20


1 Seiten

Abschied

Poetisches · Trauriges
Er begrüßte mich im Frühling,
weckte mich mit seinem Gesang,
begleitete mich durchs Jahr.
Nun ist er tot,
liegt am Straßenrand,
die Beine in der Luft,
die Flügel ausgestreckt,
die Augen weit aufgerissen.
Der Herbst kam zu schnell.
Die Marienkäfer verlieren ihre Farbe,
kommen durch die gekippten Fester
in die wärmeren Stuben,
um zusammengekauert
an den Wänden
dem Leben zu entschlafen.
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Da freue ich mich schon sehr drauf. Ich mag den Frühling. Lg Sabine

Sabine Müller (20.11.2007)

Warum so traurige Gedanken? Im nächsten Jahr erblüht alles wieder zum Leben. Schönes Gedicht, gefällt mir.
Gruß Detlev


Detlev Zesny (18.11.2007)

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Eine Clownsgeschichte - Tagein Tagaus  
Eine Clownsgeschichte   
Verunstaltung des Biestes  
Stillstand  
Eisernes Alter  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
"Krank sein wollen!"  
Automatisiert käuflich  
Schmerzen  
Die Zauberin von Vreen (5. Kapitel)  
Wenn ich mich freue...  
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
www.gratis-besucherzaehler.de

Counter Web De