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Ein Traum...?

Poetisches · Romantisches
(für Frank)

Zuletzt, in dunkel – schwarzer Nacht,
als ich aus tiefstem Schlaf erwacht,
fühlt´ ich mich leicht und unbeschwert,
mein sehnend Herz schien unversehrt,
denn das, worauf die Hoffnung baut,
grad hatt´ ich es im Traum geschaut.

Geträumt hatt´ ich mich ganz weit fort,
an jenen wundersamen Ort,
wo nichts als nur die Liebe zählt,
dort, wo ein Herz ein zweites wählt,
sah ich auf grüner Au Dich steh´n,
ganz Anmut und bezaubernd schön.

Da trat ich furchtlos vor Dich hin,
Dir nah sein, das war mein Sinn,
im Glanze Deiner Augen wollt´ ich baden,
an Reinheit, Schönheit mich erlaben.
Und sprach zu Dir dies heil´ge Wort:
„Dein bin ich nun und immerfort!“

Tatsächlich lehntest Du nicht ab,
was ich Dir reinen Herzens gab,
beschenktest vielmehr mich sogleich,
macht´st mich schier unermesslich reich,
öffnet´st sogar Dein Herz für mich,
als Du leis´ sprachst: „Ich liebe Dich.“

Noch immer klingt dies in mir nach,
noch immer liege ich hier wach,
hänge töricht einem Traume nach,
der wohl nicht hält, was er versprach.
Doch, seltsam, möcht´ Dich wiedersehen,
mit Dir gemeinsam einen Weg begeh´n,
der uns hinführt an jenen Ort,
wo ´s schließlich fällt, Dein Liebeswort.
 
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