ich bin ein mensch der von sich behauptet tiefgründigkeit zu besitzen und der versucht den tag mit einer gewissen sensibilität anderen gegenüber zu durchwandern, was das leben für einen selbst manchmal schwierig machen kann.
meine geschichten, gedichte, usw. erheben nicht den anspruch auf perfektionismus - ich schreibe, weil es mir gut tut.
Darum geht es wohl, ums "nach Hause kommen", diese Sehnsucht, die uns unser ganzes Leben begleiten wird und die Frage, ob wir jemals zu Hause ankommen werden.
Bisschen kitschig, aber irgendwo auch berührend. Auf jeden Fall sehr gefühlvoll.
In der vorletzten Zeile fände ich "empfinden" besser, "erspüren" klingt irgendwie so nach Drogensuchhund.
Und eigentlich fände ich die Strophenreihenfolge 3,2,1 logischer, also nach Hause wollen, dann nach Hause gehen und dann erst nach Hause kommen.
Trotzdem, wie gesagt, ein sehr emotionales und berührendes Gedicht.