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Mein Sein hat immer was zu sagen

Romane/Serien · Nachdenkliches
Mein Sein hat immer was zu sagen zur Seelenlage dann und wann und jetzt und von den Fernen einer Zeit, die, längst vergangen, Mich erschüttert oder freudevoll gestimmt, blamiert, redselig werden liessen oder anderweitig tief getroffen haben.
Nehm Ich nur ein Einziges der Individuen, die Ich Bin und war und werde, so ist eine langgedehnte Sitzung angesagt, um nur ein Quentchen von dem zu erzählen, was Ich in ihm dachte, heiss und kalt erfühlte und in Herrlichkeit und Pracht verwirklichen wollte über viele seiner Leben hin im Reich der Toten, wie im Reich der Lebenden und vice versa wie man’s immer nimmt, je nach der Optik, die man vor sich aufgeschlagen.
Und das vermyriadenfacht zu denken, gibt eine namenlose Fülle des Geschehns, das an Mir haftet und Mich schwer und schwierig macht im Ganzen, wie bis tief hinab in jedes Fallbeispiel. Da wird sich niemand wundern, wenn Ich Mir in Meinem Sein ein weites und behäbig breites Feld zur absoluten Ruhe und unendlichen Bekömmlichkeit und Zartheit der Gedanken auserwählt, um ganz und gar Mich selbst zu sein in fabelhafter Unbeschwertheit, Unbekümmertheit und heiliger Wonne an Mir selbst, um Meinen Grossmut, Meine Lauterkeit und Mein allgütig Sein zu wahren gegenüber dem, was Ich geschaffen, grundgesetzt und durch Äonen pausenlos in Mir entfaltet habe.
Weiden will Ich Meine Lämmer, als der Nie-Versagende, in ewiger Gutmütigkeit amtierende, beseelte Hirte Meiner selbst im Rahmen einer abergrossen Aktion von Bildung und Beschwörung, Bitternis, Begeisterung und bacchanalisch ausgelassenem Befinden Meiner selbst in weltlichen Belangen, wie im dichten Knäuel reiner Geistigkeit, in der Ich Mich gelassen und erbost, befriedet und erheitert, seeleninnig und brisant erlebe.
Was immer Ich Mir Bin, Ich schwärze niemals an, geh jeglichem Vermuten aus dem Weg, durchschauend, was da ist und allerreinste Wahrheit findend und Wahrhaftigkeit in Meinem seinshistorisch vollgestopften Arsenal.
Ich trage niemand etwas nach, weil jedermann sich selber sichtet, richtet und bewundert und bedauert über Generationen hin. Ein jeder wölbt sich seinen eignen Himmel über seine Angelegenheiten und bewölkt, beblaut, betrübt, bedauert und besonnt ihn nach dem Zustand seines Seelenseins und seiner penetranten Launen.
So ist jeder in sich frei, sich eine Ansicht von der Wirklichkeit zu bilden, in die er sich begibt in seinsbewusster Klarheit oder im verträumten, unbeteiligten und kraftlos hingeworfnen Kegelschieben.
Alle, alle sind in Mir und ohne es zu wissen in der einzelgängerisch gezognen Lebensspur. Da ist noch viel an Einsicht, Hellsicht und Bescheidenheit vonnöten, bis die winzigen Gedankenrädchen der Getriebenen sich vollbewusst und Meiner würdig in dem einen, grossen Rade drehn, das Ich Mir Bin, als das unendlich Treibende, Beflügelnde und Liebevolle an dem grossen Werk, das Ich durch Jahr und Tag begleite und zur Einsicht vorbereite in des Seinsgefieders Schwung und Schweben, Tatendrang und seligem Sich-selbst-Erleben, weit und breit, bedächtig und beseelt, zart, zärtlich, liebevoll und wahr in der Unendlichkeit der Sphären.
 
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