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Abschied nehmen

Poetisches · Trauriges
Abschied nehmen
neue Wege gehen
alte Bündel tragend
neue Tage sehen

Schau zurück und
geh in Liebe fort
nimm vertraute Stund
mit an neuen Ort

Wenn du wiederkehrst
in neuem Kleid
wird die Lieb' da sein
aus alter Zeit

(1991)

Einem wohlwollenden Rat folgend, hier eine kurze Erklärung:
dieses Gedicht ist entstanden, als ich 1991 meine Mutter über die Schwelle des Todes begleiten durfte. In den ersten beiden Strophen widerspiegelt sich das Hinübergehen in die geistige Welt, beladen mit Lebensfrüchten und Liebe - die dritte Strophe ist ein Blick in ferne Zukunft, ein Reinkarnationsgedanke
 
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Kommentare  

Hallo ihr beiden, wieder herzlichen Dank für Kommentar und Bewertung - es hat im Laufe der Jahre auch noch einige weitere Abschiede begleitet! Solche in die andere Welt, und auch solche in andere Lebensabschnitte.
LG
Ursula


kalliope-ues (14.03.2007)

ja, traurig schön...
ohne deinen nachtrag hätte man auch noch viele andere abschiede hineininterpretieren können... wirklich sehr schön!
lg darkangel


darkangel (13.03.2007)

Schweres und schönes Gedicht.
Gefällt mir sehr total.

Ganz liebe Grüße


weltuntergang (13.03.2007)

Habt Dank für die einfühlsamen Worte! Dies Gedicht ist - egal wie verbesserungsnötig auch immer - tatsächlich unantastbar, originär. Es wurde von mir damals mitgegeben auf einen Weg, für den es wortgetreu erhalten bleiben soll. Vielleicht als "Wiedererkennungszeichen"?
liabn Gruaß von der Ursula


kalliope-ues (11.03.2007)

danke, ursula, so ist das gedicht ja viel verständlicher. besser wäre es natürlich noch, der reinkarnationsgedanke würde im gedicht selbst verankert sein. aber so ein hinweis ist auch schon sehr hilfreich.
auch wenn sich mein verstand gegen diesen gedanken sträubt, gefällt mir das gedicht sehr gut, weil es eine tiefe, liebevolle verbundenheit ausdrückt.
gruß von rosmarin


rosmarin (11.03.2007)

... wie phoenix aus der asche ... auf zu neuem leben!
das gefällt mir sehr gut - ich glaube auch an reinkarnation.
liebe grüsse
nathan


Nathanahel Compte de Lampeé (11.03.2007)

Danke, Christa, ja ein hoffnungs- und liebevoller Weg jenseits von Raum und Zeit, hinübergerettet

kalliope-ues (10.03.2007)

Hallo Ursula,
da ich jetzt die Hintergründe zu diesem Gedicht kenne, kann ich es viel besser verstehen. Besonders der letzte Absatz ist, wenn man es weiß, sehr hoffnungs- und liebevoll.
Grüssle
Christa


CC Huber (10.03.2007)

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