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Intime Gespräche der Freundinnen

Amüsantes/Satirisches · Kurzgeschichten
Hans Günther hat mich beim Ficken so komisch am Arschloch angefasst. Ich glaub, der will was von mir.

Der Günther?

Ja.

Vielleicht wollte er einfach mal schauen wie Du reagierst. Wie hast Du denn reagiert?

Ach, ich hab gesagt er soll aufhören!

Und hat er das?

Ja.

Dann hat er sich auch nicht verliebt.

Ist schon der der dritte Typ der mich da berührt.

Komisch!

Vielleicht suchst Du Dir einfach die Falschen aus.

Na, ich lass mich eher aussuchen.

Jetzt müsste man natürlich wissen, nach welchen Kriterien die Männer gehen, die mit Dir ins Bett hüpfen.

Wahrscheinlich gehen die nach der Verfügbarkeit.

Du meinst, wenn Du da stehst, dann stehst Du da und wenn er Dich anspricht, spricht er Dich an und es passiert?

Ja.

Mehr gehört dazu nicht?

Glaub ich nicht. Außer halt bei Hans Günther und den anderen Zweien. Ich denke, die haben sich in mich verliebt.

Aber wieso fassen die dann Dein Arschloch an und schenken Dir keine Rosen?

Was soll ich denn mit Rosen? Da bin ich ja wirklich der falsche Typ für. Dann passt das mit dem Arschloch schon besser.

Na, dann ist ja alles gut.

Eben nicht. Ich hab keine Lust, dass Männer sich in mich verlieben. Warum können die Sex und Liebe nicht trennen? Ist ja furchtbar. Am besten, ich lass mir um die Rosette “Bitte nicht in mich verlieben” tätowieren.

In mich verliebt sich nie einer.

Man muss sich selbst lieben! Dann wird man auch geliebt. Das ist das Schlimme.

Für Dich, aber ich würde es begrüßen. Fasst Du Dich denn selbst an?

Du meinst anal?

Ja, logisch.

Ja, logisch.
 
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Kommentare  

Find es ja überhaupt mal erstaunlich, Dich hier anzutreffen. Find ich aber gut, daß du auch mal mit den Leuten redest. Da es ja immer wieder solche Gegensätze und so unterschiedliche Meinungen und auch die krassesten, aber auch die sehr schönen Texte von Dir gibt hab ich wirklich mal die letzten Tage nach Dir so im Internet geschaut und ich muß sagen, Du hast schon viel veröffentlicht, aber auch erfolgreich? Das würde mich mal interessieren und viele andere wohl auch, denk ich mal.

Fan-Tasia (12.07.2009)

? Nö, ich hau das in die Bücher was ich für richtig und wichtig halte und aus einem anderen Blickwinkel wird auch dieser Textsache einen Sinn machen ;)

Robert Zobel (12.07.2009)

lach... ja das hab ich auch schon gemerkt und vor allem bist Du ganz schön schlau. Denn so siehst Du was gut ist und was nicht für eventuelle Veröffentlichungen. Stimmts?

Fan-Tasia (12.07.2009)

ich weiß einfach, wie ich Euch Kommentare entlocke ;)

Robert Zobel (12.07.2009)

Ich versuche eine Geschichte/Gedicht möglichst neutral zu sehen und von meinem Empfinden und Geschmack her und dabei aber inhaltlich jedem seine Idee oder Phantasie zu lassen. Das ist dann meine Meinung und da kommt aber auch mal das Wörtchen "man" bestimmt vor und ich sehe das so, dass man sich selbst damit meint (ups jetzt hab ich es ja schon wieder benutzt) lach. Selbst wenn sich jemand angesprochen fühlt, was der völlige Blödsinn ist, kann er sich ja dann doch selbst hier mit seinem Kommentar dazu äußern.

