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Ebenmass, Wahrhaftigkeit und Frieden sind in Meinen Händen gross

Romane/Serien · Nachdenkliches
Ebenmass, Wahrhaftigkeit und Frieden sind in Meinen Händen gross. Was Ich dir rapportiere, hat den Schwung der Unerbittlichkeit im Seinsgeschwader, das Ich über Ozeane der Unendlichkeit befehl.
Niemals hat ein Trugschluss Meines Seins allüberall verbreitetes Proszenium der Klargesichtigkeit getrübt. Ich sprach von Nimbus und gewahre, dass das All in Mir noch bis ins letzte Detail seiner Sagenhaftigkeit und Inbrunst unterworfen ist im überragenden Gedankenstossen, das Ich leichterdings vollführ. Meine Machart ist des Machens siegessicheres Vollenden und gehört den Dingen an, die völlig unbescholten und bewusst und provozierend ihren Kräfteschwall verbreiten.
Was Ich meine, tönt gewaltig von der einen Hemisphäre Meines Hochgefühls von Willgewalt und Eleganz, von Urkraft, Eloquenz, Wahrhaftigkeit und Güte in die andere hinüber. Ohne jedes Zögern zieh Ich stets das grosse Los aus allerbestens durchgemischten Zettellagen. Mein Bewusstsein hat durchschauende Gewähr in allen Situationen und bezieht ihr Wissen aus dem Born der absoluten Wahrheit und Gerechtigkeit in Meinen Gründen. Gross ist, was sich selber aufrecht halten kann im Seinsgetriebe als im Katarakt der niederstürzenden Äonen. Im Angesicht des Fallens vieler Seinsnotwendigkeiten, Bin Ich Mir getrost der Aufwärtsstrebende, so wie der Aal flussauf in Kraft und Herrlichkeit den Scheitelpunkt erreicht von seinem willgewandten Zielen.
Ich richte Mich gemächlich ein im Kabinett der schönen Künste, stülpe Mir des Scheins Geglitzer über und bewahre stets Mein Eigensein im Feld der ungezählten Andersartigkeiten. Lang ist die Liste gediegenen Bekömmlichkeiten, die Ich Mir mit Eleganz und Zauberkraft gewähr. Ich spiele nicht nach Noten, sondern nach dem Einfall Meiner phantasiegeschwängerten Ideen, denen Ich den Freiesten der Läufe zugesteh. Was Mich beschäftigt, hebt sich stets heraus aus jedem mittelmässigen Gewöhnen, indem Ich an den goldnen Fäden zieh des unerschöpflichen Gelingens und des Königtums vortrefflicher Durchtriebenheiten, deren Ich Mich ohne jede Scham bedien.
Ich erläutere den staunenden Gemütern die Symbole, die Ich blitzschnell an die Tafel schrieb, um ihnen Klarheit und Begeisterung einzuflössen. Welchen Jubels allgemeines Blinken tritt hervor, wenn Meine Absicht sich erfüllt, die Seinsbewusstheit in der Welt zu etablieren.
Ich mache Mir nichts vor und übe Nachsicht, wo es gilt, an Schwellen neuen Schwung heranzuzüchten - oder Unbekömmlichkeiten zu ertragen, um den Wettlauf trotzdem zu vollenden, einem hochgesteckten Ziele zu.
Die verglimmende Gemächlichkeit kommt Mir zumal gelegen, wo die Unrast eines ruhevollen Augenblicks bedarf im vehementen Vorwärtsstreben. Da geb Ich Mich dann hin, wie sich der Vielgeliebte seiner Braut ergibt in köstlichem Umfangen und Empfangen und Vergeben und Erleben im beglückten und bezauberten Gemüt. Was Wunder, wenn der Hauch des Zärtlichseins so lieb und so beliebt sich durch die Zeiten schlängelt als ein Schalk, ein Dieb, ein trefflicher Verführer und ein immerwährender Beglücker offenbar.
Seinsgewandt und solidarisch mit den Göttern Meiner Wahl, geh Ich einher als der Getreue Meiner selbst und Meiner Applikationen. Dem Ungewissen leihe Ich Vernunft und Zuversicht, dem Schwachen Elementenkraft und dem Verzagenden den Mut des Heldentums, damit sich alles Meinem Sinn gemäss erfülle und glückseligen Ausgang finde in der meisterlichen Partitur, die Ich Mir seinsbewusst, behend und prächtig vollgeschrieben. Niemand wird Mich einer Sünde zeihen, ob dem Mass an wunderbar gesättigten Impulsen, die Ich universenweit den Tüchtigen in Mir verlieh, um ihnen Anstand, radikales Selbstgefühl, Gewissenhaftigkeit, Genie, Beständigkeit und Zartheit beizubringen.
Damit ist’s für eine Weile wohlgetan. Es lösen sich die Geister des Gestaltens auf und die beglückten Spektateure ihres Tuns geruhen sich zurückzulehnen und den Träumen nachzuhangen, die das Wunderbare und Erhabene in ihnen evoziert hat, seinsbeglückend, kräftigend, lichthell und sonnenklar. www.das-sein.ch
 
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