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Mal was nettes für dich ... auch wenn ich nicht mehr über dich schreiben soll

Poetisches · Erinnerungen
Bilderbücher schreiben Geschichte
bleiben in der Erinnerung
denn Bilder sagen mehr als Worte

Worte habe ich vergessen
aber die Bilder sind noch im Kopf

Glatte schöne Steine auf dem Boden
versiegt ist das Wasser dieses Sees
versiegt wie unsere Liebe
oder soll ich sagen: BEsiegt?
Missverständnisse waren stärker.
Zugewuchert war der verwunschene Ort
doch ich fand neulich den Weg zurück

Zärtliche Berührung vor dem Schlafen
ein Lächeln auf dem Gesicht
ein Lächeln auf dem Gesicht beim Erwachen
frischer Duft von Brötchen und leckerem Kaffee
Genüssliches Schmatzen auf der Bettkante

Ausflüge mit den Vierbeinern
die kleinen Rocker sind gerade wieder hier
Meinst du im Ernst ich habe das vergessen?
Meinst du im Ernst sie hätten dich vergessen?

Blaugrüne Augenblicke verschmolzen zu Innigkeit
Kristallklar wie Wasser
Wasser ist Leben
Wasser wird zu Tränen
und Leben und Liebe zu Abschied

Und jeder Schlag deines Drumsticks
ist auch das Schlagen meines Herzens
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Kommentare  

Meistens kommt es mir so vor, als seien Dinge erst richtig passiert, wenn man sie sowohl erlebt, als auch in Erinnerungen parat hat, um sie abzuspielen.
Man kann sich das Ganze dann ansehen, ohne es erleben zu müssen und wird wehmütig, aufgewühlt, traurig, fröhlich oder sonst noch was.
Zu deiner Situation, bzw. der Aussage mit dem Vernichten der schönen Stunden: Ich habe immer versucht, Abschnitte/Episoden als eigenständig wahrzunehmen. Das heißt, die Episode "schöne Stunden" hat ihren eigenen Platz in meiner Kopfkinovideothek und die Episoden "Abschied", "Enttäuschung", "Schmerz", "Verrat", "Vernichtung" ebenfalls. Wenn es ums Empfinden geht, hebt Späteres Früheres nicht auf, es beendet es womöglich oder schafft eine neu gefärbte Erfahrung, die oft an die stelle der Früheren gesetzt wird.
Naja, ein paar Gedanken zu Erinnerungen und vergangenen Zeiten;-)


Benjamin Spirthahrm (07.10.2010)

Hallo Michael,

Gedanken, Erinnerungen haben immer etwas wehmütiges und Loslassen ist nicht gerade einfach. Und manchmal hat man losgelassen, aber Gedanken lassen noch einmal alles aufleben, vor dem Auge vorbeiziehen.
Es ist dann immer nur traurig, dass jene Menschen nicht erkannt haben, dass man es ernst mit ihnen gemeint hat.
Durch Dritte oder Missverständnisse, da gerät schnell einmal alles in den falschen Hals und damit werden die schönen Stunden, die man einmal hatte für immer vernichtet, wo sie doch eigentlich im Herzen erhalten bleiben sollten...
Aber passe ist passe. Ein schönes We.

Lg Sabine


Sabine Müller (20.08.2010)

Hallo Sabine,

auch wieder ein sehr schönes gelungenes Gedicht von dir. Mir war das Loslassen einst sehr schwergefallen. Wenn ich alte Bilder sehe, kommt bei mir oft ein wenig Wehmut auf.

LG. Michael


Michael Brushwood (18.08.2010)

Hallo Rosmarin, hallo Petra,

Erinnerungen bleiben oft lange, manchmal ein Leben lang. Hin und wieder scheinen sie auch vergessen zu sein und werden wieder aufgewirbelt...

LG Sabine


Sabine Müller (18.08.2010)

was wäre der mensch ohne erinnerungen, dein text zeigt aber auch, wie schwierig es ist, loszulassen.
grüß dich


rosmarin (16.08.2010)

Gefällt mir, dein melancholisches Gedicht.

Petra (16.08.2010)

Eigentlich sollte es gar keine Fortsetzungsstory werden, da muss ich den Haken aus Versehen gemacht haben beim Posten. Aber ist ja nicht schlimm. Gern könnt ihr hier auch etwas Nettes für Verflossene schreiben :)

Sabine Müller (16.08.2010)

Der Spruch mit dem Wok ist alt, aber immer noch gut. :)

Sabine Müller (15.08.2010)

Klingt aber so, als wenn es immer noch liebe sei.
Ich bin aber leider ein wok.


Homo Faber (15.08.2010)

Es ist Liebe gewesen, Erinnerungen bleiben immer. Und was dich betrifft: Vielleicht schreibt ja irgenwann auch mal Jemand soetwas für dich.
Irgendwo in der Welt ist immer ein Deckel :) *g
LG Sabine


Sabine Müller (15.08.2010)

Hallo,

ein echt schönes gedicht, das muss wirklich liebe sein. Schade, dass mir nie jemand so etwas schreibt.

Lg Holger


Homo Faber (15.08.2010)

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