MoMenTe #2# - von: Becci.

Romane/Serien · Trauriges

Von:    Becci

Erstveröffentlichung: 21. April 2003
Bei Webstories eingestellt: 21. April 2003
Anzahl gesehen: 3.153
Erhaltene Punkte: 19
Seiten: < 1

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Sie saßen auf seinem Bett, er hatte sie schützend in seinen Armen und hielt sie fest. Sie fühlte sich geborgen bei ihm. Im Hintergrund spielte ruhig eine leise Musik und im Zimmer war es dunkel, bis auf ein paar Kerzen, die im Raum verteilt ihr Leben verflackerten. Es war Nacht, tiefe Nacht, sie hatten gemeinsam einen sehr schönen Abend verbracht und genossen nun die Atmosphäre um sich herum... es war Vertrautheit und Liebe... ja Liebe schwebte im Raum.

Sie streckte plötzlich ihre Hand aus und griff ins Leere. Verblüfft schaute er sie fragend an.
Leise flüsterte sie traurig, "schade... ich... ich konnte es nicht fangen"
"Was...?"
"Ich wollte den Augenblick festhalten, doch er ist mir entwischt. Nun ist er für immer vergangen...", murmelte sie leise und eine Träne rann ihr die Wange runter.
"Sei nicht traurig, solche Momente werden wieder kommen", flüsterte er, die Träne wegküssend, "ich liebe dich, mein Schatz, für immer... "


Irgendwann erwischte sie ihn mit einer anderen im Bett.
Augenblicke sind eben doch vergänglich und unwiederbringlich.
Was bleibt sind die Erinnerungen.
Und selbst diese verblassen...

Punktestand der Geschichte:   19

Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?


Ähnliche Stories

Nur eine Bettgeschichte

2.632 Aufrufe • vor mehr als 22 Jahren, Punkte: 7, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Nachdenkliches
Als Alois und Erika sich ineinander verliebten, war die Welt verzaubert. Ein goldener Schleier gab allem ein wunderschönes Funkeln. Die Sonne schien heller, ein Lächeln hatte viel mehr Gewicht und die Farben leuchteten alle intensiver.
 Vorauss. Lesedauer: ca. 3 Min.

Liebesgeflüster

2.681 Aufrufe • vor mehr als 16 Jahren, Punkte: 14, Favoriten: 0
 Poetisches - Romantisches
Warm und ungeniert hauchte ich es dir ins Ohr,
erfreute mich an deiner positiven Reaktion.
Nur um es dir immer wieder zu sagen.
Es dir entgegen zu flüstern.
 Vorauss. Lesedauer: < 1 Min.

Die Stunde der blauen Schatten

3.150 Aufrufe • vor mehr als 16 Jahren, Punkte: 156, Favoriten: 0
 Poetisches - Erotisches, Sommer/Urlaub/Reise
Dies ist die Zeit
zwischen Tag und Nacht,
wenn die letzte Sonnenglut
vom Abendhimmel verschwunden
 Vorauss. Lesedauer: ca. 1 Min.

Weitere Stories des Autoren

Dinge, die mich glücklich machen :) (Bitte alle mitmachen!!!)

38.812 Aufrufe • vor mehr als 23 Jahren, Punkte: 126, Favoriten: 0
 Kurzgeschichten - Aktuelles und Alltägliches, Experimentelles, Zum Weiterschreiben
Ich habe mir gedacht, mal ein paar Dinge aufzuzählen, die mich glücklich machen.
Welche machen dich glücklich?
Was meint ihr, wieviel Seiten wir wohl hinkriegen?

Hiermit sind alle ausdrücklich aufgefordert mitzumachen!!!

 Vorauss. Lesedauer: ca. 4 Min.

Enttäuschung [Gedicht]

6.619 Aufrufe • vor mehr als 23 Jahren, Punkte: 124, Favoriten: 0
 Poetisches - Trauriges
Ich suchte Zuneigung
Und treffe auf Gleichgültigkeit

Ich meinte, Wärme zu spüren
Wo nur Kälte in deinem Herzen ist
 Vorauss. Lesedauer: < 1 Min.

