35


9 Seiten

Tanz der Schlange

Erotisches · Kurzgeschichten
© Dayrador
Tanz der Schlange
by Dayrador

Eine Fortsetzung von Kuss der Meduse, aber man muss sie nicht gelesen haben.

In der Nacht fuhr ein Truck; mit der Aufschrift *Supermarkt*; über eine Straße durch den Wald.
An ihrem Ziel stiegen zwei Gestalten aus, der eine hatte Fell an den Armen und Klauen, während der andere eher eine Echse war als Mensch.
Ein rotes Glühen nährte sich dem Truck.
Während beide nach hinten gingen, um die Ladefläche zu öffnen.
„Hallo Arachne, schön das du uns Hilfst.‟
Zusammen Trugen sie den Inhalt in ein Lager.
„Bis Donnerstag.‟
„Lasst euch nicht von Menschen fangen.‟ erwiderte die Arachne.


Ich ging durch den Wald, als ich einen entsetzlichen Schrei hörte.
Es ging mir durch Mark und Bein und trotzdem klang es gequält. Etwas zog mich in die Richtung, obwohl sich in mir alles sträubte.
Ich fand eine Frau mit gequältem Gesicht.
„Hilf mir. Bitte hilf mir.‟ flehte sie.
Als ich an ihr hinab blickte, sah ich, das sie von der Taille abwärts, einen Schlangenkörper hatte, der in einer hässlichen Bärenfalle steckte.
So suchte ich mir einen Stock, leider brach der Erste.
Sie schrie auf. Ich hatte Angst, dass der, der die Falle aufgestellt hatte, zurück käme.
Mit dem zweiten klappte es. Ich zerriss mein Hemd und verbannt sie.
Jetzt schlang ich mir ihre Arme über die Schultern, während sie ein Teil ihres Schwanzes um mich legte.
Sie war dreimal so lang wie ich und doppelt so schwer.
Mühsam schleppte ich mich voran, biss ich über eine Wurzel stolperte.
Nun da sie auf mir drauf lag, konnte ich nicht mehr aufstehen.
Jetzt wickelte sie mehr von sich um mich.
Mit ihrer Zunge kitzelte sie mir am Hals und biss hinein.
Panik kroch in mir hoch, da ich nicht wusste, was für ein Gift ihre Art hatte.
Ich entspannte mich und schlief ein.

Als ich erwachte, war ich in etwas ein gewickelt, es fühlte sich an wie Schuppen.
So wand ich mich, da ich davon ausging, dass ich bald gefressen würde.
„Könnt ihr auf hören euch zu bewegen, ich will euch nicht fallen lassen.‟
‛Das war nicht die Lamia von gestern. ‛Fallen lassen‛ das klang sehr da nach, ‛Wir sind noch nicht da.‛ Wo auch immer das sein mag.‛
Sie klang sehr angestrengt. ‛Man hatte mir auch gesagt: Der Wald sei nicht sicher.‛
Die Lamia rekelte sich um mich und fing an mir den Hals zu lecken, bevor sie gähnte.
Ein Fluch von Draußen.
„Arachne was soll dass, lass mich raus.‟
„Verdammt, könnt ihr nicht einfach weiter schlafen, denn wie soll ich euch sonst transportieren. Ihr beide seid nicht grade leicht, erst recht nicht, wenn ihr zappelt wie Mäuse.
„Na, dann muss ich wohl noch etwas naschen.‟ sagte die Lamia und für mich war es unmiss-verständlich.
„Du, ich, Warte.‟ brachte ich noch hervor, bevor sie mir in den Hals biss und saugte.
‛Müsste man nicht in Panik verfallen, wenn man von einer Schlange eingewickelt wurde, die mein Blut trinkt. Obwohl sie ist ein ziemlich süßes Ding.‛
So versank ich wieder in Schlaf.

