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Liebesbriefe die keine Frau erhalten will Teil 35

Schauriges · Kurzgeschichten
Liebe Clarissa,

gerne würde ich Dich auf Rosen betten und Dir lieblichen Honig aus meinem Mund auf den Bauch spucken. Vielleicht auch mit meinen eingeölten Achseln Deine Kopfhaut verwöhnen oder Kirschkerne gegen Deine Schläfen spucken.
Du merkst nach diesen Zeilen sicher schon, dass ich ziemlich erotisiert bin während ich dies schreibe. Es ist Vollsonne und ich bin ein heißer Boy. Weißt Du doch und hast Du doch schon oft erlebt. Kannst Du Dich an die Nacht in Berlin erinnern? Nein? Na ja, wenn wir die erlebt haben dann sicher.
Oh meine liebe Sandra, ich denke die ganze Nacht an Dich und wenn ich wach bin fällt mir das wieder ein. Ich liebe Dich lässt sich so leicht schreiben und in Verbindung mit Dir gibt es sogar einen Funken Sinn. Ich mach sogar wegen Dir Sport im Moment um meine PoMuskel zu stärken und Dir ein agiler Deckhengst zu sein. Beim letzten Aufeinandertreffen hast Du mich zwar abgewiesen, aber heut ist noch nicht aller Tage Abend oder wie das heißt. Is ja ein total bescheuerter Satz, aber Du weißt ja wie ich das meine.
Als Du Schluss gemacht hast, hab ich weggehört. Gilt das dann trotzdem? Ich finde nicht und da werde ich Dich auch noch von überzeugen. Wenn nötig mit Nötigung. Natürlich zärtlicher Nötigung die Du am Ende dann richtig schön geil findest. Moment, ich schreib gleich weiter. Ich muss mal auf Toilette. Vorher will ich Dir noch mal schreiben, dass ich Dich liebe. So, ich komm gleich wieder. Ich steh jetzt auf. Warte einen Moment. Nicht aufhören zu lesen.

Mensch, mensch, mensch. Seitdem Du nicht mehr bei mir bist habe ich gar keinen Zugang mehr zu Toilettenpapier. Entweder vergesse ich das glatt oder ich hab keine Lust damit durch die ganze Stadt zu laufen. Hab auch keinen Bock, dass ich einen Kumpel treffe und der mich auf das Arschpapier anspricht. Dafür hat man ja Frauen.
Ich vermisse Dich echt total dolltoll und es ist als hätte man mir eine Rippe geklaut die Herz heißt. Verstehst Du? Ich werde mich ändern, um 180 Grad doppelt drehen und Dich nie wieder schlagen. Bringt ja auch nichts, weil ich kapiert habe, dass Du dann eh ständig wegläufst und das ist dann ziemlich blöd, schwierig und arglistige Selbstverletzung. Also so im Enddefekt und heiraten will ich Dich auch.
Hab ich mir letztens überlegt, als ich im Fernsehen eine Heirat gesehen habe. War so ein SchnulzenFilm bei dem Dir sicher die Tränen gekullert wären. Übrigens hab ich eine neue Geschäftsidee mit der wir ein schönes Leben haben werden. Hat mit Tränen zu tun. Deshalb komme ich drauf. Das Stichwort ist Tränenschnaps. Stell Dir mal vor, man hätte echt mal eine blöde Zeit, weil zum Beispiel der Partner echt ein Monster ist und man muss deshalb oft weinen. Das will man doch vergessen. Aus den Tränen destilliert man dann Schnaps und feiert ne Party und kippt das weg. Gut oder? Ich weiß, dass es noch nicht ausgereift ist, aber das wird schon noch.
Heute kann ich Dir nicht so viel schreiben, weil ich noch was Trinken gehen will. Wirst Du ja selbst nachher merken, wenn ich Dich wieder mit dem Stöhnen anrufe.

Ich drück Dich viel zu fest
Tohmas
 
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