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Gottes Geheimagenten

Nachdenkliches · Kurzgeschichten
Jeder sucht auf seine Weise das Glück. Immer aber ist ein Partner mit im Spiel. Das sollte ein wenig zu denken geben, dachte ich und durchdachte einfach mal folgende Möglichkeit.

Wenn Gott, geheiligt werde sein Name trallala, einen Geheimdienst hätte, wer wäre dann ein Geheimdienstler? Engel? Nein, viel zu auffällig. Die würden ja mit ihren Flügeln bei Verfolgungsjagden überall hängen bleiben und ein Engel ist ja dann auch immer so hell. Die können sich schlecht im Dunkeln verstecken mit ihren weißen Kleidern.
Nein, Gott hat Partner erfunden. Leute, in die man sich verliebt und die spionieren einen aus. Gott will natürlich wissen, wie es uns Menschen so geht. Und was passiert? Die Freundin fragt „Wie geht es denn?“. Gott ist natürlich schlau und hat seinen Geheimdiensten natürlich gar nicht erzählt, dass sie welche sind. Dadurch können sie sich nicht verraten und es bleibt wirklich geheim, dass Gott einen Geheimdienst hat. Jeder Mensch wird von so einem Geheimdienstler überwacht. Manchmal ist es sogar die eigene Mutter. Meistens aber doch eher ein Liebespartner. Die Liebe wurde in die Welt gesetzt, damit diese Symbiose überhaupt funktioniert. Gott ist nicht dumm.
Und man sollte mal überlegen, was denn wäre, wenn es so wäre? Ist man dann so ein nichtswissender Geheimdienstler oder einer, der überwacht wird? Was will man sein?
Und was ist mit den Überwachern? Müssen die nicht auch überwacht werden? Oder sind die gottgelenkt und daher durchschaubar?
Es passiert viel im Leben, man lernt Menschen kennen, vergleicht sie innerlich und dann erscheint auf einmal ein Mensch, den man über alles liebt. Für den es keine Vergleiche gibt.
Ein Blick genügt und man erkennt, dass es die große Liebe ist.
Wie will man das auf normale Art erklären? Wirkliche Liebe bedeutet doch nur, dass Beschatter und Beschatteter zueinander finden.
Denn ist es nicht auch die Kirche, die dann die Liebespaare traut? Zeigt sich nicht hier, dieser verfluchte Geheimdienstaperrat? Die beiden Leute verbinden unter Gott. Das ist so, als würde eine Katze den Käse mit der Maus aufessen.

Tut mir leid. Dieser Vergleich entbehrt jeglichen Sinns, aber gerade war kein anderer da und dieser Vergleich stand so süss an der Ecke. Da dachte ich, ich nehme ihn einfach mit. Und so schlimm ist er doch gar nicht. Gut er erklärt die Sache nicht besser und zeigt kein Bild, aber es geht um eine Katze und Katzen sind doch süss.

Gott weiß ja auch ständig, wann er sein Pech zu verteilen hat. Meist erwischt es die, die sowieso schon Probleme haben. Woher weiß Gott das?

Denken Sie daran. Neben ihnen im Bett, liegt eine Spionin oder ein Spion. Der Mensch wird lächeln, wenn sie Ihnen von meinem oder ihrem Verdacht erzählen. Dann nimmt er sie bei der Hand, krault ihnen ihren Kopf und fragt, ob es einem denn nicht gut gehe.

Wenn man so lange im Geschäft ist, kennt man halt die Strukturen. Ich selbst blocke alle Beschatter ab. Wenn mich eine Frau anblickt und sich das Herzflattern ankündigt, stelle ich mich tot. Das hilft immer und die Frauen verschwinden dann auch ganz schnell.
Ich behalte meine Informationen für mich. Wenn Gott durch irgendwelche Spione immer wüsste, wie es mir geht, wüsste er immer was er mir schicken soll. So aber hat er keinen Plan und kann nichts falsch machen, weil er dann einfach nichts verschickt.

Ich wollte ja nur einen Denkanstoss geben

Ende und Aus
 
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