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vom schwimmen. tauchen und ankommen

Poetisches · Romantisches
ich trieb ziellos in den wellenjahren
hielt mich an meerjungfrauen
fest die spiegelungen meiner
hoffnung waren
tauchte bis zum grund
und schwamm auf tsunamis
mit einem ziel aber niemals
einer richtung

jeder weg schien der richtige
und falsche zu sein
jede handlung war
vor mir zu rechtfertigen
und auch wieder nicht

heute habe ich eine richtung

nichts am horizont das winkt
und nichts im rücken
was schiebt
sondern etwas im herzen
was mir den weg flüstert

etwas was mich oben hält
mir genügend kraft zum schwimmen
schenkt
und mir die hand reicht
damit ich daran verweilen und
durchatmen kann

jedes lachen meines sohnes
ist ein stern an dem ich mich
orientiere
und seine umarmungen sind
wie die zwei zeiger eines
kompass die mich belohnen
wenn ich den kurs halte

dank ihm und dir hab ich
boden unter den füßen
ein segel das uns drei tragen
wird und zwei riesige anker
die ihr hören könnt
wenn ihr ganz leise seid
und aufmerksam lauscht

da irgendwo zwischen euern
herzschlägen
 
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