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Mein geliebter August oder: Der Mann des Monats (überarbeitet)

Poetisches · Sommer/Urlaub/Reise · Romantisches
Ich spüre einen warmen, sanften Hauch im Nacken - die Brise eines Spätsommerwindes? Ich fühle mich so glücklich und frei zugleich wie schon lange nicht mehr.

Dieser Zustand ist ein Geschenk, ein wahres Geschenk. Glückseligkeit und Zufriedenheit reichen sich die Hände und über kleinere und größere Launen kann getrost weggeblickt werden. Denn das Gefühl ist einfach nur beruhigend, erfüllend, phänomenal.

Ich gehe gern spazieren. Er begleitet mich dabei immer, ohne mich einzuengen. Er bringt mich zum Lächeln, manchmal auch zum Schweigen und Nachdenken, wenn ich die Höhen und Tiefen der geistigen und weltlichen Landschaft betrachte, in mich kehre und mich meines Daseins erfreue. Ich stehe auf einem Berg. Die Tiefgründigkeit beim Blick über das Tal überwältigt mich, während er mir leise etwas ins Ohr säuselt.

Nach dem Spaziergang gibt es guten Wein. Meinen Lieblingswein, den nur er mitbringt. Jedes Jahr zur gleichen Zeit. Ich schmecke die sonnengereiften Trauben. Lieblich schmeckt der Wein, wie derjenige, der ihn mir schenkte.

Wie lange liebe ich ihn nun schon? Das müssen schon Jahre sein ... Viele Jahre. All die Jahre die er mich und die ich ihn begleite.

Wenn da nicht diese fast unüberbrückbare Distanz wäre. Wir können uns daher nur einmal im Jahr sehen und spüren. Nur einmal im Jahr, aber eine längere Zeit am Stück. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf ihn. Vermisse ihn, wenn er fort ist und sehne ihn schon lang vorher herbei.

Er ist anders als die Anderen. Ich kann es nicht beschreiben, aber es ist wohl so. Es gibt so viel, was ich an ihm schätze. Die Vielseitigkeit, die tiefe, erfüllende Wärme, manchmal aber auch seine rauen, schroffen Augenblicke, die mich aber auf den Boden der Tatsachen bringen, dass es eben nicht immer schön sein kann. Er schenkt und nimmt mir Illusion zugleich. Es scheint verhext zu sein ... Aber ich werde meine Meinung über ihn niemals ändern ...Warum sollte ich auch?
 
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Kommentare  

Hallo, habe nun versucht, Rosmarins Rat zu Herzen zu nehmen und habe aus dem alten Gedicht (siehe Ende dieses Kommis) einen zusammenhängenden Text geschrieben. Vielleicht hat Jemand noch Anregungen?! Lg Sabine

August, bist mir der liebste von allen,
find' an dir schon jahrelang Gefallen.
bist so warmherzig, bringst viel Licht,
deine Launen ärgern mich nicht.

Du erfreust mich mit deinem Dasein,
bringst mir öfter mal erles'nen Wein.
August, wie machst du das bloß nur?
Mit dir zu sein ist Freude pur!

Ob am Strand, in den Bergen oder hier,
ob beim Grillen oder beim kühlen Bier:
Du gefällst mir irgendwie immer,
es wird von Jahr zu Jahr noch schlimmer.

Ich schätze deine Vielseitigkeit,
bin zu Abenteuern mit dir bereit.
Ach, warum weilst du nur so kurz?
Du bist mir ganz und gar nicht schnurz.

August, du bist mein größter Held,
bist der schönste Monat der Welt.
Wärest du bei mir das ganze Jahr,
das würd' sich treffen wunderbar.


Sabine Müller (19.08.2008)

Ich frage mich, was solche Kommis mit dem Text zu tun haben und was es dir bringt, alte Kommentare rauszusuchen, Kommentare zu kommentieren und aufzustellen, wann wo und wie oft ich schreibe? Du hast auf jeden Fall ein derbes Problem mit der ganzen Sache und das läd natürlich erst Recht dazu ein, mit dem Schreiben niemals aufzuhören. Die einfachste Methode - gerade für so kluge Menschen wie dich - ist schlicht und ergreifend einfach nachzugeben und sich nicht an Texten, die man nicht mag von Leuten, die man nicht mag, zu stören ...

