vornweg sei gesagt: ich bin sechzig geworden, professorin in graz und fast alle männer, über die ich hier schreibe sind tot. es sind nicht meine männer, sondern freunde, die sich mir anvertrauten. einge von ihnen sind untot ohne wirklich lebendig zusein und nehmen am leben jenseits ihres berufstages nicht wirklich teil: burned out, desinteressiert an allem was der karriere nicht dient, zeitmangel als dekoration der eigenen wichtigkeit... die aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen
allen über die hier geschrieben wird, ist eines gemein: sie konnten wesentliche fragen nicht beantworten, wenn ihre beziehungen gescheitert waren. und noch etwas: sie stolperten hals über kopf in die nächste liaison.