"Man" kann nun mal nicht an jeder Geschichte noch was Positives sehen, wenn es nichts gibt, da zählt auch nicht mehr die Form oder die Sprache oder das Unverständnis der anderen dabei analysieren zu wollen. Jeder kann sich immer noch selbst wehren, wenn er sich angegriffen fühlt, außerdem geht es um die Geschichte und nicht um die Kommentare. Da hat halt jeder seine eigene Meinung.

Diese Geschichte ist nun mal totaler Quatsch. Ich weiß nicht, ob das eine Männerphantasie ist, oder wie Robert sich ein Gespräch unter Freundinnen vorstellt. So reden Freundinnen einfach nicht. Überhaupt solche blöden Fragen zu stellen, das braucht man von vornherein schon mal gar nicht, weil man sich sowieso schon von selbst alles erzählt unter Freundinnen. Außerdem spricht nichts gegen solch eine direkte Sprache, aber hier ist es so konfus und vor allem ohne Sinn und ohne Verstand, das ganze Gespräch finde ich. So und in dieser Art reden wir einfach nicht, obwohl wir unter Freundinnen über alles reden können und das in jeder Einzelheit oder will sich eine Freundin für so blöd hinstellen lassen, wie Robert in der Geschichte???


Fan-Tasia (12.07.2009)

Liebe Rap-Unzel,
es tut mir leid, es wiederholen zu müssen, aber Deine Fixierung und Überbewertung des kleinen Wortes "man" sehe ich als Haarspalterei an.

Geheimniskrämerei bei einem Mail? Nein, ich finde nur, diese Diskussion hat als Kommentar unter diesem Text nichts verloren und wenn Du stattdessen einen Thread im Forum aufmachen willst, nur zu.

Mit "wir" meinte ich die Autoren hier auf der Seite, dazu gehörst Du eben nicht. Ist halt so, tut mir leid.

Ich hatte auch nicht geschrieben, dass Du das Wort " entwürdigend" verwendet hattest, das war ich, weil ich zwischen entmündigen und entwürdigen keinen so arg großen Unterschied sehe.

Wir haben zwar schon oft über das Thema Kritik diskutiert, aber dabei ging es eben um die Texte. Du allerdings kritisierst die Kommentare, suchst irgendwo das Haar in der Suppe und das ist wohl etwas anderes.

Du bist noch nicht lange auf der Seite, deshalb gehe ich mal davon aus, dass Du nichts davon weißt, wie übel manche Kommentatoren mit einzelnen Autoren umgegangen sind. Das war gemeint mit "das brauchen wir (die Autoren) nicht mehr".

Also, tu mir einen Gefallen, beziehe nicht jedes, vielleicht nur unbedacht hingeschriebene, Wort auf Dich selbst.

Und hiermit beende ich auch diesen Wortwechsel. Wie gesagt, er gehört nicht unter die Geschichte.
Christa


CC Huber (12.07.2009)

Liebe Christa,
ich spalte mitnichten Haare, ich verwehre mich nur dagegen, dass du für mich sprichst, indem du das Wörtchen „man“ verwendest. DU findest den Text abstoßend, ICH nicht. Von „entwürdigend“ war nie die Rede, ich schrieb „entmündigend“ und dieses Wort ist hier ganz zutreffend, wie ich meine. Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, ich würde die Kommentare auf ihren ethischen Wert hin untersuchen. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich in deinen Stil Verallgemeinerungen einschleichen, lass doch bitte die anderen für sich selbst entscheiden, ob sie der Meinung sind, ich wäre ein Haarspalter und lass sie auch selbst entscheiden („Das brauchen WIR nicht mehr“), was sie brauchen oder nicht.
Ich bin eben gerne ehrlich in Kritiken/Kommentaren und worin jetzt das Problem bestehen sollte, wenn ich dich höflich auf meine Sicht der Dinge aufmerksam mache, entzieht sich meinem Verständnis. Und von Geheimniskrämerei per E-Mail halte ich nun schon gar nichts. Dieses Thema hier („Wie kritisiere ich?“) könnte durchaus von allgemeinem Interesse für eine Literaturseite sein, wir können es ja im Forum aufwerfen.
Wenn du dich also angegriffen gefühlt hast, tut es mir Leid, das war bestimmt nicht meine Absicht.


