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2 Seiten

Ein phantastischer Traum...

Fantastisches · Poetisches
In einem Einkaufszentrum wo die Leute standen dicht an dicht, große Scheinwerfer sorgten für jede Menge Licht. Durch den Vorhang auf den Laufsteg tritt plötzlich sie, ihr Kleid wechselt ständig die Farbe es ist wie eine optische Symphonie. Sie begrüßt die Zuschauer welche vor dem Laufsteg stehen, dann verspricht sie daß man in kürze wird was unglaubliches sehen. Vorne am Hals trägt sie ein kleines Gerät, von welchem ein atmosphärisch blaues leuchten ausgeht.

Ich kenne sie denn ich habe sich schon einige Male auftreten sehen, doch ihre Stimme klingt anders so harmonisch und schön. Sie trägt eine Art silbernes Stirnband von dem hängen zwei kleine Bügel über die geschlossenen Augen, ich frage mich wozu dieser Kopfschmuck wohl tut taugen. Von ihren Augenlidern wird reflektiert ein schwaches Licht, ich erahne was es sein könnte doch sicher bin ich mir nicht. Sie winkt mir zu und bittet mich nach oben, ich weiß nicht wie mir geschieht während die Zuschauer vor Begeisterung toben.

Zögerlich gehe ich die Stufen zum Laufsteg empor, sie reicht mir die Hand und präsentiert mich als Co- Moderator. Sie flüstert mir für die Zuschauer unhörbar zu, sie sagt: „Mach Dir keine Sorgen! Ich weiß schon was ich tu.“ Sie reicht mir ein silbernes Stirnband und ein kleines Gerät, sie gleichen der Ausrüstung welche sie trägt. Ich lege das Stirnband und das Gerät für den Hals an, als ich die Augen schließe fängt der Zauber richtig an.

Vor meinen geschlossenen Augen sehe ich von meiner Umgebung das Bild, es ist kein Streich den mir meine Einbildung spielt. Sie fragt ob ich um zu beginnen so weit bin, ich sage ja und traue kaum meinem akustischen Sinn. Meine Stimme erklingt im Raum harmonisch und klar, wie das Leuten einer Glocke so wunderbar. Sie erklärt mir die Ausrüstung welche ich trage, vor Begeisterung ich kaum zu atmen wage.

Was ich vor den Augen Trage ist ein Augenliderprojektionssystem, damit kann ich mit geschlossenen Augen meine Umgebung und zusätzliche Informationen seh´n. Das kleine Kästchen am Hals ein Verstärker für die Harmonie der Stimme, auch die Funktion eines Mikrofons hat es inne. Sie flüstert mir zu: „Wenn Du bereit bist können wir beginnen.“, ich nicke nur denn vor Aufregung bin ich wie von Sinnen. In mein Sichtfeld werden in Textform Hinweise projiziert, sie dienen als Vorlage wie man moderiert.

Wir positionieren uns neben dem Laufsteg auf einer kleinen Plattform, die Show beginnt und meine Aufregung steigt enorm. Über das Augenliderprojektionssystem erhalte ich den Plan, sie spricht über die modischen Aspekte der präsentierten Kleidung und ich nehme mich der Materialeigenschaften an. Ich bin ziemlich nervös denn ich will mich nicht blamieren, das Augenliderprojektionssystem tut mir die Stichpunkte ins Sichtfeld projizieren. Die präsentierte Mode ist optisch wirklich toll, die Zusatzfunktionen der Kleidung ist jedoch doppelt so eindrucksvoll.

Die Kleider sind aus Kohlenstoffnanofasern gemacht, sie sind für maximale Bewegungsfreiheit, Schutz vor Verletzungen und trotzdem fürs gute Aussehen gedacht. Die gesamte Oberfläche der Kleidung ist voller Nanopigmente aus organischen Leuchtdioden, für die Gestaltung ermöglicht dies ganz neue Methoden. Eine weitere sehr beeindruckende Funktion, ist der Kleidung mechanische Schockabsorption. Bei einem auftreffenden physischen Schlag, sich die Kleidung versteift und wie eine Panzerung wird so stark.

Wir wechseln uns mit dem Sprechen ab, wie zwei Kommentatoren bei einem Fußballspiel halten wir die Zuschauer auf Trab. Durch unsere harmonisierten Stimmen sind die Zuschauer wie gebannt, unsere Worte gravieren sich fast wie von selbst in ihren Verstand. Schließlich ist die Präsentation zu Ende, das Publikum klatscht begeistert in die Hände. Im tosenden Beifall höre ich ihre Stimme sacht, sie sagt: „Für einen Anfänger hast Du das doch recht ordentlich gemacht.“

Es leert sich der Ort wo die Präsentation fand statt, das leere Bodenparkett glänzt im Scheinwerferlicht matt. Noch immer stehe ich fassungslos da und kann’s nicht kapieren, ich tat gerade mit ihr eine Modepräsentation moderieren. Trotz meiner fehlenden Erfahrung war es doch recht nett, plötzlich öffne ich die Augen und liege in meinem Bett. Ich reibe mir die Augen und glaube es kaum, das war ein abgefahrener aber dennoch schöner Traum.
 
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