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Schattenlos

Poetisches · Schauriges · Experimentelles · Sommer/Urlaub/Reise
Schattenlos
trägt die Nacht mir Stille
schweigend dort im Unversteck
wo Schatten silbrig,
Licht verschlingen
und das Uhrwerk ewig schweigt.
Wo tiefe Mitternacht von Tag verdorben
sich im Blutrausch ausgestreckt,
wo dunkle Höfe unverborgen,
sich dem Spiele einverleiben.
Wo rote Himmel sich erschweigen,
das Nachtwerk, das bleibt ungetan.
Wo Wälder voller schriller Geigen,
die dem Zwecke nicht Untertan
und kreischen, kreischen ungesehen.
Wo Zeit nicht bleibt im trägen Tage
und Schatten dümpelt lautlos hin
im Wasserfluss ohne Wiederkehr.
Geh weiter Fremder, bleib nicht hier.
Dies ist ein Land der Düsterträume
hingeträumt im brütendheißen
Mittagsschatten.


©Anariel 21.08.2012
 
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Kommentare  

l�schenHallo Sascha,

es freut mich, dass es auch dir so gut gefällt.

Liebe Grüße auch an dich


Tis-Anariel (30.08.2012)

l�schenIch kann mich nur anschließen - wunderschön :-)

Sascha Gries (30.08.2012)

l�schenHallo Petra,
na das freut mich ja, dass es dir auch gefällt.


Tis-Anariel (24.08.2012)

l�schenEin wunderschöner Text, wie immer und das Bild passt klasse dazu.

Petra (24.08.2012)

l�schenHallo Michael,
vielen Dank für deinen Kommentar.
Freut mich, dass es dir gefällt.

Huhu Gerald,
auch dir Danke fürs kommentieren.
Shcön, dass auch dir Bild nebst Text gefällt.


Tis-Anariel (23.08.2012)

l�schenSehr hübsch. Sowohl Gedicht als auch Bild gefallen mir sehr.

Gerald W. (23.08.2012)

l�schenDieses Land der Düsterträume, das du in einem faszinierenden Foto perfekt in Szene gesetzt hast, hat den Rausch des Blutes in dem Fremden geweckt. Zum Glück war das Ganze nur ein Traum!
Tolles Gedicht mit starken Worten!
LG. Michael


Michael Brushwood (23.08.2012)

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