10


1 Seiten

Faulheit

Poetisches · Amüsantes/Satirisches
Die Faulheit ist mein größtes Laster,
sie klebt und ziept gar wie ein Pflaster,
ich werde sie so schnell nicht los,
der Schweinehund ist riesengroß.
Faulheit ist mein treuer Begleiter,
mit ihr komm' ich partout nicht weiter,
trag' sie schon Jahre mit mir her,
glaub' sie mag mich wirklich sehr,
sonst wäre sie längst abgehauen,
um and'ren ihren Fleiß zu klauen.
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

"Den inneren Schweinehund zu überwinden, heißt sich endlich aufraffen etwas zu tun, eine Sache endlich anzugehen oder auch keine Angst mehr vor etwas zu haben"

lol. Tintenkleckschen, genau DAS hatte Bonnie doch geschrieben :-))

Man hat Angst (=Feigheit) oder kann sich nicht aufraffen, eine Sache zu tun (Trägheit gegenüber einem als richtig erkannten Tun).

Vielleicht solltest du genauer lesen und DANN schreiben ;-)


anonym (23.05.2008)

Hallo Boonie, da möchte ich mich doch auch gleich noch mal zu Wort melden...
Das mit "ihr" und DEM Begleiter ist freilich etwas verwirrend.
Was mich etwas gewundert hat war, dass du anscheinend den Ausdruck "innerer Schweinehund" nicht kennst.
Den inneren Schweinehund zu überwinden, heißt sich endlich aufraffen etwas zu tun, eine Sache endlich anzugehen oder auch keine Angst mehr vor etwas zu haben. Ich denke in diesem Zusammenhang ist klar, was Sabine gemeint hat.
Trotzdem klingt es mir zu zwangsgereimt. Naja, aber wir wollen das hier mal nicht so platt walzen.


Tintenkleckschen (23.05.2008)

Das ist doch mal ne richtig nette und konstruktive Analyse. Top!Schnapp dir doch mal einen meiner Texte ... *fg

LG


Middel (23.05.2008)

Mir gefällt dieser Text nicht so gut, weil abgesehen vom Holpern viele Wörter einfach falsch verwendet werden:
Die Faulheit ist mit Sicherheit kein Laster, dem man frönt. Laster steht vielmehr für eine schlechte Gewohnheit, von der jmd. beherrscht wird oder eine ausschweifende Lebensweise. Das „gar“ in der zweiten Zeile ist offenbar nur da, damit der Rhythmus halbwegs stimmt, denn ein Pflaster ist nichts derart Sensationelles, dass man deshalb ein „gar“ bemühen müsste.
Auch der „Schweinehund“ ist im Zusammenhang mit der Faulheit sehr unglücklich gewählt. Mit Schweinehund bezeichnet man neben einem niederträchtigen Kerl auch Feigheit oder die Trägheit gegenüber einem als richtig erkannten Tun. All das trifft hier nicht zu.
Naja, und dann ist die Faulheit weiblich, sie ist also eine Begleiterin, aber wenn man aus der Faulheit einen Begleiter macht, dann kommt man mit IHM partout nicht weiter.
Dass Faulheit anderen ihren Fleiß klaut ist auch nicht stimmig. Denn dann wäre die Faulheit ja plötzlich fleißig …

LG
Boonie


anonym (23.05.2008)

Hallo Sabine,
Faulheit ist sicher ein interessantes Thema, aber das Gedicht klingt etwas gezwungen gereimt. Als spontane Wortübung gut, als Poesie vllt nicht der große Hit. Ich gebe mal keine Bewertung ab, sondern lasse das hier so im Raum stehen.
Gruß, das Kleckschen


Tintenkleckschen (23.05.2008)

Ich finde das nicht poetisch und ausserdem ist es sehr blöd!

anonym (22.05.2008)

Hallo,

vielen Dank für die Anregung. Habe es übernommen. Ja, ja, das Holpern ...
Das werde ich wahrscheinlich genau so wenig los, wie die Faulheit. *aufdenBodenstampf*

LG Sabine


Sabine Müller (21.05.2008)

hallo, bine, mir gefällt dieses kleine, selbstkritische gedichtchen. na, bis auf das holpern. hab dir ne mail geschickt; sie kam aber zurück, sodass ich die kleinen änderungen hier einfüge:

Die Faulheit ist mein größtes Laster,
sie klebt und ziept gar wie ein Pflaster,
ich werde sie so schnell nicht los,
der Schweinehund ist riesengroß.
Faulheit ist mein treuer Begleiter,
mit ihr komm' ich partout nicht weiter,
trag' sie schon Jahre mit mir her,
glaub' sie mag mich wirklich sehr,
sonst wäre sie längst abgehauen,
um and'ren ihren Fleiß zu klauen.

wenn du magst, kannst du es abändern, bis auf das holpern gefällt es mir gut, wie gesagt. natürlich ist dafür auch ein gewisser humor vonnöten. lach.
gruß von rosmarin


rosmarin (21.05.2008)

Na immerhin bekommst du ja noch die Finger auf die Tastatur zum tippen. *g

Middel (21.05.2008)

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Herbstzeitlos  
Asphalttiere und Betonien  
Zarte Kraft  
Alltagskriminalität  
Angrillen ist was für Alle  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
Nordlicht  
Gesegnet sei der Tag; die Stunde,  
virus  
Wie Elster und Eichelhäher zu einem neuen Namen kamen  
(Ver)lieben, welch’ liebliche Sucht  
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
Counter

Counter Web De