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Rauhnachtsrufen

Poetisches · Schauriges · Frühling/Ostern
Ferne ist der Schimmer meines Mondes,
halbverborgen hinter seiner roten Maske
und dunkle Wolken dräuen tief
am schwarzen Himmel ferne,
verdecken all die schönen
so hellen Silbersterne.
Wild Winde Hauch
verweht sogleich
letzte Spuren.

Fern nun auch alle Funkellichter,
die so bunt dem Himmel strebten,
fallend dann zur Erde nieder,
verloren in all dem düster
Schattenwirken und in
dem schrillem Pfeifen
des wilden Windes,
hört man fernes
Heulen, Rufen.
Es wird wohl
Wilde Jagd
dort sein.

Zieht es
mich fort nun,
immer weiter fort
Die düstre wilde Jagd,
das ferne, ferne, helle Rufen.
Und folg so gerne diesem Klange,
Schwing ich mich auf in Sturmeswind,
sind mir erneut verliehen alte Schwingen,
tiefschwarz schimmernd Rabenfeder gleich.

Allerletzte Spuren
sind sogleich verweht
von wilder Winde Hauch
und die hellen Silbersterne,
die wunderschönen sind verdeckt
an des tiefschwarzen Himmels so ferne
von dunkler Wolken dräuend finstrer Front.


©Anariel 01.01.2010
 
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Kommentare  

Hallo Petra,

freut mich, dass es auch dir gefällt.
Hmm...also um ien spezielles Wesen, das jagd geht es eigentlich nicht. Auch nicht um irgendeine wilde Jagd.
Es geht um "Die wilde Jagd", die zu dne Rauhnächten durch Nacht und Wind hetzt...daher auch der Titel.
Einfahc mal googeln, wiki erklärt es auch schön.;-)

Liebe NachtGrüße


Tis-Anariel (14.03.2010)

Unheimlich und wunderschön ist dein tiefschwarzes Gedicht vom Schattenwesen mit Rabenfedern geschrieben, das wohl auf der Jagd ist.

Petra (13.03.2010)

Hallo Rosmarin, Michael und Sabine,

es freut mich sehr, dass euch diese Wortmalerei von Form und Inhalt, sowie das von mir dazu gewählte Foto so gut gefallen.
Herzlichen Dank für die lieben Kommentare und allen ein Danke für die Wertungen.

Mit lieben Grüßen


Tis-Anariel (13.03.2010)

Beeindruckende Zeilen und ein wunderschönes Bild. LG Sabine

Sabine Müller (11.03.2010)

Wunderschön - mit exzellenten Worten beschrieben. Sehr eindrucksvoll finde ich auch die Formen deiner Reime
Wirklich toll!


Michael Brushwood (11.03.2010)

wunderschön gruseligromantisch, diese wilde jagd im schein des vollmonds. und auch optisch. der sturm, er kommt, der sturm, er geht.
grüß dich


rosmarin (11.03.2010)

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