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Himmelskneipe

Poetisches · Experimentelles · Erinnerungen
Droben in der Himmelskneipe,
zwischen Wolken, Engel, Wind,
trinken altbekannte Leute,
ihren Zaubertrank geschwind.

Sitzen dort auf weichen Schemeln,
stossen an mit Sonnenbier,
gönnen sich ein Sternenschnäpslein
ohne jegliche Manier.

Heiter ist’s in Wolkenkneipen,
denn dort gibt es Wein für lau,
Aussicht über endlos’ Weiten,
nur der Donner macht Radau.

Bärtig ist der alte Ober,
schenkt genüsslich Sekt nun aus,
Freudenstrahlend die Gemüter,
Schön ist’s doch im Wolkenhaus.

So wird gelacht und auch geplaudert,
über alte Erdenzeiten,
es wird genippt, beschwipst gemunkelt,
Fröhlich hallt’s in Himmelsweiten.
 
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Kommentare  

Dieses Gedicht hat mir sehr gut gefallen. Vor allem
die Leichtigkeit, die es ausstrahlt.


Siebensteins Traum (13.08.2017)

Wenn es nach dem Tod / nach dem Lebensende im
Himmel so aussieht, ist es gar nicht so schlimm.


Homo Faber (12.08.2017)

Hallo Sommertänzerin, deine Worte plätschern wie ein angenehmer Sommerregen dahin. Es macht mir Spaß, die Verse zu lesen; sie erinnern mich an die Romantik Eichendorffs. Sehr schön.

Frank Bao Carter (12.08.2017)

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