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2 Seiten

Atemberaubende atmosphärische Kräfte

Amüsantes/Satirisches · Kurzgeschichten
Wenn zwei grundverschieden temperierte Luftmassen aufeinander prallen, greift Mutter Natur auf jene Gesetzmäßigkeit ein, die in Form von heftig fegenden Stürmen versucht, die Polarisierungen der Luftdruckgebilde wieder ins rechte Lot zu rücken. Da tobt halt ein erbitterter Kampf, der solange wütet, bis es der stärkeren Luftmasse gelungen ist, sich durchzusetzen. Bei uns Menschen ähneln sich ja die Gesetzmäßigkeiten. Wenn in einer partnerschaftlichen Beziehung die Drähte in den Köpfen sich gefährlich erhitzt hatten, fanden die Nervenzellen ein Gegenmittel und öffneten einfach ihre Ventile, um dem heißen Dampf die Möglichkeit zu eröffnen, nicht im "Kessel" des Menschen versauern zu müssen. Da knallen halt nicht nur die Türen in ohrenbetäubender Lautstärke, sondern es zerbersten sogar Gläser oder sogar Flaschen an den Wänden. Und in den allerschlimmsten Fällen, als die Emotionen völlig eskalierten und selbst Messer und Pistolen für Angst und Schrecken sorgten, rief dies auch noch die völlig unterbesetzten Beamten von Polizei Justiz auf den Plan. Die Intentionen in deren Herzen würden einem Vergleich mit denen der legendären Olsenbande, deren Pläne ebenfalls ein vorzeitiges Ende fanden, durchaus standhalten! In den heutigen Zeiten zieht das jene Konsequenzen auf sich, die bewirken, dass eine immer größere Anzahl an hochgefährlichen Tätern als tickende Zeitbomben nahezu ungestört durch die Lande streifen können, die wiederum ein zahlloses Heer aus hoch explosiven Gefühlsschaukeln auf einen Schlag aus den Verankerungen werfen würden. Anhand dieser Beispiele wollte ich nur beweisen, dass die Atmosphäre unserer Natur und die Atmosphäre unter uns Menschen vieles gemeinsam haben. Allerdings basiert der feine Unterschied, dass halt noch nicht sagen lässt, ob die Sturmtiefs, die sich in den Himmelsphären des deutschen Territoriums sich zusammenbrauten , ein populistisches Ziel verfolgten oder nicht. Ich fürchte, dieses sagenumwobene Geheimnis werden die Kapitäne des Himmels und der Meere wohl ewig für sich behalten! Wir Menschen gehören ja jener Gattung an, die nicht unbedingt alles wissen muss! Und die biederen Leutchen, die brav sich an die Vorgaben des Fiskus halten, sollten ja möglichst ihre Gedanken schon vorm Beginn der Windungen, die den magischen Kräften der Zungen frönen, in die Versenkungen stürzen lassen!
Während ich diese Sätze schreibe, hat das Orkantief bereits erste Spuren der Verwüstung hinterlassen. So dürften sich die Kinder an den deutschen Schulen an weiteren Demonstrationen, die dem Klimawandel sich widmen erfreuen und dem Gelüst des Schwänzen des Unterrichts auch weiterhin frönen. Ein dickes Lob aus der Politik für dieses tolle Engagement hat es ja bereits gegeben. Um die Zukunft des deutschen Flughafen- womöglich sogar um die des deutschen Dieselkarrenbaus muss uns wahrlich nicht bange sein! Die Schulschwänzer pflanzen also heute schon das Gestein für jene rosige Zukunft, die den Stolz künftiger Generationen beflügeln wird!
 
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Kommentare  

Hallo Rosmarin,
so wie sich die Ereignisse förmlich überschlagen,
ändert sich auch der Stil der Satire. Vielleicht hast
du am letzten Freitag bei "MDR um 4" den
besonders in Sachsen so bekannten und beliebten
Kabarettisten Uwe Steimle gesehen, bei dessen
Statements die Moderation den Gast mehrfach
unterbrochen hatte. Und bei Satire muss man ja
heutzutage etwas behutsam agieren. Die Satire ist
nicht mehr das, was sie einmal war. Ich hätte
dieses Thema natürlich noch etwas ausschmücken
können. Vor allem hätte ich noch anmerken können,
weshalb diese Schülerproteste einen so großen
Anklang in der Spitze unserer Politik gefunden
haben; nämlich um von jenen Problemen, die uns
zurzeit am meisten auf den Nägeln brennen. Und
der Erhält des Friedens genießt oberste Priorität,
was ja auch eine gewichtige Voraussetzung für die
Durchsetzung von Klimazielen ist. Ich danke dir für
den sehr sachbezogenen Kommentar, den ich sehr
gut fand!
LG. Michael


Michael Brushwood (19.03.2019)

Haha, lieber Michael. Dein Text ist zwar nicht
amüsant, aber eine etwas verschwurbelte,
vielleicht in der heutigen Zeit auch gute Satire,
die man allerdings noch etwas ausweit(d)en
könnte. Doch in der Kürze liegt die Würze. Und
die Würze ist die Zukunft. Die rosige. Ja.
Liebe Grüße von


rosmarin (18.03.2019)

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