Als ich erwachte, lag ich in einem Bett.
‛Nun ich bin weder tot, noch in einem Kokon eingewickelt, dass ist doch ein gutes Zeichen oder.‛
Ich schaute aus dem Fenster und sah eine Zentaurin.
So zuckte ich mit den Schultern, ‛Wieso nicht.‛
Da Geschirr klapperte folgte ich dem Geräusch.
Ein Fuchs war grade dabei Geschirr einzuräumen.
„Oh du bist wach, hast du Hunger.‟
Sie schob mir eine Schale mit Früchten rüber.
„Danke.‟ Während ich aß, starrte ich auf den Schwanz, der hin und her schwang.
‛Die Schuppen fühlten sich auch echt an.‛
„Also kein Kostüm.‟
„Wieso.‟ fragte sie.
„Wo ist die Lamia?‟
„Man macht ihr den Prozess, da sie Menschenblut getrunken hat.‟
Ich sprang auf.
„Warte.‟ reif sie mir hinterher.
Nun wurde mir klar, ich hatte keine Ahnung, wohin ich sollte.
So sprach ich eine Maus an.
Ich rannte den Weg, den sie mir Beschrieben hatte.
Als ich die Tür auf stieß, wurde es Still im Saal.
Er war gefüllt mit aller Art von Wesen und Echsen-wachen mit Speeren.
Mir gegen über lag ein Drache.
„Menschen sind hier nicht gestattet.‟
Ich wand mich aus dem Griff der Wachen.
„Was wird ihr vorgeworfen?‟ rief ich
„Sie hat wiederholt Menschenblut getrunken.‟ sprach der Drache.
Die Lamia blickte erfreut, verwirrt, verängstigt.
„Da es mein Blut war, sollte ich meine Meinung vertreten.‟
Der ganze Saal schnappte nach Luft.
„Ich finde nicht gut, dass sie sterben soll, nur weil jemand versucht hat, sie umzubringen.‟
„Unser höchstes Gesetz ist: verletzte keine Menschen.‟
„Ich will dass man die Klage fallen lässt, wenn sie meiner Bedingung zustimmt.‟
„Die währe.‟
„Ein Tanz mit ihr.‟
Ein Raunen ging durch die Menge.
‛Was dachte ich mir dabei. Wollte ich wirklich mit einer Lamia flirten, aber nun war es zu spät und sie war so schön.‛
„Nun, ich akzeptiere.‟ sagte der Drache.
Sie schlängelte auf mich zu.
Während eine orientalische Musik erklang, ließ sie ihre Schwanzspitze hypnotisch hin und her schwingen.
Sie war so schön, das ich mich nicht ihren sog entziehen konnte, noch wollte.
Wir tanzten, als währe sie fast ein Mensch.
Ich ließ mich zwischendurch einwickeln, oder wickelte mich selbst ein.
Am Schluß lagen wir eingewickelt in ihrem Schwanz.
Erst als die Menge tobte, war es mir zu intime, aber sie rieb sich genüsslich an mir.
„Dasss war sch-schön.‟ zischte sie.
Als ich in ihre Augen blickte konnte ich nicht anders, als sie zu Küssen.
Ich fing an an ihrer gegabelten Zunge zu lutschen.
‛Was tat ich da. Ich fand sie nett, aber wollte ich mich tatsächlich mit einer Schlange paaren.‛
„Lass mich los.‟ sagte ich, lauter als ich wollte.
Alle waren schockiert, ich auch.
„Ich find‛ dich nett, aber ich will mich nicht vor Fremden paaren.‟ entschuldigte ich mich; „aber ich habe den Tanz sehr genossen.‟
Sie lächelte und ließ mich los: „Verzeih, aber die Situation hat mit mit gerissen.‟
Jetzt packte sie meine Hand und zog mich hinter sich her.

