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2 Seiten

Patrick die Pute

Amüsantes/Satirisches · Experimentelles
Es war so im November da kam die kleine Pute in ein Heim. Viele andere Puten lebten hier und jede von ihnen, teilte Patricks Schicksal. Entweder war die Mutter geschlachtet worden oder der Vater oder, wie in Patricks Fall, gleich Beide.
Kameradschaft gab es nicht, jedes Mal die selbe Prügelei um die Körner. Dabei war genug für alle da. Alles war kalt und steril und niemand traute dem anderen über den Weg.
Patrick fühlte sich hier nicht wohl. Er hatte keine Freunde und wurde auf Grund seines zu kleinen Schnabels sehr gehänselt. Oft legte er den Kopf nachts in sein Federkleid und weinte leis. Bloß nicht laut, damit die anderen Puten ihn nicht hören und am nächsten Tag auslachen würden.
Nur eine liebe Person gab es hier. Sie hieß Babette und machte die Zimmer sauber. Dafür bekam sie mehr Korn und erwachsen war sie auch schon. Sie sah sofort, wenn es Patrick schlecht ging und eines Tages, als er ihr erzählte, wie sehr er seine Eltern vermissen würde, sagte sie, dass es ihnen gut geht, da wo sie sind. Das machte Hoffnung. Er malte sich diesen Ort aus, an dem seine Eltern sein würden. Manchmal sah er sie in seinen Träumen an einem Fluss baden oder in Wäldern tollen. Eine andere Pute, sie hieß Herold, machte ihm eines Tages aber diese Bilder kaputt und sagte, dass seine Eltern in einer Dose Ravioli leben würden. Babette sagte zwar, dass das Quatsch sei, aber dabei war sie sehr traurig und Patrick fühlte das es so war. „Meine Eltern in einer Dose gefangen. Das kann nicht sein“ fuhr es im tagelang durch den Kopf. Zwei Tage später war er aus dem Heim ausgebrochen.

„Was machst du denn hier so allein?“ fragte die Taube. „Bald bricht die Sonne heran und dann kannst du hier nicht mehr sein“. Dabei schüttelte die Taube sich aufgeregt und plusterte sich auf. Eine andere Taube kam hinzu und schaute ungläubig.
Es war Nacht. Patrick war Stunden um Stunden gelaufen. Erst über ein Stoppelfeld, dann durch einen Wald und irgendwann stieß er auf etwas sehr glattes und nun stand er hier. Vor ein paar Tieren, die er nie zuvor gesehen hatte. Sie waren so winzig. Das musste er sofort seinen Eltern erzählen, wenn er....
„Ich suche meine Eltern!“ sagte Patrick schüchtern, sah erst die eine, dann die andere Taube an und fügte dann hinzu „Man hat sie gefangengenommen“. Die Tauben schienen nicht zuzuhören und wiederholten immerzu, dass die Pute doch verschwinden müsse. Sie schienen wirklich Angst zu haben.
Als die Sonne langsam Licht brachte eröffnete sich ein ganz anderer Blick. Überall waren Berge und inmitten der Berge war Feuer. Die Tauben waren längst mit den ersten Strahlen weggeflogen. Alles war auf einmal so laut. Komische Tiere jagten durch die Berge. Sie schrieen und dampften und dann sah Patrick den ersten Mensch.
Genau vor ihm ging er. Er roch nach Tod. Streng und süß. War unglaublich groß und hatte starre böse Augen. Der Pute begann das Herz zu klopfen. Sie erinnerte sich irgendwie im Innern an diesen Geruch, zwängte sich in eine Ecke und krümmte sich dort in sich zusammen.
Erst als die Sonne wieder weg war, kam sie heraus. Nur noch wenige Menschen waren weit in der Ferne bei den Lichtern zu sehen. Weit genug weg um sie nicht zu wittern.
Patrick war völlig fertig. Er war zwar ein paar mal eingenickt, aber nur für Sekunden. Noch immer zitterte er. Das einzige, was ihn noch aufrecht hielt, waren seine Eltern. Es war, als würde eine Stimme tief in ihm rufen. Die Stimme seiner Mutter. Das gab ihm Kraft.
Wo sollte er bloß diese Raviolidose finden?
Als auch die letzten Lichter weg waren, kamen die Tauben wieder. „Du bist immer noch hier?“ fragte eine mütterlich. Dabei kam sie Patrick nahe und berührte mit ihrem Schnabel sacht sein Gefieder. „Was ist mit deinen Eltern?“
Patrick war froh, die Tauben zu sehen. „Meine Eltern sind in einer Raviolidose“.
„In einer Ravoilidose? Wie kann man darin gefangen sein?“ Die Tauben schienen nicht zu verstehen.
Franziska Löhr am 25.11.2003: Patrick wiederholte seine Frage "Wie kann man darin gefangen sein?"
 
Paolo Pinkel am 17.12.2003: Ein Knall zerriß die Stille und Federn flogen durch die Luft. Patrick war über und über mit einer breiigen, blutigen Masse bedeckt die eben noch eine Taube gewesen war.Patrick war starr vor Schreck und konnte sich nicht bewegen, da kam auch schon ein Hund und packte ihn im Genick.
"Friß die Scheißpute nicht du Drecksköter" schrie der Jäger, packte Patrick am Arsch und stopfte ihn in einen Sack.
 
Paolo Pinkel am 18.12.2003: Patrick wurde es schwarz vor Augen und er verlor das Bewußtsein.
Peng, der Sack wurde unsanft auf den Boden geschmissen und Patrick wachte wieder auf.
"Mach mal die Dose Ravioli klar du wertlose Drecksau, heute gibt es mal wieder was anständiges zu fressen" "Mama, Papa" dachte Patrick und wurde auch schon mitsamt seines Sackes in die Höhe gehoben.
Krrrr, Krrrrr, Krrrrrrr hörte Patrick. Der Jäger schärfte sein Beil. "Bevor ich dich schlachte ficke ich dich erst noch in den Arsch du geile Pute" "Aber ich bin doch gar nicht schwul" dachte Patrick, aber zu spät. Der Jäger steckte seinen stinkenden Schwanz in Patricks Arsch und drang Gedärme zerreißend in ihn ein, Patrick flatterte wild mit den Flügeln aber den Jäger machte daß nur noch geiler.
"Daß ist also chinesisch" waren Patricks letzte Gedanken.
 
am 14.10.2015: Doch da kamen Paticks Eltern mit ein paar
Tierschützern durch die Tür und die Tierschützer
masskrierten den Jäger und seinen Hund . Danach
brachten sie Patrick ins Krankenhaus und mann konnte
mit Mühe seine zerfickten Gedärme wider herstellen.
Danach wurden Patrick und seine Eltern in ein
Pztenreservat in Ungar gebracht . Doch eine Sache
macht Patrick unglücklich. Sein schwerhöriger Vater
nannte ihn immer Putrak. So lebten sie glücklich und
zufrieden bis sich einer der Angstellten an Patrick
vergriff. ENDE
 
Wie soll es weitergehen? Diese Story kannst du selber weiterschreiben.
 
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Kommentare  

Tja, dann hättet ihr eben etwas anderes geschrieben, ich z.b. finde den anfang totale scheiße und habe es auch für mich behalten...

Paolo Pinkel (16.01.2004)

find icha uch :(

Autor selbst (27.12.2003)

Schade, das der so schöne Anfang so dermaßen verschandelt wurde.

Benjamin Reuter (26.12.2003)

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