Blaue Augen [Gedicht]

10.228 Aufrufe • vor mehr als 24 Jahren, Punkte: 73, Favoriten: 0
 Poetisches - Trauriges, Sommer/Urlaub/Reise
Strahlend blaue Augen,
hätte ich heute angeblich
- blau wie der Himmel.

Ich sage nichts,
zögere kurz
und meine sarkastisch,
ich hätte heute meine Farblinsen drin.

Nein, ich mein das ehrlich,
wiederholte er,
nicht auf meine
 Vorauss. Lesedauer: < 1 Min.

User, die diese Story mochten, mochten auch

Das könnte dir auch gefallen

Kommentare zur Story:

  Bewegend
*schweig*  
Ragnarok  -  06.04.04 18:54

   Zustimmungen: 0

  Warum schreibst du "... sind eben doch vergänglich ..."? Müsste dann doch jemand das Gegenteil behauptet haben.

Passend zu 'Momente', fand Nummer 1 aber besser. Hier ist mir der romantische Teil zu überzogen (einen Augenblick einfangen...).
Wahrscheinlich ist alles ausgedrückt worden, aber ich finde, dass ruhig noch mehr hätte kommen können.

Mittel.  
Redfrettchen  -  27.03.04 12:49

   Zustimmungen: 0

  Ausgezeichnete Momentaufnahme.
Präzise herausgearbeitet, stimmungsvoll und doch ohne falsche Romantik.

Der Bruch zum Schluß war zwar heftig, aber ihn zu leugnen, das hätte die Erinnerung unvollständig gemacht.

Gut

Gruss Lies  
Lies  -  02.05.03 23:08

   Zustimmungen: 0

  Die Momente, die einem im Gedächtnis bleiben,
können so unterschiedlich sein! Erst will deine
Protagonistin den schönen Moment mit ihrem
Liebsten unbedingt festhalten, und später erhält sie
durch ihn eine eher häßliche Erinnerung an einen
Moment, der sie vorläufig nicht mehr losläßt. Bis sie
dann schließlich auch den vergißt... denn der
nächste Moment, den sie am liebsten festhalten will,
kommt bestimmt, ganz woanders, mit jemand
anderem. Und wenn wir Menschen nicht vergessen
könnten, was bliebe uns dann noch? Das hast du
schön in Worte gefasst.  
Trainspotterin  -  02.05.03 14:13

   Zustimmungen: 0

  Genau!
Das Leben hält massenhaft Ar...tritte für uns bereit, und wir kriegen sie alle ab, ob wir nun den Hintern hinstrecken oder ihn einziehen.
Mit den kleinen Glücksmomenten ist es anders...man muss sie an sich heran lassen. Sie sind wie scheue kleine Tiere, die man zart locken muss.
Aber wer könnte ohne sie leben?
Natürlich weiß ich, dass ich bald wieder hungrig sein werde, aber deswegen aufs Essen verzichten?
Das Gemeine ist, dass Hunger nach Liebe viel mehr weh tut, als Hunger nach Nahrung. Hast du gut erkannt.

(allerdings: man flüstert nur. leise flüstern, das klingt überladen.)  
Stefan Steinmetz  -  27.04.03 15:31

   Zustimmungen: 0

  zum ersten mal seit langem wieder auf dieser seite, bin ich erst mal auf eine story von dir gestoßen. ich kenne diese gefühle und ich finde du hast wirklich ein großes talent sowas mit wenigen worten zu beschreiben und auch wirklich zu fassen. das gelingt nur sehr wenigen.
möchte nur noch etwas zu den vorausgehenden kommentaren sagen. sicher tut es unglaublich weh, wenn eine beziehung in die brüche geht. aber ich bin trotzdem immer noch der meinung, dass die schönen seiten einer beziehung viel bedeutender sind als der schmerz. es fällt mir schwer mich anderen zu öffnen und eine beziehung einzugehen, weil ich angst vor diesem schmerz habe, aber die wenigen male, die ich es bisher getan habe, habe ich nie bereut. ich habe so viel gelernt über mich und andere, habe so viele unglaublich schöne momente erlebt und gelernt die welt von einer anderen seite zu sehen. und all das halte ich für sehr viel bedeutender als den schmerz, den man am ende einer beziehung empfindet.  
Josephine  -  25.04.03 16:33

