danke, lena und christa, ja, nicht nur die steine erzählen mir geschichten, auch die bäume und der wind, die sterne und der mond. ich will damit sagen, die geschichten sind ständig um mich, sind überall, dringen in meine seele und schreien nach gestaltung.
ja, christa , ich habe schon als kind eine steinmanie gehabt, ich liebe sie sehr, diese steinigen, geheimnisvollen wesen. das hört sich macke an, aber ich denke, die steine leben. ich habe da eine schöne geschichte, die werde ich mal posten.
lg
rosmarin
rosmarin (05.05.2005)
Hallo Rosmarin,
wußtest Du, dass Dir manche Steine ihre Geschichte erzählen, wenn Du Deine Hände auf sie legst?
LG Christa
Die Friedhofsassoziation hatte ich auch. Und es gibt manchmal nichts schöneres, als auf wirklich alten Friedhöfen Zeit zu verbringen und der Vergangenheit so nahe zu sein.
Ein Stück dieses Gefühls hast du schön in Worte gefasst. 4 Punkte
hallo, ihr lieben, danke für eure kommentare und interpretationen.
ja, wir leben immer mit der vergangenheit, auch wenn sie noch so weit zurückliegt. vielleicht erzählt uns das wispern in den uralten bäumen davon?
mit - du - meine ich den leser.
lg
rosmarin
rosmarin (04.05.2005)
wenn ich das so lese, muss ich an die meist schnulzigen filme denken, wo man in der ferne das grab stehen sieht unter einem baum, der nach allen seiten seine zweige runter hängen lässt. und dann ein knutschendes paar, das sich nach langer zeit endlich lieben darf.
wie benjamin schon sagte, liegt der schlüssel für mich in dem aspekt "von der vergangenheit die
du nicht kennst". wer ist dieses "du"? Ich? Jmd. bestimmtes?
Für mich sagt es aus, dass die Vergangenheit viele Geheimnisse birgt. Manchmal geht man ja auf dem Friedhof spazieren (ich zumindest ;-)) und hinter jedem Namen steht eine Geschichte, die man entdecken könnte. "ein hauch dieses lebens wispert in den blättern"- wispert, nicht schreit! wir sollten mehr lernen hinzuhören und wahrzunehmen!
Ich interpretiere in das Gedicht keinesfalls etwas Negatives hinein. Im Gegentei, es erzeugt eine sehr romantische, wenn auch ein klein wenig düstere Stimmung. Ich stelle mir vor, ich bin auf einem sehr alten Friedhof und denke nach.
Mir gefällt dieses Gedicht sehr.
Gruß von Gnilseirf
Gnilseirf (04.05.2005)
Ich verstehe dein Gedicht so, dass du sagst, dass man in der Gegenwart noch die Vergangenheit spürt und dies auch, wenn sie noch so weit zurückliegt. Ob es sich um etwas positives oder negatives handelt ist eigentlich offen, jedoch deutet meiner Meinung nach die Wortwahl eher auf etwas negatives hin, gerade die Worte "die du nicht kennst".
-Benjamin