Sabine Müller (17.08.2008)

Ja, das werde ich. Wollte nur lieber vorwarnen, dass es nicht sofort geschieht, bevor der Bataillon d'argumentateurs angesteppt kommt ...
Wünsche dir einen schönen Abend und lasse mit etwas einfallen, damit das Ganze ein passendes Kleid bekommt. Lg Sabine


Sabine Müller (16.08.2008)

hi, bine, danke dir. jepp, die kurzgeschichte ist eine gute idee. du könntest sie ja so schreiben, dass es sowohl um den monat august und oder um einen mann (dummer august, lach, nein, ist ein scherz, fiel mir gerade ein.) gehen könnte. aber lass dir ruhig zeit. kennst ja das sprichwort - gut ding will weile haben -.
gruß von rosmarin


rosmarin (16.08.2008)

Hallo Rosmarin, vielen Dank für den Kommentar. Ich bin nicht böse, denn ich schätze deine Ehrlichkeit. Ob dir nun etwas gefällt oder nicht. Bei dir weiß man wenigstens, wo man dran ist.
Sicherlich ist das Holpern kein tolles Markenzeichen. Es ärgert mich ja auch selbst, dass es nicht werden will. Vielleicht mache ich eine kleine Kurzgeschichte aus der Sache.
Allerdings erst morgen, da ich für heute Schluß mache mit dem Schreiben :)

LG Sabine


Sabine Müller (16.08.2008)

hallo, bine, sei mir nicht bös, aber dieses gedicht ist eines deiner schlechtesten. es stimmen weder logik, noch rhythmus, noch reim. es soll eine ode an den monat august sein, meinethalben auch an einen mann, aber diese ode fällt nun sehr simpel und unstimmig aus. beide wären wohl nicht erbaut davon.
gruß von rosmarin
p.s: und ein ungewolltes holpermarkenzeichen ist wohl auch nicht erstrebenswert, zumal, wenn es um gedichte geht, denke ich zumindest.


rosmarin (16.08.2008)

Hallo, so sollte es auch sein - doppeldeutig bzw. den Leser erst etwas irritieren. Das mit dem Holpern scheint wohl mein Markenzeichen zu sein... Hast du vielleicht einen Verbesserungsvorschlag? Habe versucht Dinge hineinzubringen, die sowohl ein Mann, als auch ein August erledigen kann (Launen, Licht bringen, Wein) Lg Sabine

Sabine Müller (16.08.2008)

Sehr poetisch und vor allem auch doppeldeutig :-). Passt alles wunderbar, auch wenn es etwas holpert.

Gruß Norman


Homo Faber (16.08.2008)

Es tut mir leid, dass wußte ich nicht. Schreiberling klingt irgendwie freundlich.
Vielen Dank für die Information. Ich denke mal, aber dass hier Jeder weiß, dass es nicht abwertend gemeint ist, sondern im freundlichen Sinne. Also nochmal: Neue Autoren sind hier immer willkommen :)


Sabine Müller (15.08.2008)

Hallo Doska,

danke für den Kommentar. Das Holpern = mein großes Laster. Das Gedicht sollte eigentlich so formuliert sein, dass der Leser oder die Leserin erst denkt, es wäre eine Ode an einen Mann und nicht an den Monat. Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, um es knackiger zu machen.
Auf Doreens Werke wäre ich auch gespannt. Neue Schreiberlinge sind hier ja immer willkommen.

Lg Sabine


Sabine Müller (15.08.2008)

Ansonsten gute Idee, liebe Sabine!
Hallo Doreen, du machst mich neugierig auf deine Gedichte. Veröffentliche hier doch mal was.


doska (15.08.2008)

Hierbei muss ich Doreen und Ano Recht geben. Schade, dass das kleine Schmunzelgedicht holpert und so wenig aussagekräftig ist.

Ganz lieber Gruß


doska (15.08.2008)

Hallo,

hatte schon einige Änderungen vorgenommen, bevor du den Kommi geschrieben hast.
Man kann Jemanden auch seit Jahren kennen und dennoch nur ab und an sehen.
Genau so, wie es möglich ist, dass man Geschwister hat, die man nicht kennt *g
An die angemerkten RS Fehler mache ich mich nun ran.
Mit Launen meine ich das Wetter. Und Jemand kann auch sehr warmherzig sein und trotzdem seine/ ihre Launen haben.
Das Gedicht soll in erster Linie ersteinmal so aussehen, als handele es sich um einen Mann und nicht um den Monat August.

Lg Sabine


Sabine Müller (15.08.2008)

Hallo Doreen,

vielen Dank auch für diesen Kommentar und denk Link. Den Kuckuckskindkommentar habe ich schon gelesen und beantwortet.
Das Versmaß lag mir leider noch nie wirklich. :-(

LG Sabine


Sabine Müller (15.08.2008)

Liebe Sabine,
Du bist lyrisch veranlagt, und sehr gefühlsbetont. Das ist gut. Lies doch bitte meinen Kommentar zu: Kuckuckskind.
Hier in diesen Silben, überprüfe das Tempre und Versmaß.
Nur um des Reimes willen, untergräbst Du Deine eigentliche Aussage und gibst Deinem Empfinden mehr etwas Profanes , die leider das Poetische dann und wann eliminiert. Suche nach Synonymen... unter: www.openthesaurus.de

Viele Grüße Doreen


anonym (15.08.2008)

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