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- lilith -

Nachdenkliches · Poetisches
gottes kuss
wehte über die dürre
umfasste die erde
mit liebenden lippen
und blies zwei leben

nach seinem ebenbild
der sonne farben
adam und lilith

adam sollte sich von
der erde heben
lilith aber nah darüber
schweben

samaels finsternis
war zwischen gottes
kuss geflossen
hatte fäden in ihrem
herz gesponnen
und sie widerspenstig
wie ein pferd gemacht

die wüste rief in der nacht
sie folgte
von adam hinfort
gab sich den krallen
und zähnen hin
verlor jede mögliche
kontrolle
und wurde
in die realität
gestossen
 
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Kommentare  

ach versau ruhig
für ganz viele punkte gewinnt man ja auch nischt :)
und ich kommentiere zum beispiel auf text-fuer-text.de jetzt ganz gut und auch bei literaturzone :)


Robert Zobel (20.02.2006)

@middel und bine. ja, stimmt. ich hatte mich ja bisher immer sehr zurückgehalten, aber diesmal ist mein temperament mit mir durchgegangen. ich werde nichts mehr zu zobels ergüssen sagen, sonst würde ich ihm jedesmal seine punkte versauen. er kommentiert übrigens auch nie. und, die geschmäcker sind nun mal verschieden, was ja auch in ordnung ist.
lg
rosmarin


rosmarin (20.02.2006)

ja dann sollte ich es nicht immer machen..damit es auffallend bleibt :)

Robert Zobel (20.02.2006)

@ Middel : Jo, das stimmt ;-) *lol*
@ Robert: Schön, dass du dich mal äußerst, fällt direkt auf ;-)
Der Text gefällt mir recht gut. Ist mal was Anderes ;-)
lg Sabine


Sabine Müller (20.02.2006)

Dass ihr beide aufeinanderprallen würdet war ja nur eine Frage der Zeit ...

Middel (20.02.2006)

ach so....na da hast du glück gehabt und cih werde mich öfter äußern
macht spaß und nun schlaf gut und freu dich auf den Badewannendialog


Robert Zobel (20.02.2006)

na, ist ja schon gut, ich staune überhaupt, dass du dich mal äußerst. grins. übrigens, dass wir uns nicht missverstehen, der text ist leider nicht von mir.

rosmarin (19.02.2006)

ach so lilith darf man nur klassisch behandeln und bloß nicht so nebenbei...

ich fasse es nicht....

tolle novelle
irgendwie
na ja für irgendwen
aber ne ganz andere art zu schreiben
für mich wenig bekömmlich
aber ich reg mich trotzdem nicht drüber auf....


Robert Zobel (19.02.2006)

Lilith und Luzifer.

Oh Ritter mit Seraphenschwingen
Schwarzgewandet wie der Himmel den du mir schenktest
Dein Herz ist wie der Stern nach dem du heißt
Deine Augen sind wie Wellen im Lichte
Des Sonnenuntergangs
Ruf mich aus der Finsternis
Vergieß dein Blut um meinen Durst zu stillen
Nimm meines
Als Gabe für deinen Hunger.
Ahi hay Lucifii
Jage uns in die ungestalten Lande lass uns
Lachend fallen
In den Abgrund Gottes
Wir legen uns einen eigenen Garten an
Bevölkern ihn mit Gottheiten
Dornen und Ranken und Stechpalmen
Oh Engel der Dämmerung
Lass ihn uns wässern mit Silber
Und von seiner Fülle trinken
Wenn die Früchte meiner Liebe zu dir Blüten treiben
Seltsame wilde Blüten
Oh Luzifer Schweigsamer du
Lass deine Klinge fallen in den Sand und versinken
Hingeworfen wie einen Knochen der Eitelkeit
Des Einen droben
Umschließe mich mit deinen Schwingen
Finde Frieden
Ahi hay Lucifii
Finde Frieden

das ist poesie.
ich habe eine novelle geschrieben - Lilith - Mythos oder Trauma.
schon aus diesem grunde ärgern mich deine
profanen worte, die dem thema nicht gerecht werden.
bei alltagsthemen kannst du sie ja meinetwegen verwenden, bei klassischen aber stören sie mich sehr in ihrer banalität.
also nichts für ungut. ich habe meine meinung kund getan.


rosmarin (19.02.2006)

Ah verstehe, da spricht eine Feministin...
Naja das die Überschrift das anzieht ist ja klar.
Übrigens hab ich genug darüber gelesen.
Lilith wurde auch aus Lehm geschaffen, aber dieser war durch Samuel "verunreinigt". Dann geht sie in die Wüste und poppt mit Dämonen und diese werden Lilim genannt.
Finde ich von mir gut interpretiert...
Übrigens gab es aber auch eine Vorversion:

aus dem selben
lehm geschaffen
von den selben federschwingen
unter gleicher sonne

von höchster instanz
verbunden
vom gleichen teil
verstoßen
weil sein wunsch
nicht der deine war
und du dem selben trieb
zu folgen versuchtest

die wüste
als rettung
mit dämonen zurückzahlend
lilim

fand ich aber auch zu wenig düster...aber wird dir wohl dann mehr gefallen


Robert Zobel (19.02.2006)

So ein großer Unterschied ist zwischen widerspenstig und aufmüpfig nicht. Tatsache ist, daß Du Dich mit der Lilith nicht beschäftigt hast, das ist aus Deinen dürfigen Zeilen durchaus zu entnehmen. Es gibt über Lilith nach meinem Wissen mindestens drei gute Bücher. Hättest Du nur eines davon gelesen, würde Dein Gedicht entweder anders aussehen oder Du hättest es gleich gelassen. Das ist, wie wenn ich eine Biografie schreibe und kenne vom Prot nur den Vornamen. Sorry, aber das mußte mal gesagt sein.
Christa


CC Huber (19.02.2006)

widerspenstig also gleich aufmüpfig
na hier lernt man ja immer mehr...
ha ha


Robert Zobel (19.02.2006)

ja -vor allem zwischen den Zeilen...atemberaubend gut - nein, das kann ich nicht so stehen lassen, weil es nicht stimmt, auch wenn die ansprüche sich sehr unterscheiden und man das tolerieren sollte.

rosmarin (19.02.2006)

Hallo Robert,
wenn Du ein Gedicht schreibst über eine der großen Figuren der Mythologie, solltest Du Dich besser vorbereiten. Lilith herabzusetzen als aufmüpfige Frau ist eine Beleidigung der gesamten Mythologie.
Christa


CC Huber (19.02.2006)

Wer oder was ist "samael"? O.o Ansonsten atemberaubend gut, sehr treffend und tiefgründig, vor allem zwischen den Zeilen...

Benedikt Behnke (19.02.2006)

oh, wie dürftig sind diese worte, wie karg, über lilith, die erste frau des adam, die getreue gefährtin luzifers, lilith, die dunkle mutter.

rosmarin (19.02.2006)

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