   Zustimmungen: 0

  Genau weil sowas immer passiert, lasse ich mich nur ungern auf Beziehungen ein. Der Schmerz überwiegt nämlich immer diesen schönen Moment. Zumindest ist das bei mir so -_-'
Was mit Schubladen gemeint ist, weiß ich nicht genau. Vielleicht geht nicht jeder Partner gleich mit einem anderen ins Bett, aber Verletzungen kann man ja auf die verschiedensten Weisen zufügen. Manche sind ja sehr kreativ, was das angeht. Fünf traurige Punkte!  
Jan Nolte  -  22.04.03 20:31

   Zustimmungen: 0

  Jo so ist es wohl meistens. Doch manchmal wird man verlassen und man kommt nie darüber hinweg. Das gibts auch...trotzdem sehr schön beschrieben!  
Amazone  -  22.04.03 17:33

   Zustimmungen: 0

  Kurz und knapp das Leben erzählt, wie es wirklich ist. Natürlich darf man das aber nicht verallgemeinern. 3 P.  
NewWolz  -  21.04.03 22:57

   Zustimmungen: 0

  ...ich möchte niemanden in schubladen stecken...  
Unbekannt  -  21.04.03 17:46

   Zustimmungen: 0

  Puhhh....der Übergang ist heftig, ist aber keineswegs nur eine Illussion. So ist es leider im Leben, aber es gibt Menschen, die sind anders. Sie sind weder oberflächlich noch Lügner. Ich glaube, wenn man lange genug sucht und in den Augen eines Menschen mehr erkennt, als nur das übliche, ich glaube, dann kann es kein Fehler sein, sich für diesen zu entscheiden.
Ich will damit eigentlich sagen, dass nicht alle in eine Schublade gesteckt werden dürfen, es kann nämlich passieren, dass sich einige verletzt fühlen.
Anonsten ist es dir ganz gut gelungen, diesen Moment in Worte zu fassen.  
Marco Frohberger  -  21.04.03 17:40

   Zustimmungen: 0

Sharing is Caring

Sharing is Caring

Dir gefällt eine Story besonders gut?


╰┈➤ Teile sie! જ⁀➴


Den "Teilen" Button findest du unten rechts in jeder Story...


Jedes Teilen einer Story, hilft dem Autoren UND Webstories!

Die neusten Kommentare

Kommentar von "Marco Polo" zu "Mission Titanic - Kapitel 7"

Sehr spannend und lebensnah ist die Sache mit Murdoch. Wiedermal sah ich alles wie in einem Film vor mir. Ich kann nur sagen klasse geschrieben. Was dir alles so einfällt einfach genial.

Zur Story  

Beliebte Kommentare

Kommentar von "darkangel" zu "Die Sanduhr läuft ..."

uuuh, wer redet da hinter meinem rücken über mich? ich bin allwissend und lasse ncihts ungestraft!;P jaaa zu deinem gedicht: ich habe es vor ein paar stunden schon mal gelesen und auf mcih wirken l ...

Zur Story  

Aktuell gelesen

"Kein Werther" von PoetySmurf

Weiße Punkte auf rötlichem Stoff dies leere Kleid könnte Schmücken deine Beine, Brüste und auch Rücken, das ist, was ich so sehr erhoff.

Zur Story  

Die neusten Kommentare

Kommentar von "Gerald W." zu "Tagebuch einer aktuellen ISLAND Reise August 2026"

29 Seiten die sich lohnen zu lesen. Der Text ist informativ, unterhaltsam, teilweise sogar spannend und vor allem humorvoll. Vom geschichtlichen Hintergrund bis zu heutigen Preissteigerungen, lukrativ ...

Zur Story  

Beliebte Kommentare

Kommentar von "Sabine Müller" zu "Die zwei Eichen"

Eine rührende Geschichte. Es steckt so viel in ihr. Gerade die Eichen machen auch viel aus, das Wort Amtsgericht etc. Eine traurige Geschichte. Ich träume seit Jahren selbst von einem Hof. Viellei ...

Zur Story