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2 Seiten

Rote Lippen

Poetisches · Erotisches
© klaus60
Weiß ist es und dick und so richtig warm,
zudem in bester Reichweite seines Arm,
das Ding, das er da vor sich hat,
prall in seiner Haut und samten glatt.

Es sprengt verführerisch die harte Füllung,
schon fast auch die ach so zarte Hüllung.
Gleich wird er seine Hand drum legen
und die köstlich Stange sanft bewegen.

Schon handelt er gar heftig in Gedanken,
da bringt ein Bild den Entschluss zum Wanken
und lässt ihn rasch vollends kippen:
Ihn lockt ganz plötzlich ein Paar volle rote Lippen.

Rote Lippen bekanntlich immer faszinieren,
Gerade Männer voll Lust nach ihnen gieren.
Die höchsten aller Freuden sie verheißen,
Verbergen spitze Zähne, die gern beißen.

Darüber lachen schwarze Augen voll Verlangen,
wiewohl verhalten und mit Zaudern und Bangen:
Wird er ihr seine pralle weiße Wurst wohl gönnen?
Wird sie ihrer gierenden Lust dann frönen können?

Seine blauen Augen sehen nur der Lippen Haut:
Sie ist so weich und sanft, das Rot dröhnt laut.
Er ist besiegt und senkt brav seine Lider
Einverständnis signalisierend mehrmals nieder.

Unschuldig liegt sie da und präsentiert
sich, ergeben wartend, was denn nun passiert.
Schleichend nähern sich die roten Katzenkrallen,
um sich um die weiße Wurst zu ballen.

Aufwärts hebt der Finger belebendes Geschick
Die schlanke Stange, macht sie auch noch dick.
Zwei Finger führen sie behutsam an die Lippen,
die intensiv und voll Genuss darüber dippen.

Die Zunge wagt sich aus dem Zahngehege,
Leckt an der Stangen Spitze rund und rege,
Schwups verschwind’t die Wurst in ihrem Mund,
als wär’s ein selten leckrer Fund.

Hoch zu seinen Lidern blicken schwarze Augen,
während rote Lippen emsig weiter saugen,
fragen, ob er es auch so sehr genießt,
was sie mit Freuden über diese Wurst hingießt.

Zögernd kommt das Ding ans Tageslicht zurück,
sein Weiß entkommt den Lippen Stück um Stück.
Ihre Augen leuchten hell, versprühen Lust:
Gibt es Schöneres als so’ne dicke weiße Wurst?

Am Löchlein zittert die Zunge hin und her.
Schnell verschwind’t die Wurst einmal mehr.
Lippen ziehen sich zurück und Zähne blitzen,
streifen die Haut lang, ohne sie jedoch zu ritzen.

Eifrig wird die Wurst nun gezuzelt und geleckt,
der Mund die weiße Dicke ganz verdeckt.
Er nickt zufrieden: „Ich hab es gleich gewußt!
Das Gelutscht bringt viel Seligkeit und Lust!“

Da wurde ihm mit einem Mal bewusst -
was er im Grunde immer schon gewusst:
Dass er teilen konnt\\\' ihr Fühlen
bei dem ganzen geilen Wühlen.

Auf und ab Lippen gleiten,
Zunge leckt von allen Seiten
Finger drückt.
Er ist entzückt.
Es schleckt
verdeckt
atemlos
ganz groß…

Plötzlich explodiert die Spitze,
es schießt durch die Ritze
der Inhalt tief in ihren Mund
bis zu ihrem gier’gen Schlund.

Und dann voll Genuss
haucht sie einen Kuss,
den er wahrnimmt dumpf.
Sie aber strahlt Triumph.


Und die Moral von der Geschicht’:
Manchmal lohnt sich auch Verzicht!

Andrerseits: Was einst dick und stolze Zier
ist durch der roten Lippen geile Gier
Geschrumpelt nun - ich sag es überlaut -
zu einem Fetzen schlapper grauer Haut.
 
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