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Gedankenwelten 1

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
Gut, dass ich nicht so gut situiert bin wie mein Nachbar. Der hat eine Menge Geld und wird sich damit sicher nicht wohl fühlen. Der arme Kerl.
Es ist ja so: Geld ist ja nicht unbegrenzt da und wer mehr davon hat als nötig nimmt es denen, die zu wenig haben. Das Eichhörnchen das dreimal soviel Nüsse sammelt wie es benötigt und dadurch zwei Artgenossen indirekt ermordet, weil diese wegen ihm vor dem Winter nichts mehr finden, wird sich ja auch nicht wohlfühlen. Ist doch nichts anderes. Der arme Kerl.
Oder angenommen Geld ist Sand (Siehe Kevin Costner in WaterWorld) und der, der am meisten davon hat baut sich damit eine Insel und alle ohne Sand ertrinken.
Nee, nee, ich bin schon gerne in meinen ärmlichen Verhältnissen. So weiß ich genau, dass ich niemandem schade. Ich hab das ja selbst so eingerichtet. Mir kann keiner nachsagen ich wäre geizig oder ich würde denen in Afrika nicht helfen. Ich kann immer voller Stolz klarmachen dass ich ja eh nur Hartz-4 bekomme und damit das Geld gerecht verteile, also mir nur meinen Anteil nehme.
In der Haut meines Nachbarn will ich nicht stecken. Die arme Sau. Also wirklich.
 
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