... für Leser und Schreiber.  

Fortsetzungsgeschichte Lovestories, Liebesbriefe, Schnulzen & Romanzen...

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©  Sommertänzerin   
   

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Kleine Meerjungfrau am 02.02.2007 : Der Typ von der Bushaltestelle

Diese Geschichte ist schon zehn Jahre alt, aber ich mag sie immer noch, weil es um meine erste große Liebe geht. Ich stand an der Haltestelle und meine Freundin meinte: "Der Typ dahinten ist neu auf unserer Schule" Lange gelockte Haare hatte er und eine graue Jacke, das weiß ich sogar heute noch. In den Pausen behielt ich ihn immer im Auge und er stand auch immer in der "verbotenen" Raucherecke hinter dem Kompost oder der Gartenlaube. Wir kamen so dann und wann ins Gespräch und ich mochte ihn immer mehr. Irgendwann war dann die Feier "Tanz in den Mai" angesagt und dort sollte er auch hinkommen. Tja, und da kamen wir uns dann näher. Nach ein paar Bier und einem U-Boot...Es war ein schöner Abend und ich werde ihn nie vergessen, weil es meine erste richtige Begegnung mit einem Mann war...
 
Susanne Pahl am 13.02.2007 : Nicht erwiderte Internetliebe (eine wahre Geschichte)

Seit ich immer mehr das Gefühl hatte, dass meine Ehe vorüber war und mich nichts mehr mit meinem Mann verband, zog ich mich mehr und mehr in mein eigenes Zimmer zurück, in dem auch mein Computer stand. Durch das Chatten meiner beiden Söhne neugierig geworden, suchte ich mir einen Chat, in dem es vor lauter lustigen und freundlichen Leuten wimmelte. Nach nicht mehr als einigen Tagen betrat ein neuer Chatter den Raum, mit dem ich recht bald ins Gespräch vertieft war. Von nun an chatteten wir jeden Vormittag, bis meine Kinder aus der Schule kamen, und jeden Abend, wenn mein Mann wieder einmal auf der Couch eingeschlafen war. Wir chatteten im Flüstermodus miteinander, verabredeten uns dort und hatten beide das Gefühl, als ob wir uns bereits seit Jahren kannten. Er vertraute mir viele Dinge an und sagte einmal zu mir „ich weiß nicht, warum ich dir das alles erzähle, aber du stellst die richtigen Fragen aus dem Bauch heraus“. Dann begann auch ich, von meinen Sorgen zu erzählen. Und eines Tages schrieb er mir, dass ich mich so furchtbar traurig anhören würde und er mir deshalb seine Telefonnummer geben wolle, damit ich ihn anrufen könne. Ich war aufgeregt wie ein Teenager, holte mit klopfendem Herzen das Telefon und rief ihn an. Wir telefonierten, bis der Akku meines Telefons leer war und dann holte ich mein Handy und rief ihn erneut an. Ich weiß nicht, wie lange wir an diesem Tag miteinander sprachen, aber es war, als ob die Sonne aufging. Von diesem Tag an war der Kontakt noch intensiver, wir chatteten nicht nur, wir telefonierten von nun an regelmäßig. Obwohl ich ein Foto von ihm besaß, wollte er von mir keines haben und so blieb es dabei, dass ich nur eine Stimme für ihn war. Es kam, wie es kommen musste und es schlichen sich Gefühle ein. Wir telefonierten nun jede freie Minute miteinander und ich konnte es kaum erwarten, wenn mein Mann aus dem Haus oder abends eingeschlafen war. Stets schickte ich eine SMS um ihm mitzuteilen, dass ich freie Bahn habe. Wir sandten uns E-Mails und nutzten jeden Moment zusammen. Schließlich nahm ich das Telefon nachts mit ans Bett, weil er mich morgens um fünf anrief und wir eine Stunde miteinander telefonierten, bis er zur Arbeit fahren musste. Eines Tages reichte das uns beiden nicht mehr. Wir wollten uns treffen und dann bat er mich, ihm ein Foto von mir zu schicken. Unser erstes Treffen klappte nicht, doch das zweite folgte nach einem zweiwöchigen Urlaub seinerseits. Wieder war ich aufgeregt wie ein Teenager und mein Herz flatterte wie wild vor freudiger Erregung. Wir trafen uns an einer Tankstelle, wo er mich abholte, weil er sich in der Stadt, in der ich auf ihn wartete, nicht auskannte. Als ich ihn und sein strahlendes Lächeln sah, schenkte ich ihm augenblicklich mein Herz und meine Liebe. Es war ein zauberhaftes Wochenende, das schönste in meinem ganzen Leben. Wir nahmen uns ein Hotelzimmer, verbrachten die ganze Zeit zusammen, bummelten durch die Stadt, gingen Eis essen und fielen in einen Rausch der Gefühle. Trotzdem kam der Tag des Abschieds und er musste mich wieder verlassen. Ich weinte keine Träne, doch mein Herz weinte dafür umso mehr. Aus uns ist kein Liebespaar geworden, doch noch heute, nach fast vier Jahren unserer ersten Begegnung im Chat, von denen ich inzwischen seit dreieinhalb Jahren von meinem Mann getrennt bin, sind wir immer noch befreundet. Obwohl wir heute kaum noch miteinander chatten, so telefonieren wir regelmäßig, auch wenn unsere Gespräche nicht mehr über Stunden gehen, wie damals. Wir wohnen 250 Kilometer auseinander, das hindert uns jedoch nicht daran, dass er ab und zu mich besucht und ich des Öfteren ein Wochenende bei ihm verbringe. Mein Herz schlägt weiter für ihn und meine Liebe ist noch immer so tief wie das Meer. Nach all den Jahren fühle ich so wie an dem Tag, an dem ich ihn zum ersten Mal sah. Es soll wohl nicht sein, dass er diese Liebe für mich erwidert. So nehme ich seine Freundschaft an und hoffe, dass sie noch ewig hält.
 
Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du selber weiterschreiben.
 
 

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