„Hier Wohne ich, willst du mit rein kommen.‟
„Ehm‟
Ehe ich mich versah zog sie mich ins Haus.
Statt Treppen hatte sie Rampen, aber sonst war alles normal mit Teppich und Geländer.
„Du, ich, ähm danke‟, stotterte sie; „ich bin dir Dankbar für … Alles. Ich würde dich gerne hier haben.‟
„Du ich kenne mich mit Schlangen nicht aus.‟
„Findes du mich Hässlich?‟
„Nein, ich muss sagen, deine Schuppen stehen dir gut.‟
„Meinst du wirklich.‟
Plötzlich lag ich wieder in ihren Schlaufen und mit ihrer Schwanzspitze spielte sie mir um Hals und Kinn.
„Wieso hast du dann …‟
„Ich, mir waren da einfach zu fiele Leute, sonst …‟ ‛vermutlich hätte ich dann ihr werben nach gegeben.‛
Bei ihrem Lächeln entblößte sie ihre Fangzähne.
‛Sie hatte mich gebissen, mehrfach, danach fühlte ich mich müde.‛
„Einige Schlangen haben Gift, du auch?‟
„Ja, Meistens hat mein Gift eine beruhigende Wirkung.‟
Ihre Augen sahen nun schlangenhafter aus und sie züngelte öfters.
„komm‛ ich will dir …‟ meinte sie, während sie mich hinter sich her zog.
Im ersten Stock war ein Schlafzimmer.
Es hatte eine große Matratze, mit Decken und Kissen, sodass es mehr Ähnlichkeiten mit einem Nest, als mit einem Bett hatte.
„Und wie findest du es?‟
„Nett, es ist gemütlich.‟
Sie warf sich mir an den Hals.
Ehe ich mich versah, hatte sie mich wie eine Schlange eingewickelt, so verlor ich das Gleichgewicht und fiel auf Bett.
„Findest du mich Hübsch?‟
„Ich liebe dich.‟ Nun hatte ich das Bedürfnis mir die Hände vor den Mund zu schlagen, aber da ihre Schlaufen, meine Arme an den Körper hielten, ging das nicht.
Nun bewegte sie sich um mich herum, es war wie eine Massage.
„Dass isst Ssüßzz.‟ zischte sie.
„Könntest du wenigstens meine Arme freilassen, dann fühle ich mich nicht so eingeengt.‟
Sie drückte an den Beinen stärker, als sie meine Arme freigab und sich mit den Armen abstützte.
Sie leckte mir über die Lippen, als wolle sie mich Küssen, so zog ich sie in einen Kuss.
„Ich find‛ dich süß, aber mich mit dir zu paaren, ist mir noch eine wenig befremdlich.‟
Nun küsste sie mir auf den Hals und Biss.
Ich versank in Schlummer.

Als ich erwacht, lag ich eingewickelt in eine Python.
‛Was war geschehen?‛
Eine Frau lag mit den Kopf auf meiner Schulter.
Ich schüttelte sie, um sie zu wecken.
„He miss, wir werden von einer Schlange gefressen.‟
Sie erwachte und erschreckte sich, sie versuchte fortzukommen, so zog sich die Schlange noch enger zusammen.
Ich schrie vor Schmerzen auf.
„Oh Schuldigung.‟ sagte die Frau.
Fasziniert sah ich zu wie sich die Schlange von mir abwickelte.
Nun erinnerte ich mich an gestern.
Die Lamia hatte sich an meine Seite gelegt und uns beide von unten eingewickelt.
„Ich bin noch nie mit Jemanden aufgewacht.‟
entschuldigte sie sich.
„Ich habe noch nie mit einer Schlange gekuschelt.‟ gab ich zu.
Ihr Schwanzspitze zuckte wie beim Tanz, während sie immer wieder über meinen Körper strich.
„Willst du mich verführen.‟
Sie kicherte.
„Nein. Du, ich. Misst.‟
„Was?‟ fragte sie mit einem gefährlichen Unterton.
„Wir sollten nicht, aber du bist so hübsch, anmutig und so perfekt.‟
„Wirklich?‟
Schon lag sie mit ihrem Schlangenleib zwischen meinen Beinen und fing an uns wieder einzuwickeln.
Ich war hin und her gerissen, sie an mich zu ziehen und sie von mir weg zu schieben.
Sie leckte und saugte an meinen Hals und biss.
Etwas Nasses rieb sich an meinem Schritt.
„Wir sollten wirklich nicht, ich bin ein Mensch.‟
„Und?‟ Nun zog sie mich aus.
Etwas warmes, nasses schob sich über mein Glied.
Ich war entspannt und erregt.
‛War ich wirklich dabei, mich mit einer Lamia zu paaren.‛
Es war unbeschreiblich.

