Tür,
da dankte ich dem Freund dafür,
das er mich hat begleitet,
es war nicht Pflicht, ihm war es Kür
sagt: stets offen steht dir meine Tür,
mir hat's das Herz geweitet.

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Diese Gedicht entstand beim Betrachten des Bildes "Zwei im Nebel", von Gottfried Schmitt, zu finden auf seiner Fotocommunity-Seite und durch kopieren des folgenden Links in euren Browser:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/2069495/display/34919741
An dieser Stelle ein herzliches Danke schön an Gottfried Schmitt für dieses inspirierende Foto.
Euch wünsch ich nun viel Freude beim Betrachten und lesen.
 

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