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Vergänglichkeit

Nachdenkliches · Poetisches · Herbst/Halloween
Und ferne die Nebel ziehen,
weit über Land und Flur.
Es gibt doch kein Entfliehen,
ist ein Leben nur.

Zwischen den kahlen Bäumen
ferne leere Schritte widerhallen.
Die Welt versink in Nebelträumen,
wenn die letzten, roten Blätter fallen.

Weich der Sonne warmes Licht,
im hellem goldnen Scheine
verbirgt das Sterben nicht.
Bescheint ja doch Grabessteine.

Und ferne die Nebel ziehen,
weit über Land und Flur.
Es gibt doch kein Entfliehen,
ist ein Leben nur.

Was heute dir noch wichtig
und wertvoll obendrein.
Ist morgen dann schon nichtig
und unbedeutend klein.

Was heute du geliebt,
so sehr wie nichts zuvor.
Erkennst das es nichts gibt,
wenn du gehst durch das Tor.

Und ferne die Nebel ziehen,
weit über Land und Flur.
Es gibt doch kein Entfliehen,
ist ein Leben nur.

So hör denn meine Worte,
oh Mensch, oh kleines Kind.
Ich weil an jedem Orte,
egal wie weit sie sind.

Und wenn dann kommt die Zeit,
nehme ich dich an die Hand.
Der Weg ist nicht sehr weit,
ins Nebeltotenland.

Und ferne die Nebel ziehen,
weit über Land und Flur.
Es gibt doch kein Entfliehen,
ist ein Leben nur.

Und ferne die Nebel ziehen……




Anariel 26.09.2008
 
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Kommentare  

Hallo Petra,
danke dir, freut mich, dass auch dieser Text dein Gefallen findet.


Tis-Anariel (08.01.2012)

Oh, das steht aber dem andren Gedicht in nichts nach.

Petra (04.01.2012)

Huhu Jochen,
freut mich, dass dir dieses Gedicht nebst Bild so gut gefällt.
Hmm, nee, da hats noch kein Eis, nur bisserl Reif.

Hallo Ingrid,
stimmt, passende Rubrik...
Freut mich, das es auch dein Gefallen findet.

Liebe Grüße an euch


Tis-Anariel (14.11.2011)

sehr melancholisch, aber auch sehr schön. rubrik: nachdenkliches und vergängliches... ;-)

Ingrid Alias I (12.11.2011)

Wie immer ein sehr schönes Naturgedicht. Du hast es einfach drauf. Ein schönes Bild ausßerdem, wo man den Nebel richtig hervorkriechen sieht. Sag mal, liegt da etwa schon Eis auf deinem Nebelsee?

Jochen (11.11.2011)

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