Gegen Mittag ging ich duschen, um etwas Abstand von ihr zu gewinnen.
‛Eine verflixte Schlange, die wird mich auch nicht mehr gehen lassen. Wollte ich überhaupt weg? Nicht wirklich. Nun Sitz ich ich mitten zwischen Fabelwesen fest, sollte es mich nicht erschrecken.‛
Wieder unten, sah ich, wie sich die Lamia am Tisch kratzte.
Sie stöhnte.
„Was ist?‟
„Hilf mir.‟
So kletterte ich unter‛n Tisch und rollte die Schlangenhaut von ihrem Körper.
Beim Essen von gebratenen Mäusen und Eidechsen, fragte ich sie: „Wie oft paart ihr euch?‟
„Weiß nicht, meine Mutter hat es mir nie erzählt. Sie war eine Meduse, auf der Suche nach ihrem Gefährten ist sie verschwunden. Das ist je nach Zyklus unterschiedlich.‛
„Zyklus?‟
„Ja. Der Zyklus, der Drang sich zu paaren, Katzen werden rollig. Im Allgemeinen dauert er 2 – 5 Tage. Für Mama war es schwierig, da er zu beginn eines Zyklus verschwunden ist. Ich denke bei mir hat er auch angefangen. Bitte verlass mich nicht.‟

„Ich …‟
Es klingelte.
„Wir sind von der Regierung.‟ kam es von der Tür; „Sie halten sich einen Menschen?‟
„Ihr dürft ihn mir nicht wegnehmen!‟ sie klang verzweifelt.
Die Männer betrachteten mich.
„Sie hat ihn gebissen.‟
„Es ist gar nicht so schlimm, außerdem mag ich sie.‟
„Mitkommen, dass sind vermutlich die Aphrodisiaka.‟
„Die was? Und was ist mit meinen Sachen.‟ gab ich vor.
Sie gab mir eine Tasche, wo ich ein paar von ihren Sachen einpackte und die Schlangenhaut.
Im Auto fragten die Herren: „Wie kamen sie überhaupt hier her?‟
„Also ich machte ein Spaziergang im Wald, da hörte ich jemand schreien und fand eine Lamia, die in eine alten Bärenfalle steckte. Als ich sie befreit und verbunden hatte, bin ich eingeschlafen.
Dann wurden wir von einer Arachne hier her getragen.‟
„Sie werden verstehen, dass zum Schutze der Wesen, nichts an die Öffentlichkeit …‟
„Wenn ihnen der Schutz der Wesen am Herzen liegen würde, würden sie etwas gegen die Gefährdung von Mensch und Tier unternehmen. Auch ein Mensch hätte hinein treten können oder ein Zentaur.‟
„Sie brauchen sich nicht aufregen, die Lamia wird sie nicht noch mal beißen.‟
„Ich rege mich nicht darüber auf, dass mich eine Lamia gebissen hat, sondern, dass sie ihren Job vernachlässigt haben und das sie einem Wesen den Freund entreißen.‟
„Dass sie so reagieren liegt an den Pheromonen. Einige Wesen können ihnen den Kopf verdrehen und wenn sie eine Wochen nicht mehr mit ihr zusammen sind, werden sie sie vergessen.‟
Nachdem sie mich eine Woche lang festgehalten haben, mit allen möglichen und unmöglichen Test‛s und Fragen wie: Ob ich immer noch eine Schlange liebe, durfte ich gehen.
Zu Hause fand ich keine Post.
Ich sagte meinen Chef, dass ich noch etwas Zeit brauchte um die Liebe meines Lebens wieder zu finden.
So reiste ich wieder zu dem Wald, dort suchte ich zwei Wochen, doch ich fand sie nicht.
Deswegen zog ich die nähe.

Wenige Tage danach, klingelte es.
Eine junge Frau stand davor.
„Kann ich rein kommen.‟
„Nun _ klar. Brauchen sie etwas, wollen sie was trinken.‟
„Was zu trinken wäre nett.‟
Als ich in die Küche ging, sah ich zwei Männer, die jemanden suchten.
Wieder im Flur, sah ich ein Fuchs vor einem Korb, mit den Sachen, die die Frau an hatten.
„Die suchen nach dir, oder?‟
Der Fuchs war unschlüssig, aber nickte dann.
„Gut, dann bleib, so lange du möchtest.‟
Es klingelte wieder.
Der Fuchs verschwand in der Küche.
Die beiden Männer fragten: „Haben die eine Frau gesehen?‟
„Nein, wieso?‟
„Sie muss hier sein!‟
Ich bekam mit wie der Fuchs in den Büschen verschwand.
„Warum wird sie gesucht?‟
„Braucht sie nicht zu interessieren?‟
„Wollen sie rein kommen und sich selbst zu überzeugen.‟
„Nein, dass muss nicht sein.‟
Es vergingen ein paar Minuten, als es wieder an der Tür läutete.
Ich fand nur einen Umschlag, in den sich eine Einladung für den Midnight Club befand, darauf war ein Wolf abgebildet, der den Vollmond an heult.

