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Hier noch ein drittes Klapphorn

Poetisches · Amüsantes/Satirisches · Frühling/Ostern
© doska
Warum heißen diese Reime so eigenartig:
Das "Klappenhorn" war eine kurze, in früheren Zeiten sehr beliebte Trompete, über die eines Tages auch ein lustiger vierzeiliger Reim gemacht wurde. Dieser löste eine solche Begeisterung aus, dass es viele Nachahmer gab. Eine Masse ähnlicher Reime über die Jahrzehnte hinweg entstanden. Das wirkliche Klapphorn geriet schließlich in Vergessenheit, aber die Bezeichnung für diese Art Reim blieb. Später wurden aus den zwei Knaben noch andere Paare von Dingen oder auch Personen und das Ende dieses Vierzeiles musste immer irgendwie witzig oder überraschend sein. Inzwischen gehört der Klapphornvers zu den klassischen Formen deutscher Ulkdichtung.


Alle guten Dinge sind drei. Das hier ist mein letzter.

Zwei Knaben machten mächtig Krach,
sie stürzten nämlich g`rad vom Dach.
Wär` unten kein Heuwagen gewesen,
dann wären sie so rasch nicht genesen.
 
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