Rap Unzel (12.07.2009)

Hallo Rap-Unzel,
ich glaube, jetzt übertreibst Du ein wenig. Das Wörtchen "man" ist weder von mir, ich glaube auch nicht von Petra, entwürdigend gemeint.
Es wäre vielleicht nicht schlecht, du würdest Dich bei Deinen Kommentaren mehr auf die Texte selbst beziehen, als Kommentare, die spontan geschrieben werden, auf ihren ethischen Wert hin zu untersuchen. Ich empfinde das als Korinthen-Kackerei. Sorry. Und wenn Dir was an meinen Formulierungen nicht passt, dann schreib mir ein Mail und wir setzen und dann gezielt damit auseinander. Entschuldige, wenn ich das jetzt so sage, aber "Haarspalter" hatten wir hier auf der Seite schon, das brauchen wir nicht mehr.
Schönen Sonntag.
Christa


CC Huber (12.07.2009)

Hallo CC und Petra,

wie gesagt, ich kann mit dem Text auch nichts Rechtes anfangen und ich vermeide auch eher Fäkalsprache. Manchmal lässt sich die aber in literarischen Texten gar nicht vermeiden, wenn man bestimmte Charaktere oder ein bestimmtes Milieu (authentisch) zeichnen will.
Jedenfalls würde ich in einer Kritik oder einem Kommentar von diesem alle Leser in einen Topf werfende und entmündigende Wörtchen "man" Abstand nehmen. Ob "man" sich als Leser abgestoßen oder verarscht fühlt ist schließlich die Sache des jeweiligen Lesers.


Rap Unzel (11.07.2009)

Ich finde den Text ebenfalls zu belanglos. Schön auch nicht gerade. Eigentlich fühlt man sich als Leser "verarscht" und das trifft ja auch wohl ganz das Thema.

Petra (11.07.2009)

@Rap-Unzel
So wie Geschmäcker verschieden sind, so unterschiedlich wird wohl auch "abstoßend" empfunden werden. Und ich kann Dir und Barbara bestätigen, dass ich (bin 60) noch kein derartiges Gespräch mit einer Freundin geführt habe. Bislang hatte ich gottseidank noch genug andere Gesprächsthemen und das F-Wort gehört nicht zu meinem täglichen Sprachgebrauch. Aber wenn es für euch ok ist, mir soll es recht sein.
Christa


CC Huber (11.07.2009)

Mich berührt der Text zwar auch nicht, aber was jetzt abstoßend sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Mich verstimmt eher, dass ich weder die Satire erkenne noch hinter die Symbolik des Textes steige.
Es ist einfach die Aufzeichnung eines Gespräches, das ich ich ähnlicher Form auch schon oft gehört habe, außer, dass eine Verbindung zwischen Verliebtheit und Anfassen des Anus nicht erwähnt wurde.


Rap Unzel (11.07.2009)

Das ist schon fast ein lustiges ambivalent. Erinnert mich ein bißchen an "Feuchtgebiete".
Tatsache ist, dass dies ein typisches Gespäch unter Frauen Mitte 30 sein könnte, welches keine Frau zugeben würde, aber jede schon mit ihrer Freundin geführt hat.
allerdings kann ich nicht mal sagen, ob es mir gefällt oder nicht. *lach* ich war eher amüsiert.


Barbara Saskat (11.07.2009)

Weißt Du Robert, Du bringst es fertig, daß man von Deinen Texten entweder unheimlich berührt oder total abgestoßen wird. Dieses hier gerhört zur Kategegorie zwei.

CC Huber (11.07.2009)

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