Ich machte mir nichts aus Club‛s, Pub‛s oder Discotheken, aber ich folgte der Einladung,
obwohl ich mir sicher war, dass es eine Verwechslung war.
Dort nahm Jemand meine Einladung entgegen.
„Du kommst hier net rein.‟
„Ist was mit der Einladung, die wurde mir vor die Tür gelegt.‟
„Nein, die Einladung ist in Ordnung.‟
Sein Kollege kam.
„Was ist los?‟
„Er hat aus irgend einem Grund eine Einladung.‟ meinte der Erste.
So beschnupperte er die Einladung.
„Hat dir jemand in die Nase geschissen?‟ meinte der Zweite: „Du musst doch riechen von wem sie kommen, so müssen sie sich was gedacht haben.‟
„Kann ich ihren Arm haben.‟
In der Annahme, dass ich eine Stempel bekomme, reichte ich ihn.
Der Zweite beschnupperte ihn, bevor er ihn ableckte, was mir seltsam vor kam.
„Ich musste sicher sein. Sie riechen nach Lamia, zwar schwach, aber eindeutig Lamia.‟
„Vielleicht liegt das daran, dass ich jede Nacht mit einer Lamia-Haut schlafe.‟
„Sie werden sich was dabei gedacht haben, und er weiß von den Wesen, also sie dürfen hinein.‟

Was ich sah, war überwältigend. Ein Nachtclub voller Wesen in allen Formen und Größen.
Es war mir trotzdem unangenehm, so suchte ich mir einen Tisch weit hinten.
Ein schüchternes Wesen kam, es sah menschlich aus, nur das es einen Schnabel und Federn hatte.
„Kann ich ihnen was bringen?‟
„Eine Cola.‟
Nach wenigen Minuten kam sie wieder.
„Die geht auf‛s Haus.‟
„Was ist wenn ich lieber Zahlen möchte.‟
Sie zuckte mit den Schultern und ging.
Ich trank einen Schluck, da kam ein anderes Wesen.
„Die Herren wollen mit ihnen Reden.‟ und deutete auf den Vip-bereich.
„Wieso haben sie die Lamia verlassen, als ihr Zyklus begann.‟
„Es war ja nicht so, dass ich eine Wahl gehabt hätte. Sie ließen mich nicht gehen, dann fand ich sie nicht wieder.‟
„Wollen sie sie wieder sehen?‟
„Ja, aber vermutlich hasst sie mich jetzt.‟
„Nun, wir mussten sicher gehen.‟
„Deswegen der Fuchs.‟
„Ja, die Kitsune hat die Lamia gerochen. Wir haben uns gewundert, warum sie nicht weiter gefahren sind. Die Straße in der sie Wohnen führt durch den Wald in ihr Dorf.‟
„Wollen sie mich verarschen, das kann nur ein Scherz sein.‟
„Aber von uns nicht, und außerdem ist sie hier.‟
„Wirklich?‟

