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Gefangen im Meer der Einsamkeit

Nachdenkliches · Poetisches · Sommer/Urlaub/Reise
Hitze brennt wie Feuer auf seidiger Haut
Sehnsucht entflammt in ihren engen Adern
Ein stummer Schrei entflieht so schaudernd laut
Die Flut der Schmerzen lässt ihr Herz zermartern

Sie schaut in die Ferne aus schmalen Augen
Auf Meeresblau, das flüsternd vor ihr rinnt
Rieselnder Sand zerstreut manch' holden Glauben
In Ozeans Weiten ein Körnchen Hoffnung spinnt

Das eisige Wellen ihr einst so schroff entzweit
Teuflisch' Angst durchschneidet Mund und Wangen
Verflogen selbst die letzte müde Spur von Eitelkeit
Gefangen in der dunklen Gitterwelt des ewig' Bangen

Doch ein Hauch von Wärme streichelt samtig ihre Seele
Geboren im rigiden Meere schwelender Einsamkeit
Ein goldig Lüftchen schmiegt sich zart an ihre Kehle
Die noch schreiet nach den Armen der Geborgenheit

Weiße Segel bauschen sich im Herz der frischen Brise
Süße Winde wiegen sich in meeresfrischem Hauch
Langsam fällt das schwarze Monster ihrer Krise
Wohlige Wärme strömt durch Seele Herz und Bauch
 
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Kommentare  

Hallo Doska,
vielen Dank für den netten Kommentar! Dieses
Gedicht ist auch ein Spiegel meines Erlebten,
aber es zeigt auch einen Weg aus dieser dunklen
Einsamkeit auf - nämlich über die
zurückgewonnene Freude an den Schönheiten
unserer Natur den Weg zu einer neuen großen
Liebe finden.
LG. Michael


Michael Brushwood (13.08.2013)

Wirklich sehr schön geworden. Ein melancholisch- verträumtes Gedicht mit wunderbarem Klang, dessen Metaphern einen so manches verstehen verstehen lässt.

doska (11.08.2013)

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