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Der letzte Augenblick

Nachdenkliches · Poetisches · Experimentelles
Das Gras im schwindend Licht sich zeigt,
der Wind bläst sanft, das Gras sich neigt,
die Wolken ziehn, mit dem endenden Tag,
kostbar der Moment, den ich so mag.

Der weichend Sonne letzte Glut,
den Himmel taucht in goldenes Licht,
von Gold gestreichelt, das tut gut,
ich nehm es auf, wills missen nicht.

Wenn kurz darauf die Nacht obsiegt
mit Kühle und mit Schwärze,
das Muttherz ein Kindlein wiegt,
so weich wie das Fell der Nerze.

Vom Gras und Wind das Rauschen bleibt,
vermag Erinnerung uns schenken,
wenn Morgenrot die Nacht vertreibt
zum Horizont den Blick wir lenken.

Es kommt und geht das goldne Licht
es komm'n und gehn die Nächte
sei dankbar für, vergiß es nicht,
bist dankbar so, für's Rechte.

Kommt dann der letzte Augenblick zu dir
das Lebenslicht es weichet,
ein goldenes Lächeln saget mir
du hast dein Ziel erreichet.

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dieses sind meine Gedanken zu einem Bild der Fotocommunity, zu finden unter folgendem Link:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1290659/display/33422235
Dieses Bild von Gerhard Stühmeyer hat mich sehr bewegt und hat diese Verse entstehen lassen
 
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