Auf der Tanzfläche schlängelte sie mir entgegen.
Wir tanzten wie das erste Mal, bis wir wieder umschlungen auf dem Boden lagen.
„Ich habe dich vermisst, sehr.‟ wisperte sie.
„Ich dich auch, aber sie wollten mich nicht mehr zu dir lassen. Außerdem habe ich jede Nacht mit deinen Schuppen geschlafen.‟
Sie kicherte: „Habe ich mir gedacht.‟
Ich spürte ihr rhythmisches Reiben von Schuppen auf Haut.
„Willst du dich mit mir paaren, jetzt und hier.‟
Wir waren so voneinander angezogen, dass wir nichts mehr von der Umgebung mit bekamen.
Wieder fühlte ich ihre nassen Schuppen an meinen Schritt.
„Bleib bei mir, verlass mich nicht, Bitte.‟ flehte sie.
„Ich wollte ja bleiben, aber die Behörde hatte was dagegen.‟
Sie zog sich noch fester um mich zusammen.
„Liebling, du erwürgst mich. Wenn du mir in der Angst mich zu verlieren alle Knochen brichst, hast du auch nichts mehr von mir.‟
Nachdem sie mich noch einmal mit ihrem Schlangen-Leib drückte, ließ sie locker.
Nun schob sie sich auf meine Erektion.
Sie war so eng, wie sie mich umschlungen hatte und es fühlte sich an als würde sie saugen und pulsieren.
Ihr ganzer Körper wollte sich mit mir paaren, ich im Gegenzug, wollte auch gar nicht, das sie mich los ließ.
Erst als wir kamen und wir es hinaus brüllten, fiel mir auf, dass wir nicht alleine waren.
‛Wir hatten uns auf eine Tanzfläche, in der Mitte von Fabelwesen gepaart.‛
Denn Sex war zu schwach für dass, was wir grade getan hatten.
Nun war es mir unangenehm, während die Wesen es Verständnisvoll tolerierten.
Sie kicherte: „Es kommt nicht selten vor, das sich Wesen bei einem Wiedersehen paaren.‟
„Sie haben uns beobachtet, sie gucken uns alle an und ich hab weder Fell noch Schuppen.‟ flüsterte ich.
So kicherte wieder.
„Das ist nicht lustig.‟
Sie wand sich.
Nun hatte sie ihren Oberkörper befreit und ich steckte noch in den Schlaufen, mit dem Kopf am Schwanzende.
Sie klaubte unsre Kleidung auf und kroch in die Mädchentoilette.
Dort war nur eine Echse.
„Würdest du Bitte, mein Mensch ist seine Nacktheit peinlich.‟
Nun waren wir alleine.
„Wir sind auf dem Frauen-Klo.‟
„Und! Nun sind wir alleine‟
Während ich mich anzog, bewegte sie sich schlangenhaft.
„Gefalle ich dir.‟
„Ja, du bist perfekt. Versuchst du mich wieder zu verführen.‟
„Vielleicht!‟ sie kicherte.
„Können wir das nicht lieber zu Hause machen, in deinem Nest.‟
„Ich habe gehört, du hast in meinen Schuppen geschlafen.‟
„Wieso auch nicht.‟
Nun war ich wieder erregt und wollte wieder ihre Schuppen auf meiner Haut fühlen.
„Mist, jetzt werde ich schon wieder hier von einer Schlange vernascht.‟
„Stört es dich?‟
„Nicht wirklich.‟
Wenig später, lag ich schon wieder in ihren Schlaufen.

Es war erstaunlich, wie schnell Wesen einen Umzug organisieren können.
Zwei Nächte Später waren meine Sachen bei ihr und mit der Wohnung gab‛s auch keine Probleme.
Der Vermieter war auch eine Wesen, der meinte; „Es sei eine Wohnung für Notfälle.‟
Als ich fragte, Wieso ich die Wohnung bekommen hätte, war die Antwort: „Man habe es ihm gesagt.‟

Ich war glücklich mit meiner Lamia.
Fast jede Nacht tanze sie den Tanz der Schlange für mich, was damit endete, dass ich wieder in ihren Schlaufen lag.
Wobei wir sowieso umschlungen schliefen.

Epilog

Wir bekamen eine hübsche, kleine Tochter.
Im ersten Jahr, hing sie die ganze Zeit an mir, entweder am Arm oder am Bein.
So wurden auch die Wesen etwas toleranter.
 
Wenn du registriert und angemeldet bist und selbst eine Story veröffentlicht hast, kannst du die Stories bewerten, oder Kommentieren. Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diese Story kommentieren.
Weitere Aktionen
Wenn du registriert und angemeldet bist, kannst du diesen Autoren abonnieren (zu deinen Favouriten hinzufügen) und / oder per Email weiterempfehlen.
Ausdrucken
Kommentare  

Noch keine Kommentare.

Login
Username: 
Passwort:   
 
Permanent 
Registrieren · Passwort anfordern
Mehr vom Autor
Ideen Sammlung  
In den Klauen der Mantis  
Im Netz der Arachne  
Dayradors Geschichten Index  
Eine Lamia in Mexiko  
Empfehlungen
Andere Leser dieser Story haben auch folgende gelesen:
---
Das Kleingedruckte | Kontakt © 2000-2006 www.webstories.eu
Counter

Counter Web De