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Gedanken_eines_Süchtigen - Sitzung_01

Nachdenkliches · Experimentelles
d du wirst es schaffen

suche dir verbündete

doch

du wirst zu ihnen schlecht sein

sie werden leiden.

Oh mein gott sie werden leiden damit es dir besser geht.

Am besten du solltest dich hinrichten

das wärst du der Welt schuldig.

Gefallener fallt wieder zu den Engeln

und schwebt im verlorenen Raum und Zeit

bis zum nächsten Start

in die Einsmkeit.

Und halte sie aus, die Einsamkeit,

denn in dieser Leere entstand das Leben.

Ganz allein, schwebte es dahin, das Universum, nein
noch der luftleere, leere leere Raum.

Absolute Leere.

Dort entseht Leben/leere.

Warum? Das weiß ich selbst nicht.

Aber es ist so.

Keine Fülle ohne Leere

keine Leere ohne Fülle

keine Lehre ohne Fülle

keine Fülle ohne Leere

leere dich aus

und lass deine Gedanken in die Köpfe der anderen rinnen

befruchte sie

aber mit bedacht

ein böser Ficker

hat auch schon oft viel übel gebracht.

Lass dich wachsen, zerschneide dich in Scheiben

und verabreiche sie den Gläubigen

Das Leben ist ein hartes Los,

lieber wären wir tot.

Doch sieh es nur als ein Vorspiel an

dass dir nur noch mehr Freude auf den Tod machen.

Sei optimst.

was immer du tust..

?

Sonst kommst du vom Licht ab

und ich fürchte, manch einer mag das

die Gier, das Geld der Geiz die Hass und der Menschenverachtung das Frau und die Mann gehen in der Leben im gemeinsamen Lebensraum

räumen sich Raubtierhaft räuberische Räumlichkeiten zum räubern an.


Nun schließe ich die Sitzung,

ich kranke seele

die gedanken wandern zurück in den Kopf, die Schädeldecke schließt sich.

Ich setze meine Maske auf, und werde wieder

zum ganz normalen, normalen Bürger.


wir alle sind gefallene, sonst wären wir nicht hier.

wir alle sind nahe am Ziel. Denn sonst wären wir nicht hier.
 
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Kommentare  

Wenn ich so richtig deprimiert wäre, dann würde mich dieses Gedicht hart treffen und mich noch mehr runterreißen...

Florence (15.12.2002)

Was lese ich aus diesem... Gedicht?... heraus? Jede Menge Selbsthass.
Kann man nicht nachvollziehen, wenn man nie in der Situation gesteckt hat. Aber man kann es rein vom Verstand her rekapitulieren?
Hasst man sich selber ob seiner Schwäche, seiner Unkontrolliertheit?
Fühlt man sich als Versager, weil man eingestehen muss, dass da irgend ein "Ding" stärker ist als man selbst?
Hasst man sich wegen des Selbstmitleides, in dem man sich früher oder später badend wiederfindet?
Hasst man sich dafür, dass man verurteilt ist, der Umwelt Schaden und Enttäuschung zuzufügen, obwohl man weiß, dass sie eigentich "was Besseres verdient hätten"?
Bettelt man trotzdem um Verständnis und Zuneigung und hofft, die Beziehungen würden aufrechterhalten, obwohl es zwar gut für einen selber, aber schlecht für das Gegenüber ist? Und hasst man sich auch für diesen hilflosen Egoismus?
Drogen scheinen aus einem eigenverantwortlichen Menschen, der sein Leben meistert, einen Loser auf der ganzen Linie zu machen. Neee, das Coolsein für ein paar Stunden im Kreise Gleichgesinnter war mir nie so eine Mutation zum Versager wert. Gottseidank, kann ich nur sagen, nachdem ich das hier gelesen habe.
Gut gemacht, auch für Menschen verständlich, die sich mit dieser Materie nie zuvor auseinandergesetzt haben.
5 Punkte


Gwenhwyfar (12.12.2002)

Solch zerhakte, unverständliche, Fragmente können eigentlich nur zugedröhnt entstanden sein.

Wolzenburg (03.12.2002)

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