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Neues von der kleinen frechen Frieda

Aktuelles und Alltägliches · Kurzgeschichten
Die kleine Frieda war eine richtig freche Göre. Immer und überall machte sie Ärger.
Seit die Familie umgezogen war, hatten die neuen Nachbarn keine Ruhe mehr.
Eines Tages tauschte sie die rosa Unterwäsche der Nachbarin gegen die Handtücher einer Familie, die ein paar Häuser entfernt lebte, aus.
Gestern jagte sie den kleinen dicken Benjamin auf seinem Rad mit ihrem Rennrad durch die gesamte Fußgängerzone. Letztendlich fiel der arme Junge vom Rad und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden, weil er sich beide Knie stark aufgeschürft hatte und geröntgt werden musste.
Nein, leid tat Frieda das nicht. Mit einem hämischen Grinsen auf dem Gesicht stand sie hinter dem Betonpfeiler des Gebäudes, in dem sich der Lebensmittelladen Plus befand, und badete in Schadenfreude.
Nach dieser fiesen Aktion gönnte sie sich ein Überraschungsei, welches natürlich nicht bezahlt wurde, sondern geklaut...
Ja, Frieda war ein wirklich ungezogenes Mädchen, dass muss einmal gesagt werden.
Die Schule schwänzte sie oft und wenn sie einmal da war, dann schrieb sie ab. Als Dankeschön aß sie den Mitschülern die Butterbrote weg und steckte ihnen Mehlkäferlarven in die Schulranzen und warf Kaugummis in ihre Kapuzen und Haarschöpfe.
Einmal hatte Frieda Läuse. Diese verkaufte sie an die Mitschüler der höheren Klasse, da diese wussten, dass sie dann frei bekommen würden.
Von dem eingenommenen Geld holte sie sich den größten Eisbecher der Stadt und bekam noch während des Essens entsetzliche Bauchschmerzen.
Das hielt sie jedoch nicht davon ab, die Passanten mit ihrem Katapultlöffel mit Sahne und Eis zu beschießen...
Die Eltern wussten schon gar nicht mehr, was sie machen sollten. Nichts half.
Sie hofften, dass sich das Mädchen im Alter ändern würde, aber da wurde Frieda bloß noch schlimmer...
der Hengst am 16.04.2007: Frieda - eine Göre
die frechste - ich schwöre
stets auf Zack
mit Schabernack...
Sie klaut gern
sieht nur Fern
haut sich den Wanzt voll
schreit mächtig toll
Das ist Frieda - die Göre
die frechste - ich scwöre
 
Homo Faber am 16.04.2007: Meistens sind die Mädchen in der Pupertät etwas schwierig, unsere Frieda dachte keineswegs daran, eine Ausnahme zu machen.
Schule schwänzen, nachts wegzubleiben gehörte noch zu den harmlosen Dingen. Natürlich vorordneten die Eltern regelmäßig Hausarrest, aber daran hielt sich Frieda kaum. Sie fand immer einen Weg, um sich wegzuschleichen, falls sie überhaupt von der Schule nach Hause kam. Angst vor ihren Eltern hatte sie schon lange nicht mehr.
Eines Tages kam sie mit neuer Frisur nach Hause. Unter ihren langen Haaren hatte sie sich einen Irokesenschnitt verpassen lassen, und wenn sie die Haare zum Zopf trug, waren die Seiten und der Hinterkopf total kahl rasiert. Ihre Eltern erlebten einen Schock. Dass es total hässlich aussah, störte sie nicht. Und wenn sie doch mal einen Typ aufreißen wollte, ließ sie ihre Haare einfach offen. Ja, Verehrer hatte sie nicht wenig.
Ihr erstes Mal erlebte sie bereits im Alter von zwölf Jahren. Wenige Wochen später folgte auch schon ihr zweites Mal.
Inzwischen war sie 16, aus der kleinen frechen Frieda, war nicht nur die große freche Frieda geworden, sondern auch das Flittchen der Schule, mindestens einmal am Tag hatte sie Sex. Da ihre Klassenkameraden ihr zu langweilig waren, suchte sie sich nur Jungs aus der Oberstufe aus. Jeden Tag durfte ein anderer dran glauben. Allerdings bestand die Oberstufe nur aus etwas über 100 Schülern, so dass sie die gesamte Oberstufe inzwischen schon vier Mal durch hatte.
 
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Kommentare  

Hallo, vielen lieben Dank für die Beiträge. Ich hatte auch eine lustige Idee zum Weiterschreiben, aber sie ist futsch. Ich hoffe, dass sie wieder heimkehrt... LG Sabine

Sabine Müller (18.04.2007)

Hallo, vielleicht fällt mir noch etwas ein... Danke für den Kommentar. Lg Sabine

Sabine Müller (09.04.2007)

Lustige geschichte, kann mir diese Frieda gut vorstellen. Könnte vielleicht an einigen stellen noch etwas mehr ausgeschmückt werden.

Gruß Holger


Homo Faber (09.04.2007)

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