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Das Osterlamm und der Wolf

Poetisches · Amüsantes/Satirisches · Frühling/Ostern
Ein süßes Osterlamm kann wahrlich nicht erahnen
Dass Räuber Mensch zerbricht profane Lebensphasen
Nur um deren holde Frömmigkeit grandios zu feiern
Der Gaumen sehnt sich nicht nur nach ungelegten Eiern

Ein legendärer Champion hat jedoch etwas dagegen
Nur die Gabe Gottes machte Isegrimm verwegen
Drum schwillt den Schäfern stetig nur der Kamm
Wolf kennt halt keine Gnade vor dem braven Lamm

Tierisch stolze Beißer frönen auch dem Hochgenuss
Die satten Schäferstündchen erliegen dem Verdruss
Gründlich hat der dreiste Wolf das Osterfest versalzen
Während all' die flotten Häschen einfach weiter balzen



Meine Anmerkung: Ein aktuelles Ereignis in Sachsen-Anhalt, bei dem ein Wolf gleich mehrere Schafe gerissen hatte, hat mich zu der Idee dieses Gedichtes inspiriert. Diese Szenarien waren in jüngster Vergangenheit wieder gehäuft aufgetreten. Ein heftiger Streit, bezüglich des Schutz des Wolfes, ist nun wieder entflammt. Zu Recht!
 
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Kommentare  

Else: Ich habe bewusst einige verschlüsselte
Formulierungen eingearbeitet, um den Leser in
etwas ironischer Form auf den Sinn dieses
Festes, sowie auf die Merkmale die Leben und
Tod, neuzeitlichen Kommerz miteinander
verbinden oder trennen. So lässt mein Gedicht
Raum für verschiedene Interpretationen offen.
Ich danke dir sehr herzlich für den netten
Kommentar wünsche dir ein schönes und
besinnliches Osterfest im Kreise deiner Lieben!
LG. Michael


Michael Brushwood (24.03.2016)

Diesmal ist mir nicht so ganz klar, was du damit meinst. Ansonsten gefielen mir die Bilder, die bei deinen Worten vor meinem geistigen Auge auftauchten.

Else08 (24.03.2016)

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