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Die widerliche Seuche der Fortsetzungsgeschichten, die NIE fortgesetzt werden!!!
Stefan Steinmetz,
08.11.2004 |
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Hallo Leute
Kaum habe ich gestern den ersten Teil meines Romans „Das 4.Reich-Ein Alternativweltroman“ online gestellt, purzeln auch schon die ersten Emails in mein Postfach. Bis heute Abend kamen fünf Stück, alle geschrieben von Leuten, die mich (noch) nicht kennen.
Immer stand das Gleiche in den Emails: „Das fängt ja interessant an, aber wirst du auch weiter schreiben?“ Alle Emailer äußerten die Befürchtung, dass ich nach vier oder fünf Teilen die Lust verlieren könnte und sie sich dann verar…t fühlen würden.
Ich klärte die Frager dahin gehend auf, dass ich grundsätzlich IMMER weiter schreibe, bis das Wort „ENDE“ unter dem letzten Teil erscheint, egal ob es vier oder vierzig Teile werden.
Aber ich verstehe die geäußerten Befürchtungen nur zu gut. Auch mir ging es in der Vergangenheit schon ähnlich. Da fange ich an, eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen und zu kommentieren. Es geht bis Teil fünf oder sechs und SCHLUSS!!! Schreibt man die Autorinnen und Autoren an, heißt es lapidar:
Och mir fehlen grade die Ideen
Habe grade keine Lust
Habe grade keine Zeit
Hab gerade keinen Bock
Will gerade nicht
Kann gerade nicht
Höre eh damit auf
Mache nicht weiter
Ist mir eigentlich total wurscht
Werde vielleicht irgendwann mal wieder dran weiter schreiben, kanns aber nicht versprechen
Usw…usw…usw…usw…
Ehrlich gesagt finde ich persönlich das zum Erbrechen. Man fühlt sich reingelegt.
Und was noch ekelhafter ist: Solche Schreiber nehmen Leuten wie mir die Leserinnen und Leser weg!!! Denn die denken doch alle: „Och nee du! Fortsetzungen? Nein danke Herr Steinmetz! Ich les doch nicht vier oder fünf Teile und dann haste keinen Bock mehr! Ohne mich! Lies deinen Schei… doch alleene!“
Ich selber möchte die Fortsetzungsschreiber, die nie weiter schreiben um eines bitten:
Entweder ihr schreibt euer Zeug wirklich fertig oder ihr lasst es auf euren Rechnern stehen, bis die Geschichte zu ENDE ist und stellte sie ERST DANN in Einzelteilen online.
Es ist wirklich eklich, wie immer wieder einige Schreiber mit Fortsetzungsgeschichten anfangen und wenn sie nicht SOFORT riesige Mengen an Lobeshymnen erhalten, einfach sang und klanglos aufhören! Aber gerade dieses unschöne Benehmen ekelt die Leser weg!!!
Darum möchte ich alle Fortsetzer bitten, nur zu schreiben, wenn ihr auch bis zum Ende durchhaltet. Es kann tatsächlich vorkommen, dass man mal zwei Wochen nicht zum Schreiben kommt, aber wenn Leser auch nach Monaten keine Fortsetzung finden oder feststellen müssen, dass der Schreiber die Geschichte einfach gelöscht hat, werden sie sauer und lesen auch andere Autoren nicht mehr. Ihr schadet mit eurem unfairen Verhalten anderen unschuldigen Autorinnen und Autoren! Wenn ihr Lob haben wollt, müsst ihr schon was dafür tun. Am wichtigsten: die Geschichten auch bis zum Ende schreiben. Wenn nicht, lasst es bitte! DANKE!!!
Was denkt eigentlich die Webstories-Gemeinde über dieses Thema? |
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Alle Antworten |
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  | @ISA | Stefan Steinmetz 06.05.2005 |
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  | Gut, | Marco Frohberger 08.05.2005 |
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  | Ich noch einmal | Albert Kilian, stiller Leser auf www.webstories.cc 09.11.2004 |
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  | @ Lies: Diese Idee ist nicht schlecht. | Stefan Steinmetz 10.11.2004 | | | Allerdings kann das nur unser Webmaster Robert entscheiden. Wir haben schon mal über diese Leichen diskutiert. Es war aber Drachenlord (nicht Compuexe), der das ansprach.
Es sind auch sehr viele Kurzgeschichten da, die einfach tot rumliegen. Schreibt man den Autoren eine Mail, erhält man "zur Belohnung" einen Mailerdämon.
Aber das mit der Zweimonatsfrist klingt wirklich gut. Das würde die "Seuche" gewaltig eindämmen.
Ich selber mag schon gar keine Fortsetzungsgeschichten mehr anfangen (obwohl ich sie wie mein "Verteidiger" Albert sehr liebe), weil ich mich vera...t fühle, wenn nach drei Teilen sang und klanglos Schluss ist.
Leidtragende sind dann Leute wie Aves, die durchhalten. Dessen Zeugs les ich aber erst, wenn er Ende drunter schreibt. Schon zu oft bin ich hereingelegt worden. Es haben mir sogar Leute Emails geschrieben wie: "Könntest du das mal lesen? Was hältst du davon?" Ich Depp lese und kommentiere und was passiert: Mittendrin hörts auf.
Ich schimpfe ja nicht auf SchreiberInnen, die eine Schreibblockade erwischen. Das passiert.
Zum Beispiel hat es Evi Metevelis mit "Lyssa" eiskalt erwischt. Die hat sich in eine Ecke geschrieben und kommt da so schnell nicht wieder raus. Also Lesepause, bis sie wieder loslegt. Dann muss ich allerdings alles wieder von vorne an lesen, weil ich es inzwischen nicht mehr im Kopf habe.
So was kommt vor. No Problem. Oder wie Compu, der seine "Rothaarige" immer mal wieder fortsetzt. Auch kein Problem.
Es ärgern mich nur diese Hab-keinen-Bock-mehr-Leute.
Ich denke, ich schreibe dem Webmaster mal ne Mail, ob man das auf den zukünftigen Webstories so einrichten könnte.
Ich habe Evi mal geschrieben, dass es bergab geht mit den Fortsetzungsschreibern. Dass wir ein ganz arme Zunft sind.
Als ich im Sommer 2002 "Kacker" online stellte, hatte ich zehn Kommentatoren und genauso viele Still-Leser.
"Nachtkind" 2003 brachte es noch auf fünf Kommentatoren und sieben Still-Leser.
"Clankind" 2004 hatte zwei Kommentatoren(und es kamen noch zwei mittendrin dazu) und fünf Still-Leser.
Habe Evi geschrieben, dass laut Statistik mein nächster Roman also Minus zwei Kommentatoren und einen halben Still-Leser haben wird.
Ohne Witz: es stimmt!
Den neuen Roman kommentiert niemand und ich habe EINEN Still-Leser.
Das ist leider nicht zum Lachen für mich. Obwohl ich als richtiger Schreiber vor allem für mich selbst schreibe, wünsche ich mir doch wie alle anderen ein bisschen Feedback.
Das bleibt leider wegen der "Leichen-Schreiber" immer mehr aus.
(und dann krieg ich hier auch noch Schelte, wenn ich tränenden Auges davon berichte *buhuuu*, na ich überlebs schon...*ggg*) | antworten |  |
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  | Hm ... | Sheila McLane 08.11.2004 |
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